RHETORIK: Mit einem Rhetorikkurs lassen sich sprachliche Fähigkeiten verbessern. Man lernt zum Beispiel, wie man überzeugend argumentiert, Lampenfieber in den Griff bekommt und Vorträge vorbereitet. Günstige Kurse (oft ab 50 Euro) bieten viele Volkshochschulen (VHS): www.vhs-berlin.de (beziehungsweise den Namen der Heimatstadt.)
FREMDSPRACHEN: Besonders Englischkenntnisse werden immer wichtiger. Wer nur gelegentlich plaudern muss, liegt mit einem Kurs an der VHS richtig (um 80 Euro). Für Spezialkenntnisse (zum Beispiel Business-Englisch für Präsentationen) ist eine Sprachschule ideal. Eine Datenbank mit Sprachschulen weltweit findet man unter www.languageschool.de
COMPUTERKURS: Selbst für einfache Bürojobs werden heute EDV-Kenntnisse verlang (Word, Excel, Powerpoint…) CD-Rom-Trainer gibt es ab 16 Euro. Nachteil: Man erhält kein Zeugnis! Anerkannt ist der Europäische Computer-Führerschein (ECDL). Trainings- und Prüfzentren findet man unter www.ecdl.de. Kurse gibt es an der VHS und bei den IHKs (um 800 Euro)
SCHULABSCHLUSS: Ein höherer Schulabschluss kann bessere Perspektiven eröffnen. Die Möglichkeiten reichen vom Fern- oder Vollzeitunterricht privater Anbieter bis zu kostenfreien Abendschulen und beruflichen Gymnasien. Anbieter findet man über die Datenbank „KURS“ (www.arbeitsagentur.de); zum Beispiel Bildungsziel „Hochschulreife“ eingeben).
Stand: Juli 2005 |
MEISTER: In einigen Berufen sind Meister immer mehr Teil der Geschäftsführung, werden mit Personalfragen betraut und planen Budgets. Die mehrere tausend Eure teuere Fortbildung setzt einen Berufsabschluss und/oder Berufserfahrung voraus. Für viele Berufe ist sie Voraussetzung, um sich selbständig zu machen.
FACHWIRT: Die Fortbildung (18 bis 36 Monate) baut auf eine kaufmännische oder eine Facharbeiter-Ausbildung auf. Durch vertiefte betriebswirtschaftliche Kenntnisse qualifiziert sie für Führungsaufgaben in kleineren und mittleren Betrieben oder für die Arbeit an der Schnittstelle zwischen kaufmännischem und technischem Bereich.
STUDIUM: Studium ohne Abi? Das geht. Ob Fachschule, Berufsakademie oder Universität: In vielen Bundesländern erhält man die Zulassung auch mit entsprechender Berufsausbildung oder –erfahrung. Oft wird zusätzlich eine Eignungsprüfung verlangt. Die Abschlüsse reichen dann zum Beispiel vom staatlich geprüften Gestalter über den Diplom-betriebswirt BA bis zum Diplom-Ingeniuer FH oder Bachelor.
FACHKRAFT: Die Karrierestufe zwischen Geselle und Meister beziehungsweise Fachwirt ist relativ neu und qualifiziert für die mittlere Führungsebene in gewerblichtechnischen und kaufmännischen Berufen. So übernimmt zum Beispiel ein Kfz-Servicetechniker (Ausbildungskosten um 1.500 Euro) neben der Reparaturarbeit auch Aufgaben in der Kundenberatung.
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