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Stier

 

 

Vorwort

Ich habe sehr viele Bücher über Sternzeichen "Stier" gelesen und bin bei diesem Buch vom Georg Haddenbach hängengeblieben, weil es irgendwie nicht nur die Stier-Menschen Allgemein, sondern eher mich, meine Eigenschaften, Wünsche und Vorstellungen beschreibt ...

Ich habe hier einige Auszüge aus dem Buch entnommen, wo ich sagen kann - VOLLTREFFER - zu 100% - naja übertreiben wollen wir ja nicht, sagen wir mal einfach zu 99% :-) ins schwarze getroffen!!!

Bücher über Sternzeichen lese ich zwar gerne, aber mit Tageshoroskopen etc. kann ich nichts anfangen, wobei ich es meistens nicht verhindern kann, mal - so mit den Augen drüber zu huschen...:-)

Viel Spaß beim lesen!

 

Sternbild

 

 

 

 

 

Stier

Das liebe, eigensinnige Kind

Das Stier-Baby spuckt den süßesten Brei aus, wenn ihm irgendetwas nicht behagt. Mütter haben es schwer, dieses so lebhafte, aber doch so dünnhäutige Kind zu erziehen. Wenn es nicht will, dann will es nicht. Nur geduldige Eltern bringen ihren Stier-Sprößling zur besseren Einsicht, daß man dies oder jenes nun einmal zur Weiterentwicklung braucht.

So wächst das Stier-Kind heran und wird möglicherweise zu einem rechten Feinschmecker, dem ausgerechnet das am besten mundet, was zum Pummelchen macht. In der Schule gehören Stier-Kinder nicht zu jenen, die einfach das nachplappern, was ihnen der Lehrer eintrichtern will. Bei ihnen arbeitet eher ein Computer, der nur das aufnimmt, was wirklich wissenswert und fürs spätere Leben wichtig ist. Obwohl einige dieser Venuskinder recht denkfaul erscheinen, verarbeiten sie das Schulwissen gründlich: Was bei ihnen einmal sitzt, das sitzt für immer!!! Schon in den kleinen Abc-Schützen brennt der Ehrgeiz, mit den anderen nicht nur mithalten zu können, sondern sie möglichst zu übertrumpfen.

Man kennt das Stier-Kind auch als Beschützer der jüngeren und manchmal sogar der älteren Geschwister. Es erfindet immer wieder neue, lustige Spiele, die zur Erheiterung der ganzen Familie beitragen. Es ist praktisch veranlagt, weshalb Buben und Mädchen aus diesem Zeichen beizeiten der Mutter zur Hand gehen, um ihr die Hausarbeit zu erleichtern.

In den Mächen aus dem Stier-Zeichen erwacht schon früh der Mutterinstinkt. Sie versuchen, gespielinnen und Geschwister zu betreuen, und können es gar nicht verstehen, wenn jemand auf solch wohlwollende Fürsorge nicht anspricht.

Die Frau mit dem gewissen Etwas

Alle Stier-Frauen haben das gewisse Etwas, auf das Männer fliegen. Sie sind immer zu einem Flirt bereit. Aber wer da glaubt, er habe ein Playgirl gefunden, mit dem sich spielen läßt, der sieht sich getäuscht. Die Venus-Schützlinge aus dem Stier benutzen den Flirt oft nur, um Menschenkenntnis zu erlangen. Sie gehen kaum mit fliegenden Fahnen zu einem Schönling über, der ihnen das Blaue vom Himmel verspricht.

Wer mit dieser Frau anbandeln will, sollte zunächst das Gespräch suchen. Sicher sollte sich der Mann, der um eine Stier-Frau wirbt, nicht sein. Da stehen noch manche andere an. Und so ganz standfest ist sie trotz aufrechter Haltung nich. Sie dreht sich nach dem Winde und paßt sich oft gerade dem an, der es am wenigsten erwarten durfte. Der ist möglicherweise kein Adonis, sicherlich aber gescheit.

Dumme Männer mag die Dame nicht. Mit viel Gefühl sollte er mit dem verletzlichen Seelchen umgehen, als das sich auch die verliebte Stier-Frau offenbart.

