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image = 82 Begriffe

AA (auto answer)
Answer-Modus bei einem Modem.

a/b-Adapter
Gerät, das den Anschluss analoger Geräte an ISDN ermöglicht.

Abruffunktion
Mit der Abruffunktion kann ein Faxgerät ein Partnergerät auffordern, eine Faxnachricht zu senden (aktiv) oder
selbst eine Nachricht versenden (passiv).

Access
Die Online-Verbindung zum Internet über einen Provider.

Access-Provider
Diensteanbieter (Provider) -+ zur Nutzung vermitteln. Sie haften im Gegensatz zum Content-Provider
überhaupt nicht (§ 5/III IUKDG).

Account
Zugangskonto - gilt für Computer, Netzwerke, Mailboxen, Online-Diensten und Internetangebote (z.B. E-Mail).
Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Passwort.

ACL (Access Control List)
Damit bezeichnet man eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen.

ACPI (Kurzform für Advanced Configuration and Power Interface)
Zu Win95-Zeiten war in den meisten Rechnern das APM im BIOS für das Stromsparen zuständig. ACPI, das dagegen
vom Betriebssystem kontrolliert wird, ist der Nachfolger von  APM (ab  Win98 bzw. 2000). Dabei sind
Anwendungs-Funktionen notwendig, die es ermöglichen, dass der  Rechner innerhalb weniger Sekunden wieder so
zur Verfügung steht, wie vor dem Abschalten.

Acrobat
Eine  Software von Adobe, die mit  PDF-Dateien umgehen kann.

Acronym
Wortkürzel häufig gebrauchter Begriffe oder Redewendungen, mit denen man beim Verfassen von  E-Mails oder  
Newsgroup-Artikeln Zeit sparen kann.

ActiveMovie
Neuere  Software-Schnittstelle zur Ansteuerung von  Multimedia-Geräten auf  Windows-  PCs. ActiveMovie setzt
mehrere austauschbare Treiber ein, die beim Abspielvorgang zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist ActiveMovie
bei der Auswahl der Datenquelle flexibler als die ältere  MCI-Schnittstelle.

ActiveX
Komponentenmodell von Microsoft, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten
erhalten.

ActiveX-Control
ActiveX-Controls sind eine von Microsoft entwickelte Methode, einen  Browser um von einem Server geladene
Programme zu erweitern. Bisher stehen ActiveX-Controls nur für das  Betriebssystem Windows und neuerdings auch
für den Macintosh zur Verfügung.

Ad Clicks
Anzahl der Klicks auf einen  Link. Andere Arten um Zugriffe zu messen sind Page Impressions und Visits.

Ad Clicks Rate
Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen
HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet
sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen
Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.

Address Spoofing
Adressenschwindel! Mit einer falschen  Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein.

Add in
Mit Add in bezeichnet man meist eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in ein Programm
integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche
Eigenschaften.

Add-ons
Dies sind Programme, die eine vorhandene Software um neue Funktionen erweitert und von den Herstellern meist
kostenlos zur Verfügung gestellt werden (bspw. Powertoys von Microsoft).

AdGame
Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt
und sie dadurch näher kennen lernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine "Hall of Fame" (Bestenliste) erhöhen
den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.

Ad Impressions
Bei der Auswertung und Abrechnung in der Online-Werbung eine Leistungsgröße, die die Kontakte des Users mit
der Seite, auf der die Bannerwerbung steht, über ein verstecktes Signal auf dem Server misst. Die
Ad Impressions ergänzen die bisherigen IV-Geprüften Online-Währungen, Visits und Page Impressions.

AdMail
Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden.
Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen
führen kann (Spamming).

Admin
Kurzform für Administrator, Verwalter eines  Netzwerks oder Servers.

Adressbus
Jeder Computer hat einen bestimmten Bereich, den er adressieren kann, d.h., jede Speicherzelle hat eine Adresse
und der Prozessor kann über diese Adresse Daten einer bestimmten Speicherzelle abrufen. Wie groß dieser Bereich
ist, hängt von der Breite des Adressbusses ab. Bsp.  Rechner mit:

08 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 16 Bit, 064 KByte adressierbar,

16 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 24 Bit, 016 MByte adressierbar,

32 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 32 Bit, 004 GByte (virtuell 64 TByte) adressierbar,

64 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 48 Bit, 256 TByte adressierbar.

Adresse
Jeder Anbieter im Netz hat eine bestimmte Kennummer. Diese weist auf das lokale Netz hin, über das der
Anbieter erreichbar ist. Dies kann eine bestimmte Website sein. Mit Adresse ist auch die E-Mail-Adresse gemeint.

AdServer
Die Aufgabe eines AdServers besteht darin, für ein Web-Angebot die  Werbebanner zu steuern.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)
ADSL ist eine Variante des DSLs, bei der Upstream mit geringerer Datenrate (bis 1024 KBit/s) als Downstream
(bis 8  MBit/s) abgearbeitet wird.

Adult Check
System zur Sicherstellung der Volljährigkeit. Adult Check vertraut darauf, dass nur volljährige Kreditkarten
besitzen können und prüft bei der Aufnahme, ob die Kreditkartendaten einwandfrei sind. Nach positiver Prüfung
erhält man einen Usernamen und ein Passwort.

Ad View (s. auch Page view)
Abgewandelter Wert von Page view zur Messung der Bannerwerbung. Da viele Sites mit rotierenden Bannern
arbeiten, sind nur die  Pageviews von Interesse, die ausschließlich dem Banner des Werbetreibenden zeigen.

Agent
Bei der Anwendung eines Clients (Client-Applikation) ist der Agent für Informationsfindung, -aufbereitung
und -tausch zuständig.

AGP (Accelerated Graphics Port)
Ein neues Interface für die Ansteuerung von speziellen Grafik-Karten. Dabei sollen bis zu 266 MByte/s bzw.
533 MByte/s im 2x-Modus erreichbar sein.

AIM (AOL Instant Messager)
Damit lässt sich feststellen ob ein anderer AIM-Anwendern gerade online ist, um sich bspw. mit ihnen zu
unterhalten (chatten). Dieser Dienst ist kostenlos.

Akustikkoppler
Vorreiter des Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen auf einen gewöhnlichen Telefonhörer
aufgesteckt. Größter Nachteil ist die Geschwindigkeit. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen max. 1200  Bit/s.

Algorithmus
Eine Rechenvorschrift oder ein Verfahren um z.B. Daten zu ver- und entschlüsseln oder durch eine Iteration
(Annäherung) die Wurzel einer Zahl zu bestimmen.

Alias
Name oder Bezeichnung, der/die anstelle des Originals verwendet wird. Findet man häufig bei E-Mail-Adressen
und zunehmend bei Homepage-Adressen.

AlltheWeb
Suchdienst im  Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen
und -diensten.

Alpha-Version
Vorabversion einer  Software, die noch nicht den vollen Funktionsumfang hat (s. auch  Beta-Version)

Alphakanal
Ein künstlicher, nicht sichtbarer Farbkanal, der in einigen Grafikprogrammen für Transparenz- und
Überlagerungsfunktionen verwendet wird.

AltaVista
Suchdienst im  Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen
und -diensten.

Analog
Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den
Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von
Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.

Anbieter (s. auch Provider)

Animated GIF (animierte Gif)
image
GIF-Variante, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und quasi wie bei einem Film
hintereinander ablaufen.

Anker
Wird in HTML für eine Text- oder Bildverknüpfung zu einem anderen Dokument benutzt.

Anlagenanschluss
Telefonanschluss, an dem mit  ISDN eine Telefonanlage betrieben werden kann (s. auch Mehrgeräteanschluss)

ANSI (American National Standards Institute)
1. Diese Einrichtung definiert die Standards in den USA und ist Mitglied der ISO.

2. ANSI ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen).
Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen. Der ANSI-Code wird von
Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht- Windows-Programme verwenden
zur Darstellung in der Regel den ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die
Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und
Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich Sonderzeichen wie deutsche Umlaute,
französische Akzentzeichen etc.

ANSI Standard
In der Fachsprache der Datenkommunikation ist damit ein Standard für die Übermittlung von Bildschirm-
darstellungen gemeint. Es wird nicht einfach nur ein "Foto" des aktuellen Bildschirms übermittelt, was ja bei
jeder kleinen Änderung erneut passieren müsste. Stattdessen wird jede Bewegung der Eingabeposition
(des Cursors), jedes neue Bildschirmattribut und jede Farbänderung mit Befehlen (ANSI-Codes) übermittelt.

Answer-Modus
Einstellung eines  Modems, bei dem es auf ankommende Rufe antwortet.

Anonymous FTP
Spezielle Form des FTP-Dienstes, der ohne eigenen Account dem Benutzer Zugang zu den weltweiten Anonymous
FTP-Servern gewährt.

Antialiasing
Rechnerisches Verfahren, das bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Rastergrafiken und Buchstaben
unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen hilft und die Auflösung erhöht. Dies erfolgt durch das Errechnen
von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe (s.auch Dithering)

AOL (America Online)
Kommerzieller und zugleich weltweit größter  Online-Dienst.

Apache
Ein UNIX Web-Server, der bei über der Hälfte aller Sites eingesetzt wird. Apache ist  Freeware und basiert auf
dem NCSA-Web-Server.

API (Application Programming Interface)
Eine Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware oder des  Betriebssystems zugänglich macht.

APM (Advanced Power Management)
Komplett über das BIOS gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten, Bildschirm oder Prozessor
werden nach einer eingestellten Zeit der Inaktivität abgeschaltet bzw. gedrosselt.

Applet
Kleines Javaprogramm, das in eine  Webseite eingebunden und anschließend mit einem Java-fähigen Browser
betrachtet wird.

AppleTalk
So werden Kommunikationsprotokolle für den Apple Macintosh- Rechner bezeichnet. Die Protokolle orientieren
sich am OSI-Referenzmodell und ermöglichen so den Zugriff und die Erweiterung auf alternative Protokolle.

Application-Sharing
Die Möglichkeit bspw. bei Konferenz-Programmen Anwendungen gemeinsam zu nutzen.

Applikation
Anwendungsprogramm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von Dokumenten, wie z.B.
Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme.

Arbeitsspeicher
Auch als Haupt- oder Zentralspeicher bezeichneter Datenspeicher des  Computers.

Archie
Ein Dienst, zum Sammeln und Suchen von Dateien (dazu gehören auch Software) auf Massenspeichern im Internet.
Hierzu wird ein Archie-Client benötigt.

ARJ (Dateiendung.arj)
Im  Internet noch recht häufig verwendetes Packformat.

ARP (Adresse Resolution Protocol)
Bezeichnung für eine Methode, um  Internet-Adressen in MAC-Adressen (Ethernet-Adressen) umzuwandeln.

ARPANET (Advanced Research Project Agency Network)
Netzwerk, das von der Advanced Research Projects Agency Ende der 60er Jahre ins Leben gerufen wurde
Vorläufer des Internet.

Artikel
Eine Nachricht an eine Newsgroup im Usenet wird Artikel genannt. Wird ein Artikel an den Newsserver geschickt,
wird vom posten gesprochen. Erscheint ein Artikel gleichzeitig in mehreren Newsgroups, so wird vom
cross-posting gesprochen. Der Text eines Artikels heißt body, die Überschrift subject, der Verfasser des
Artikels author und der Kopf wird header genannt.

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und  
Software-Systemen zu standardisieren. Das Codierungsschema ordnet jedes Zeichen aus dem standardisierten
Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8  Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256
Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32
Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den
ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC
zum Einsatz.

ASP (Active Server Pages)
Die ASP sind integraler Bestandteil der Active-Plattform von Microsoft. Die Active-Plattform basiert auf einer
Anzahl von Sprachen, Standards und Services, die dazu benutzt werden können um entweder Active-Desktop
(Client-Seite) oder Active-Server (Server-Seite) Applikationen zu erstellen.