Wo man die Venus findet

Jedes Stier-Mädchen ist froh und glücklich, wenn es sich von der vermeintlichen Bevormundung seiner Eltern lösen und ein eigenes Heim beziehen kann. Die junge Dame wird es nach ihrem Geschmack ausstaffieren, wobei Grünpflanzen manchmal noch fehlende Möbel ersetzen und der Blumenschmuck ein Muß ist. Tagelang kann sie sich dort einschließen und im Verborgenen still blühen.

Bis sie es nicht merh aushält, denn keine Stier-Frau kann lange allein sein. Sie will Verbindung mit der Außenwelt, die sie in literarischen Zirkeln ebenso findet wie unter Musikkennern, aber auch in diskutierfreudigen Gruppen, in denen ihre Meinung gefragt ist.

Der Kontakt mit ihr ist schnell hergestellt. Gleiche Interessen können verbinden. Man gehe mit ihr ins Theater und diskutiere hinterher das Gesehene in einem Restaurant, das für seine guten Speisen und erlesenen Weine bekannt ist. Über Gespräch und Menü kommt man der genußfreudigen Dame näher.

Sie ist durchaus bereit, ein Verhältnis anzufangen, wenn ihr der Mann gefällt, der sie ausführt. Wer´s soweit bringt, kann sich glücklich schätzen: Es ist immer die Liebe auf den ersten Blick, die eine Stier-Frau entflammen läßt. Dabei sieht sie kaum auf Äußerlichkeiten. Wenn der Mann gescheit ist und zusätzlich Gefühl offenbart, kann er zur Not auch krumm und bucklig sein. Bei vielfacher Liebe auf den ersten Blick sammelt die eine oder andere Stier-Frau die Erfahrungen, die sie in nachfolgende Verhältnisse einbringt. So kommt sie möglicherweise erst als sogenanntes "spätes Mädchen" zu dauerhaftem Glück.

Rote Rosen sind das richtige Geschenk für die temperamentvolle Frau aus dem Stier-Zeichen.

 

 

Wer mit ihr angebandelt hat, kann sich glücklich schätzen. Aber er sollte nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen und ihre Gunst mit teueren Geschenken zu gewinnen suchen. Sie wird diese - Materialistin, die sie ist - zwar kaum zurückweisen, eine einzige rote Rose bedeutet ihr jedoch meistens mehr.

Stier-Frauen sind im allgemeinen nicht prüde, aber sie vergeben sich auch nichts. Und was da eben über ihre Erfahrungen gesagt wurde, sollte man nicht unbedingt sexuell verstehen. Bei einer Stier-Frau geht es nie zu wie in einem Taubenschlag, wo der eine kommt und der andere geht. Sie turtelt nur mit dem den sie mag. Und der muß schon einige Geduld aufbringen, bis es endlich vielleicht soweit ist...

Die Stier-Frau will sich hineinsteigern in das frivole Vergnügen der reinen Körperlichkeiten. Männer, die da zu früh schalten, werden leicht abserviert. Übereifrige Draufgänger mag die Stier-Frau nicht.

Goldene Hochzeit nicht ausgeschlossen

Bei allem Feuer, das Stier-Frauen im Zusammenleben entfalten können, sind sie doch für die Bequemlichkeit. Deshalb sehnen sie sich nach einem Dauerverhältnis, bei dem finanziell und sexuell alles stimmt. Dabei ist der Trauschein nicht unbedingt wichtig. Sie haben so oder so den Willen, ihrem Partner treu zu bleiben, wenn er ebenso treu zu ihnen steht.

Liebe zahlt sich bei der Stier-Frau aus. Sie wird alles tun, um den Mann ihres Herzens glücklich zu machen. Wehe aber, er geht eigene Wege! Sie sucht das Gespräch mit ihm und beim nächsten Mal wird sie ihm aber einfach davonlaufen.

Die Statistik beweist: Stier-Frauen sind für klare Verhältnisse. Zu spät erkennt oft der Mann, was er an seiner Stier-Frau hatte, die so fröhlich und beschwingt sein kann, wenn sie glücklich ist.

Es ist immer der Partner, der die Untiefen in der Nachtseele einer Stier-Frau durch sehr viel Verständnis und Güte überbrücken kann. Nur sollte er davon kein Aufhebens machen. Und er sollte es auch nicht für Hysterie halten, wenn sie sich vor lauter Diskutierfreude in ein Thema verbeißt und es auf Biegen und Brechen ausdiskutieren möchte. Sie wird schon rechtzeitg merken, wenn sie auf dem Holzweg ist. Und danach sollte man mit ihr lachen. Nur auslachen darf man sie nie...