Asymmetrische Verschlüsselung
Das Konzept der asymmetrischen  Kryptographie wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman
vorgeschlagen, um das Problem des Schlüsselmanagements (der Begriff umfasst das Erzeugen, die
Übertragung und das Speichern des Schlüssels) zu lösen. Nach ihrem Konzept hat jeder Beteiligte zwei
Schlüssel - einen öffentlichen und einen privaten, der geheim bleibt. Jede Kommunikation umfasst
nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem
öffentlichen Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden,
der sich ausschließlich in der Hand des Empfängers befindet. Darüber hinaus ist asymmetrische  
Kryptographie auch zur Authentifikation (digitale Unterschriften) verwendbar.

Asynchrone Verbindung
Verbindung ohne Übertragung eines Datentaktes. Anfang und Ende eines Datenworts müssen durch
Start- und Stopbits markiert werden.

AT-Befehle
Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT- oder Hayes-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch
ein "AT" für Attention (engl.: Achtung) eingeleitet werden, wird zur Steuerung von Modems verwendet.

Athlon (s. auch Pentium)
Produktname des 32- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD(Advanced Micro Devices). Athlon ist die direkte
Konkurrenz zum Pentium von der Firma Intel.

ATM (Asynchronous Transfer Mode)
Paket-Vermittlungsverfahren, bei dem 53  Byte große Zellen die Informationen tragen. Jede Zelle besteht aus
einem 5 Byte großen  Header und 48  Byte Nutzlast. Der  Header enthält Angaben über Sender und Empfänger
sowie die Service-Anforderungen.

Attachement (engl.: Anlage)
Anlage, meist über das Mimen-Format mit  BASE64 oder
UUDECODE verschlüsselte Dateien jeder Art, zu einer E-Mail.

ATX-Board
Motherboard das gegenüber einem normalen Board einige Besonderheiten aufweist. Alle Slots nehmen Karten mit
voller Länge auf. Außerdem kann ein ATX-Board mehr I/O Features wie Alp-Port, Modem, Audio oder LAN direkt
onboard realisieren, das heißt ohne extra Karten zu benötigen.

AT-Zeichen "@" (at = engl.: bei)
In der E-Mail-Adresse ist das die Trennung zwischen Postfachbezeichnung und  Server- Adresse mit dem
"Klammeraffensymbol" (@). Bspw.: "info@selda-akin.net", wobei "info" die Postfachadresse (User) bezeichnet,
Trennzeichen "@" und "selda-akin.net" die  Server- Adresse (Host und  Domain).

AU
Das Sun-Audio-Format (Dateiendung.au) stammt aus der Unix-Welt und wird auch gern bei Java-Applets
verwendet. Das Format lässt nur eine Sampling-Rate von 8 kHz zu, was einer schlechten Tonqualität entspricht.
Deshalb eignet es sich in erster Linie für Sound-Effekte.

AUC (Authentication Center)
Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel
(Zahlencodes).

Audiostream
Datenströme digitaler Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte,
um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignal umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben.

Authenticode
Ein Ansatz der Firma Microsoft, ActiveX-Objekte mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Im
Gegensatz zu Java-Applets unterliegen ActiveX-Objekte nämlich keinen Beschränkungen und können so z.B. Viren
oder andere unangenehme Begleiterscheinungen enthalten bzw. hervorrufen. Deswegen sollte jedes
ActiveX-Objekt eine digitale Unterschrift des Programmierers enthalten, damit sichergestellt ist, dass das
geladene Objekt noch im Originalzustand ist.

Authorisation
Berechtigung

Autorensystem
Komfortable Entwurfsumgebung welche Autoren die Erstellung interaktiver  Multimediaanwendungen ohne tiefere
Systemkenntnisse oder Programmierkenntnisse ermöglicht.

Autoritäts-Zone
Teil vom Domänen-Namensraum, für den ein bestimmter  Namensserver verantwortlich ist. Eine Autoritäts-Zone
beinhaltet mindestens eine Domäne.

Avatar
Künstliche Figur, die als virtuelles Abbild des Surfers oder Chatters in 3D-Welten verwendet wird.

AVI (Audio Video Interleave)
Von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. AVI-Dateien sind eine spezielle Implementation des
RIFF-Dateiformats. Sie können recht unterschiedliche Daten enthalten, für die das passende CODEC installiert sein
muss.

AWT (Abstract Window Toolkit)
Eine Java-Bibliothek, die eine auf allen Rechnern gleiche Schnittstelle zum Betriebssystem realisiert.


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B2B
Kurzform für Business to Business

Backbone (engl.: Rückgrat)
Zusammenhängende Leitungsstrecke der relativ höchsten Kapazität in einem  Netzwerk.

Back-End
Als Back-End wird die Daten liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel handelt es
sich dabei um einen Datenbank- Server.

Backup
Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann.
Insbesondere die regelmäßige Kopie aller Datenbestände auf ein anderes Speichermedium wird als Backup
bezeichnet.

Bandbreite
Wird allgemein dazu benutzt, die Datenmenge pro Zeiteinheit (gemessen in bps, Bits pro Sekunde) anzugeben,
die ein Kabel transportieren kann. Je höher die Bandbreite, desto höher der  Datendurchsatz.

Banner/Bannerwerbung
Grafiken in der Größe von 400x40  Pixel mit einem  Link zur  Homepage. Eine weit verbreitete Methode um  
Websites bekannt zu machen bzw. um damit Geld im  Internet zu verdienen (lohnt sich nur für die "großen Sites").

Banning
Wenn ein Server einen Nutzer verbannt, kann sich dieser nie mehr auf diesem Server einloggen. Weitere Login
Versuche sind zwecklos, da die Online-Kennung nicht akzeptiert wird. Verbannte User müssen sich einen neuen  
Account beschaffen.

BASE64
Wie MIME ein, allerdings schon veraltetes  E-Mail-Kodierverfahren.

Basisanschluss
Ein ISDN-Anschluss, der zwei B-Kanäle und einen D-Kanal umfasst. Die Telekom bietet Basisanschlüsse im Euro-ISDN
in den Konfigurationen  Mehrgeräteanschluss und  Anlagenanschluss an.

Batch-File (engl.: Stapeldatei)
Das ist eine Datei, die mehrere Befehlsaufrufe enthält, die hintereinander abgespielt werden. Batch-Dateien sind
an der Dateiendung ".bat" oder ".cmd" zu erkennen. Batch-Dateien sparen Zeit, da mehrere Aktionen automatisch
hintereinander ausgeführt werden.

Baud
Einheit der Schrittgeschwindigkeit bei isochronen Signalen. Wurde nach dem französischen Telegrapheningenieur
Baudot benannt und sagt ohne Angabe der Kodierung nichts über die Datenübertragungsge-schwindigkeit
(Einheit: Bit/s) aus. Nur wenn pro Schritt genau zwei Zustände kodiert werden (0 oder 1) entspricht die Baudrate
der Bitrate.

Baustein
Deutsche Bezeichnung für einen Chip oder ein Elektronik-Modul.

Baustelle
Übliche Bezeichnung für eine im Aufbau befindliche Homepage, die oftmals durch das entsprechende
Straßenverkehrszeichen symbolisch gekennzeichnet wird.

BBS (Bulletin Board System)
Computer, auf dem ein Kommunikationsprogramm arbeitet, das elektronische Pinwände (z.B. für Nachrichten)
und/oder Dateien zum  Download anbietet. Viele  Mailboxen bieten auch  Chats an. Die meisten  Mailboxen
müssen separat angewählt werden, nur wenige sind ins Internet integriert. Das bekannteste BBS ist das weltweite
Usenet News System.

BCC
Kurzform für Blind Carbon Copy

BDC (Backup Domain Controller)
Ein  Domain-Controller, der für einen  PDC einspringt, wenn dieser ausfällt.

Beatnik
WWW-Browser-Plugin für unterschiedliche Plattformen mit komplettem virtuellem Synthesizer.

Bedienerruf
Nach einem Faxversand können Sie mit dem Partner direkt weitertelefonieren (externes Telefon an gleiche
Leitung). Auch die Gegenstelle muss eine Bediener-Funktion besitzen.

Benutzerkennung
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem  Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername. Dies
kann ein Realname, ein Pseudonym oder eine Abkürzung sein.

Benutzerkonten
Datenbank auf einem PDC. Verwaltet u. a. die Berechtigungen jedes einzelnen Benutzers.

Benutzermanager unter WinNT
Verwaltungsprogramm für die Benutzerkonten unter WinNT.

Benutzerprofile
Individuelle Einstellungen der Desktop-Umgebung des einzelnen Users.

Berechtigungen
Art und Umfang, wie ein User auf Ressourcen zugreifen darf.

Beta-Version
Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein ausgewähltes Publikum verteilt wird, so dass noch
Vorhandene Fehler in diesem Feldtest gefunden werden.

Betriebssystem (BS)
Das Betriebssystem ist die Software, die überhaupt erst das Arbeiten mit dem Computer ermöglicht. Das BS
(bspw. DOS, Linux, UNIX, Windows) definiert und verwaltet alle Geräte, Laufwerke, Partitionen, Befehls- und
Verzeichnisstrukturen, und Programme. Es steuert die Betriebsmittelvergabe (Ressourcenverwaltung), die
Prozessverwaltung, die internen Geräte und die Peripheriegeräte und ist für die Kommunikation (Ein-/Ausgabe-
steuerung) mit diesen verantwortlich, und es stellt ein Dateisystem und eine (grafische) Benutzeroberfläche zur
Verfügung. Gleichzeitig sollte es über ein Sicherheitssystem und eine Auftrags- und Sitzungsverwaltung
einschließlich deren Protokollierung verfügen. Je nach Leistungsmerkmalen unterscheidet man zwischen
Single-, Multiuser-, und Multitask-Betriebssystemen.

Bildschirm-Arbeitsplatz
Übliche Bezeichnung für Screen, Monitor oder Display.

Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie oft der Monitor das Bild pro Sekunde
neu anzeigt. Abhängig von der Beleuchtung und der Verschmeldungsfrequenz des Auges ist eine Bildwiederhol-
frequenz zwischen 75 und 100 Hz für eine flimmerfreie Darstellung erforderlich.

Bimodem
Bidirektionales Übertragungsprotokoll). Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen) wie Kermit),  
X-Modem), Z-Modem) in beide Richtungen gleichzeitig.

Binär
Grundsätzlich verweist Binär auf das binäre Zahlensystem, in dem man nur mit Nullen und Einsen rechnet. Im
Internet ist damit eine Übertragungsform gemeint, die notwendig ist, um ausführbare Programme (auch
Binär-Dateien genannt) übertragen zu können.

Binärtransfer
Datentransfer zwischen Computern, bei dem die binären Daten erhalten bleiben. Das Verfahren ist üblich für den
Transfer von Software und Grafikdateien.

Binaries
In Binärdateien konvertierte Bilder, Software, Spiele usw. Mit Binaries können Dateien per E-Mail
oder in Newsgroups übertragen werden. Zum Codieren/Decodieren werden die Programme uuencode
bzw. uudecode - per Archie oder FTP leicht zu finden - benötigt.

BIND (Berkeley Internet Name Domain-Daemon)
Ist die am weitesten verbreitete Implementation eines DNS-Servers.

Bindery
In Novell-Netware-Servern bis Version 3.12 verwendete  Datenbank, in den Informationen über Benutzer,
Passwörter und Zugriffsrechte gespeichert werden.

Bindung
Ein Vorgang, der den Kommunikationskanal zwischen einem Protokolltreiber (bspw. TCP/IP) und einem Treiber
einer Netzwerkkarte herstellt.

BINHEX (BINary HEXadecimal)
Eine Methode der Dateikonvertierung auf Apple Macintosh-  Rechnern.

BIOS (Basic Input Output System)(s. auch EFI)
Beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten Systemroutinen, ohne die der Rechner nicht laufen
würde. Gleich nach dem Anschalten des Computers bekommen Sie eine Meldung über das installierte BIOS. Bei
modernen Mainboards ist es möglich das BIOS per Software upzudaten.

Bit (Binary digit)
Die kleinste in einem Computer darstellbare Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert 0 oder 1
(Strom = 1, kein Strom = 0). Acht Bit bilden ein Byte.