Ehepartner sollten ihrer Stier-Frau immer wieder aufs Neue ihre Liebe beweisen. Wer ihr selbst nach dem verflixten siebten Jahr noch rote Rosen oder irgendetwas Blühendes mitbringt und sie von Zeit zu Zeit mit einem kleine Überraschungsgeschenk erfreut, für den ist die goldene Hochzeit mit dieser so lebensvollen und beschwingten Frau nicht ausgeschlossen.

Goldene Hochzeit feiert die anspruchsvolle Stier-Dame nur mit einem Ehemann, der treu und verläßlich zu ihr hält.

Georg Haddenbach 1988/1990

Stier-Menschen wissen den Wert der Zeit zu schätzen, und mit ihnen befreundete Menschen werden die Stier-Zeit als köstliches Geschenk empfinden. Das Wesen des Stieres könnte man mit einem großen Strom vergleichen. Er ist stark, er ist geduldig, er nimmt alles auf, was von allen Seiten auf ihn zukommt, ohne sich selber dadurch wesentlich zu ändern, er trägt auf seinem Rücken Frachtdampfer genauso wie Luxusjachten und Papierschiffchen...

Seine langsam mahlende Kraft ist nicht mit Bewegungslosigkeit zu verwechseln. Er ist kein "stilles Wässerchen", aber tief ist er schon. Ein kurzes Gewitter bringt ihn noch nicht zum Überlaufen, aber wenn er einmal doch überläuft, dann ist im Land der Notstand ausgebrochen. Geduld und Langmut sind des Stieres großes Kapital. Mitunter sind diese Eigenschaften aber eine Quelle des Mißverständnisses, denn auf die Dauer sieht kein Stier zu, wie dieses Kapital immerzu angegriffen und verschleudert wird.
Er gibt seinen Mitmenschen jede erdenkliche Chance, aber einmal wird es die letzte sein. Unwiderruflich! Und dann zahlt der anscheinend so gutmütige Kerl mit Zins und Zinseszins zrück, was man glaubte ihm ungestraft antun zu können - weniger aus Rachsucht und sicher nicht aus Grausamkeit, einfach nur aus Konsequenz.
Sein letzter Spruch wird vermutlich sein: "Geh mit Gott, aber geh! Und laß dich hier nie mehr wieder sehen!"

Sinn für Schönheit, Harmonie, in Verbindung mit Solidität zeichen den Stier aus. Er ist ein geruhsamer Ästhet. Er liebt Musik und Farben. Sein Heim wird er mit viel gutem Geschmack einrichten, Teppiche und Vorhänge werden bestens harmonieren, die Möbel werden ebenso schöne wie solide und praktisch sein, und wenn es nur irgendwie geht, werden sie auch noch unauffällig kostbar sein. Sein Bedürfnis nach harmonischen Tönen ist so groß, daß er sich unter Umständen weigert, einen Ventilator oder einen Staubsauger einzuschalten...

Am liebsten besitzt er ein eigenes Heim, das solide gebaut sein muß. Für windige "Kartonhäuschen" und zusammengepfuschte architektonische "Unikümer" hat er nicht viel übrig. Und sicher wird dieses Haus auch einen tiefen, kühlen, herrlichen Weinkeller besitzen. Für den Stier-Geborenen werden alle Dinge und Personen allein dadurch aufgewertet, daß ER sie besitzt, daß sie ihm gehören oder angehören. Sein eigenes Gartenhäuschen imponiert ihm mehr, als die Prunkvilla des Nachbarn; sein Auto ist das bessere, auch wenn es nur halb so viel gekostet hat wie das seines Schwiegervaters, und sein eigenes, häusliches Frauchen scheint ihm weit begehrenswerter als der angetraute sinnliche Vamp des Chefs. Dabei ist er der letzte, der etwas gegen Sinnlichkeit hat, nur muß sie IHM gehören.
"Haben" bedeutet dem Stier Freude, Genuß, Sicherheit, und allem, was er hat, widmet er viel Zeit, Geld, Aufmerksamkeit und LIEBE...

 

 

 

 

 

 

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