Bitmap (BMP)
Andere Bezeichnung für eine Rastergrafik.

Bits/s
Bits pro Sekunde Bps

B-Kanal
Der Kanal für die eigentliche ISDN-Datenübertragung.

Blackcomb (s. auch Windows)
Der Codename des Windows- Betriebssystems ist einem Berg namens Blackcomb Mountain in der weiteren
Umgebung von Seattle/Redmond entliehen. Blackcomb hat einem 64- Bit Kern und ist für die 64- Bit Prozessoren
von bspw. Intel geeignet.

Blind Carbon Copy (BCC) (engl.: Blindkopie)
Funktion im E-Mail-Bereich, die den Versand beliebig vieler 'anonymer' Kopien ermöglicht.

BLOB (Binary Large Object)
In der Regel zu groß, um es über das Internet zu transferieren. Im Datenbankjargon sind BLOBs größere
Datenblöcke, die an einen Datensatz angehängt werden können.

Blue Ribbon
Symbol der Free Speech Campaign der EFF im Internet. Sie tritt für eine freie, das heißt vollkommen
unzensierte, Veröffentlichung im Internet ein.

Blue Screen of Death (BSOD)
Damit wird ein besonders schwerer Programm- oder Systemfehler bezeichnet. Viele  Betriebssysteme zeigen
solche Fehler ganzseitig auf blauem Hintergrund an.

BNC-Kabel (RG58-Kabel)
Kabel am Anfang und Ende mit einem Abschlusswiderstand (Terminator) versehen. An jeder Netzwerk-Karte
befindet sich ein T-Anschlussstück, dessen Fuß an der Netzwerk-Karte befestigt wird und dessen Arme mittels
BNC-Steckern mit dem Kabel verbunden sind.

Bookmarks (engl.: Lesezeichen)
Bookmarks oder Lesezeichen im Internet sind Hilfsmittel zum schnellen Wiederauffinden einer Web-Seite. Setzt
man ein Bookmark, merkt sich der Internet- Browser die URL. Die Bookmarks können geordnet und bei Bedarf
einfach per Klick aufgerufen werden. Zum Beispiel lautet dann so ein Bookmark: "http://www.selda-akin.net".

Boolscher Operator
Ein Operator, der zur Verarbeitung von Booleschen Werten, wie »wahr« und »falsch«, dient. Die gebräuchlichsten
Booleschen Operatoren sind AND (und), OR (oder) und NOT (nicht). Sie werden auch bei Datenbankrecherchen
verwendet (z.B. Suchmaschinen).

Booten
Mit Booten bezeichnet man den Startvorgang des Betriebssystems.

Boot-Manager
Mithilfe eines Boot-Managers ist es möglich, beim Hochfahren des Systems über ein Menü zu entscheiden,
welches der installierten Betriebssysteme geladen werden soll.

Bootsektor
Ist der Bereich auf einer Festplatte oder Diskette, der beim Formatieren in den ersten Sektor des Datenträgers
geschrieben wird. Er enthält alle systemwichtigen Daten zum  booten eines PCs.

BOOTP (Bootstrap Protocol)
Rechner, die ihr Betriebssystem über ein  Netzwerk laden, bekommen eine Netzwerkadresse zugeordnet.

Bots
Kurzform von Robots.

Bouncing (engl.: Aufprall, Rückprall)
Rücksendung einer  E-Mail wegen eines Fehlers.

Bps (Bit per Second)
Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten pro Sekunde.

Breitbandnetz
Bezeichnung für ein Übertragungsnetz mit einer Bandbreite, die über dem des Fernsprechnetzes liegt.

Brett (auch "Schwarzes Brett")
Begriff für ein Diskussionsforum in deutschsprachigen Mailboxen.

Bridge (engl.: Brücke)
Netzwerkgerät, das zwei oder mehr  Computernetze ( LANs) miteinander verbindet.

Broadcast
Das Verteilen von Nachrichten an alle Teilnehmer, z.B. ein  Artikel im  Usenet.

Browser (engl.: Herumstöberer)
Software zum Betrachten von Hypertextdokumenten im HTML-Format aus dem Internet / WWW, dem Intranet
oder lokalen Speichermedien. Es gibt aber auch FTP- und News-Browser.

BS
s. auch Betriebssystem

BSOD (s. auch "Blue Screen of Death")

BTX
Kurzform für Bildschirmtext.

Buddy-Liste
Zeigt dem Netsurfer, wer von den in der Liste eingetragenen Personen gerade online ist. Nutzt man dieses von  
AOL bekannte Tool, wird nach dem Einwählen ins Internet die aktuelle IP-Adresse gespeichert. Das erleichtert
das Chatten oder Telefonieren im Internet, weil sich die Teilnehmer dann untereinander anwählen können.

Bug (engl.: Wanze)
Im Computerjargon werden so Programmfehler bezeichnet, für die sog. Bugfixes im Internet zur Verfügung
gestellt werden. Größere Bugs werden von den Softwarefirmen mit einem Patch behoben.

Bulk-Mail
Werbe-E-Mails (auch Spam oderJunk-Mail genannt). Suchroboter sammeln auf Internet-Seiten oder in
Newsgroups-Artikeln E-Mail-Adressen. An diese werden dann Werbesendungen verschickt.

Bulletin Board
engl. für "Schwarzes Brett"

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Das Bundesdatenschutzgesetz stellt eine Konkretisierung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Bezug auf den
Umgang mit personenbezogenen Daten dar (Recht auf informationelle Selbstbestimmung). Es ist auf alle
Datenerhebungen anwendbar, die im Hoheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. "Stattfinden"
bedeutet im Internet, dass die Daten aus Deutschland oder nach Deutschland mitgeteilt werden.

Bus
Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an der mehrere Empfänger/Sender angeschlossen sind. Je
mehr Leitungen der Bus enthält umso mehr Daten können parallel übertragen werden, desto höher ist also
der Datendurchsatz.

Bus-Topologie
Die Bus-Topologie entspricht einer Leitung, die "endlos" von Netzwerkgerät zu Netzwerkgerät reicht.
Am Anfang und am Ende sorgt ein Abschlusswiderstand für den genormten Kabelabschluss.

Business to Business (B2B)
Das wirtschaftliche Kommunizieren und Austauschen von Daten im  Internet mit dem Ziel, Geschäftsprozesse zu
verändern, zu verkürzen oder überflüssig zu machen. Hierbei greifen z.B. die Daten des Auftraggebers direkt in
das Rechenwerk des Lieferanten ein, wodurch komplizierte Ablaufprozesse (Lagerhaltung, Lieferzeit etc.)
zwischen den Unternehmen Kosten sparend harmonisiert und integriert werden.

Button
Schaltflächen von Programmen, bei denen bestimmte Funktionen ausgeführt werden. Auf Web-Seiten sind Buttons
meist mit einem Link verknüpft.

Byte
Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes fasst man zu einem KByte zusammen.
Weitere Abstufungen sind: MByte=1024 KByte, GByte=1024 MByte und TByte=1024 GByte.

BZT-Zulassung
Alle Geräte, die an ein deutsches Telekomnetz angeschlossen werden, wie Telefone, Modems etc., müssen
über eine BZT-Zulassung verfügen.

 

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C
Häufig verwendete Programmiersprache.

C++
Häufig verwendete Programmiersprache.

CA (Certificate Authority)
Zertifizierungsstelle, die Schlüssel zur Übermittlung vertraulicher Daten, zum Schutz vor Manipulationen und zur
Identitätsprüfung des Urhebers vergibt.

Cache
Temporärer Zwischenspeicher im RAM oder auf der Festplatte, der bei  Prozessoren, Browsern oder Netzwerken
redundante Zugriffe auf wiederholt benötigte Daten beschleunigt.

Callback
Eine Möglichkeit, die Sicherheit von RAS zu erhöhen, indem der angerufene Server zurückruft.

Call by Call
Ein Service der neuen Telefongesellschaften, um je nach Wahl Ferngespräche günstiger zu führen. Vor der
Eingabe der Zielrufnummer muss die Vorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft gewählt werden.
Interessant ist, dass die Nutzung des Service ohne Anmeldung oder Vertragsbindung erfolgt.

Call by Internet
Für die Einwahl ins Internet abgewandelte Call by Call-Verfahren. Speziell zum Testen oder als Zweitaccount zu
empfehlen.

CAPI (Common Application Programming Interface)
Software-Schnittstelle zwischen ISDN-Hardware und  ISDN-Applikationen.

Carbon Copy (CC) (engl.: Durchschlag)
Funktion im E-Mail-Bereich, die den Versand beliebig vieler Kopien ermöglicht.

CardX
Der für Anfang 2000 geplante CardX-Standard spezifiziert die  USB- und FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) auf ein  
PC-Card-kompatibles Format. Durch den 1394-CardX-Standard werden Anwendungen wie Realtime-Video und
Highspeed-LAN/WAN-Netze für PDAs und Notebooks möglich.

Carrier
Trägersignal, das von Akustikkopplern und  Modems zur Erkennung von Sender und Empfänger gesendet wird.

Cascading Style Sheets (CSS)
Mit CSS wird die Formatierung des HTML-Dokuments von seiner Struktur (dem Inhalt) getrennt. CSS erlauben eine
statische Formatierung des Dokuments. Darüber hinaus können die Formatierungen zusammen mit dem unter HTML
möglichen Zugriff auf das zugrunde liegende Objektmodell des Dokuments auch dynamisch verändert werden.

CC
Kurzform für Carbon Copy

CCC (Abkürzung für Chaos Computer Club)
Eine bundesweite Vereinigung von Hackern, deren Ziel es ist, die Öffentlichkeit auf möglichen Schwächen, Fehler
oder Gefahren von Computersystemen hinzuweisen.

CCITT (Comite Consultarif International Telegraphique et Telephonique)
Internationaler Ausschuss von Fernmeldeverwaltungen und -gesellschaften zur Ausarbeitung von Normen. Das CCITT
gibt unter anderem Empfehlungen für Kommunikationsprotokolle heraus.

CCSD (Cellular Circuit Switched Data)
Methode zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen.

CD (Compact Disk)
Die Compact Disk ist ein scheibenförmiger Informationsträger, auf dem digitale Informationen in einer von innen
nach außen geführten Digitalspur aufgezeichnet sind oder aufgezeichnet werden können (wiederbespielbar).

CDF (Channel Definition Format)
Eine Beschreibung von Informationskanälen, die als XML-Dokument realisert ist. Durch diesen Standard der Firma
Microsoft sollen die Push-Techniken vereinheitlicht werden.

CD-ROM
(Kurzform für Compact Disk - Read Only Memory)
Ein verbreiteter optischer Datenspeicher, der maximal 680 MByte Daten enthalten kann. Die CD hat einen
Durchmesser von 12 cm.

CE
Microsoft Windows CE ist ein Betriebssystem speziell für Handheld-PC und PDA.

CEPT
Comite Europeen des Postes et Telecommunications
Konferenz der Fernmeldeverwaltungen, die u. a. den nach ihr benannten BTX-Darstellungsstandard erarbeitet hat.

CERN
Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire
Europäisches Zentrum für Teilchenphysik mit Sitz bei Genf. "Geburtsstätte" (1992) des World Wide Web.

CERT
Computer Emergency Response Team
Weltweit verteilte Gruppen, die bei Sicherheitsproblemen Hilfe leisten. In Deutschland DFN-CERT und BSI-CERT.

CGI
Common Gateway Interface
Standard zur Ausführung externer Programme (überwiegend in Perl geschrieben) auf Web-Servern.
Client/Server-Modell Kommunikation zwischen Prozessen, die auf dem Anforderung/Antwort-Prinzip beruht.

CGI-BIN
Gebräuchlicher Verzeichnisname für CGI-Erweiterungen von Web-Servern.

CGM
Computer Graphics Metafile
Ermöglicht Vektorgrafiken zwischen den verschiedenen Rechner-Systemen portabel zu machen.

Channel (engl.: Kanal/Kanäle)
Channel wurden mit dem Internet Explorer 4.0 eingeführt. Die Angebote (meist kostenlos) diverser Firmen
lassen sich damit abonnieren. Channels können nur ab dem Interne Explorer 4.0 aber nicht mit dem
Netscape Navigator angezeigt werden.

Chat/Chatten
Direkte Unterhaltung zwischen zwei oder mehreren Nutzern eines  Online-Dienstes per  Modem und Tastatur.
Auf seinem Bildschirm sieht jeder Chatter die Eingaben der anderen Teilnehmer und kann über seine Tastatur
eigene Beiträge senden. Ein Chat läuft im  Internet meist über  IRC oder  Telnet.

Chipsatz
Auf einer PC-Hauptplatine spielt der Chipsatz eine sehr wichtige Rolle. Der Chipsatz managt den Datenverkehr
zwischen Hauptprozessor,  Arbeitsspeicher, Cache, Steckplätzen und anderen Schnittstellen. Meist besteht der
Chipsatz aus zwei Chips, die zum einen als "North- Bridge" und zum anderen als "South-Bridge" bezeichnet werden.

CIDR (Classless Inter-Domain Routing)
Damit können IP-Adressen in größeren oder anderen Gruppen zusammengefasst werden. Durch die Einführung
von CIDR wurden die Backbone-Router des Internets entlastet.

CinePak
Ein CODEC für AVI-Dateien, ursprünglich für  QuickTime entwickelt. CinePak ist der am häufigsten eingesetzte
CODEC, weil er bei etwas besserer Qualität weniger CPU-Zeit als Indeo benötigt.

CIS (CompuServe Information Service)
Offizieller Name von  CompuServe

Clawhammer (s. auch Sledgehammer)
Codename des 32-/64- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD (Advanced Micro Devices) für Desktop-Anwendungen.
Die Desktop-Variante des Opteron hört auf den Produktnamen Athlon 64. Dieser ist die direkte Konkurrenz zum  
Itanium von der Firma Intel.

Clickable Image
Eine Inline-Abbildung auf einer HTML-Seite mit sensitiven Flächen. Wird ein Punkt des Bildes per Mausklick
angewählt, werden die Koordinaten an den WWW-Server zurückgegeben und dort von einem CGI-Programm
ausgewertet.

Client
Computer, der Daten von einem Server bekommt. Somit können Dienste eines anderen Servers in
Anspruch genommen werden. Im Internet sind dies unter anderem E-Mail-Client, Gopher-Client,
FTP-Client, Archie-Client etc.

Clipper-Chip
Ein Verschlüsselungschip, dessen Einbau in jeden Computer die amerikanische Regierung durchsetzen wollte.
Die EFF konnte das glücklicherweise verhindern.

CLUT (Color Lookup Table)
Darin werden alle verwendeten Farben (Farbpalette) einer indizierten  Rastergrafik aufgeführt.

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, blacK)
Bezeichnet das subtraktive Farbmodell beim Papierdruck. Für den professionellen (Offset-) Druck wird die Datei
in diese vier Bestandteile zerlegt, für jede Farbe ein Film gemacht und daraus wiederum die Druckplatten. Die
einzelnen Farben werden übereinandergedruckt.

CODEC (Coder/Decoder)
Eine Einrichtung zur Wandlung von analogen in digitale Signale und umgekehrt. Neuerdings auch als
Compressor/Decompressor interpretiert, z.B. in Zusammenhang mit  ActiveMovie,  AVI,  CinePak,  Indeo.

Codec
Kompressionstechniken, mit denen die Größe von Audio- und Videodaten im PC reduziert werden. Da die
Transferraten von Bussystemen (PCI, IDE, SCSI etc.) immer noch relativ gering sind, ist eine Kompression der
Daten erforderlich. Ohne Datenreduktion besteht ein digitales Audio-Signal aus 16-Bit großen Samples, bei einer
Samplingfrequenz von 44,1 kHz bei einer Audio-CD. Mit der MPEG-Audio-Kompression lassen sich
Kompressionsraten von bis zu 1:12 erreichen.

Codename (engl.: Deckname)
Mit Codename wird ein Produkt bezeichnet, wenn es noch nicht die Entwicklung des Herstellers verlassen hat
(Produkt hat noch keine Marktreife!). Mit Markteinführung erhält dann das Produkt den  Produktnamen, der
natürlich dem Codename auch entsprechen kann.

Community (engl.: Gemeinschaft)
Gruppe von Internet- Usern, die über Chats und E-Mails miteinander über gemeinschaftlich interessierende
Themen kommunizieren.

Compiler
Übersetzungsprogramme, die den Quell- bzw. Sourcecode eines Programms einer höheren Programmiersprache
in den vom Prozessor ausführbaren Maschinencode umwandeln.

Component Management Interface
Microsoft plant, den Nachfolger von XP in Modulbauweise zu erstellen. Dieser soll zu 95 Prozent aus einem
'Windows-Kern' bestehen, der je nach Zielmarkt und Hardware um entsprechende Komponenten
(z.B. Sprachmodule) ergänzt wird. Das Nebeneinander von verschiedenen eigenständigen Windows-Versionen
hätte ein Ende. Um die Ergänzungen einfach vorzunehmen, hat Microsoft das Component Management
Interface entwickelt. Es soll ähnlich wie die Software-Installation und -Deinstallation in der
Windows-Systemsteuerung funktionieren.

CompuServe
Kommerzieller und zugleich ältester Online-Dienst.

Computer (s. auch Rechner)
Computer kommt vom Lateinischen "computare" = "rechnen" => Der Computer ist nichts anderes als ein Rechner.

Computerkriminalität
Bezeichnet eine neue Form der Kriminalität, als Folge der elektronischen Datenverarbeitung. Die meisten
traftaten entfallen auf die Geldentnahme aus den Geldautomaten der Kreditinstitute mit gestohlenen oder
gefälschten Kreditkarten. Andere Strafbestände sind Raubkopieren von Software, Verbreitung von Viren oder
der Missbrauch von Telekommunikationseinrichtungen.

Conference (engl.: Konferenz)
Entspricht bspw. einem Chat mit mehr als zwei Teilnehmern.

Content Provider
Diensteanbieter, die eigene und fremde Inhalte zur Nutzung bereithalten. Für eigene sind sie nach den allgemeinen
Gesetzen verantwortlich sowie für fremde Inhalte, soweit sie sie kennen und deren Nutzung verhindern können
(§ 5/I u. II IUKDG).

Cookies (engl.: Kekse)
Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, in denen das Verhalten des  Users gespeichert wird, z.B. welche
WWW Seiten in welchem Ausmaß abgerufen werden. Cookies sind quasi Benutzerprofile, die extern abgerufen
werden können.

CORE (Council Of REgistrars)
Betreibt eine zentrale Datenbank zur IP-Adresse/Domainnamen-Zuordnung.

Counter
Zähler, der die Aufrufe der Homepage angibt.

Courtney
Programm, das es Systembetreibern gestattet, zu erkennen, ob ihr Programm mit
SATAN geprüft wurde.

CPS (Characters per Second - Zeichen pro Sekunde)
Maßeinheit für die Geschwindigkeit von Datenübertragungen.

CPU (Central Processor Unit, s. auch Prozessor)

CR (Carriage Return - Wagenrücklauf)
Auch das Return-Zeichen auf der Tastatur wird als CR bezeichnet.

Cracker (engl.: Knacker)
Jemand, der sich in böser Absicht unautorisierten Zugriff auf ein Rechner-System verschafft
(s. auch Hacker).

CRC (Cyclical Redundancy Check)
Prüfsumme, die bei der Datenübertragung auftretende Fehler korrigieren hilft.

Cross-Posting
Beim Cross-Posting werden Artikel an mehrere Newsgroups verschickt. So kann es passieren, dass viele Artikel
beim Empfänger mehrfach erscheinen. Der Empfänger kann gegebenenfalls darauf verärgert reagieren.

CSLIP (Compressed Serial Line Protocol)
Eine Variante des SLIP-Protokolls. Datenpakete können mit einem speziellen Komprimierungsverfahren schneller
übertragen werden. Kurze Datenpakete werden dabei bis auf 3  Byte verkürzt.

CSO (Central Services Organisation)
Ein Datenbankdienst mit Hilfen zum Auffinden von Benutzeradressen.

CSS1 (Cascading Style Sheets Level 1)
Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten. Diese Layout-Beschreibungssprache
soll den Konflikt zwischen der Strukturorientiertheit von HTML-Dokumenten und den Layout-Wünschen der
Web-Autoren lösen.

CTS (Clear To Send - Sendebereitschaft)
Signal der V.24-Schnittstelle.

CUSI (Configurable Unified Search Engine)
Weltweit auf vielen Servern zugängliches Suchinstrument im Internet.

CWIS (Campuswide Information System)
Öffentlich zugänglicher Informationsdienst einer Universität, der in erster Linie universitätsspezifische
Informationen anbietet. Gopher wurde ursprünglich als CWIS entwickelt.

Cybercash
Mit virtuellem Bargeld soll im Internet online für angebotene Waren und Dienstleistungen bezahlt werden. Dies
funktioniert wie bei der deutschen 'Geldkarte', die sich vom Girokonto aufladen lässt, um bargeldlos zahlen zu
können.

Cyberlaw
Oberbegriff für online-Recht bzw. die rechtlichen Aspekte und Problemstellungen, die sich aus der Nutzung und
der Bereitstellung von Diensten des Internets ergeben.

Cyberpunk
Ursprünglich von den Science-Fiction Autoren William Gibson und Bruce Sterling erfundene Subkultur. Die
Protagonisten ihrer Romane agieren in einer überindustrialisierten und mittels Datennetzen virtualisierten
Gesellschaft.

Cyberspace
Virtuelle Welten, abgeleitet von Kybernetik (griech. Steuermannskunst) und Raum (Space).

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DAA (Data Access Arrangement)
Das Interface des Modems zur Telefonleitung.

DAB (Digital Audio Broadcasting)
Ein digital ausgestrahltes Radioprogramm, das nur mit entsprechend ausgestatteten Geräten empfangen werden
kann. Neben Sprache und Musik in CD-Qualität können auch Bilder und Texte empfangen werden.

DAC (Digital to Analog Converter)
Ein Baustein, der digitale Zahlenwerte in ein analoges Ausgangssignal wandelt.

Daemon (Disk And Execution Monitor)
Programm, das in einem Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet, die dann eine bestimmte
Aktion des Daemons auslösen. Am häufigsten anzutreffen ist der Mailer-Daemon für den Betrieb von E-Mails.

DAO (Disk At Once)
Der Brenner beschreibt den CD-Rohling in einem Durchlauf ohne neue Justierung des Lasers. Dieses
Aufzeichnungsverfahren muss sowohl der CD-Recorder als auch die Brenner-Software unterstützen. Der
Anwendungsbereich von Disk At Once liegt im Wesentlichen bei der Herstelung von Audio-CDs.

DAP (Directory Access Protocol)
Damit kann von einem  Client auf einen  X.500-Server zugegriffen werden.

DAT (Digital Audio Tape)
Speichermedium für Musik und Daten. Auf ein DAT-Band passen 2 oder 4  GByte, je nach Medium.

DataGlove
Datenhandschuh für die Steuerung und Navigation in der virtuellen Realität (s. auch  VR).

Datagramm
Von TCP/IP oder durch anderes Protokoll definiertes Datenpaket im Internet, das einen festgelegten Kopf,
Ende und Länge hat.

Dateitransfer
Übertragen von Dateien von einem auf ein anderes Computersystem mittels FTP.

Datenautobahn (Information Highway)
Hochgeschwindigkeitsnetz über das sehr große Datenmengen transportiert werden können.

Datenbank
Als Datenbank wird bereits eine Datei, die lediglich Adressen enthält, bezeichnet. Dabei kann eine Datenbank
mehrere Tabellen in einer Datei zusammenfassen. Bei PC-Datenbanken ist üblicherweise nur eine Tabelle pro Datei
erlaubt. Es lassen sich aber Tabellen aus verschiedenen Dateien verknüpfen.

Datenbus
Als Datenbus werden alle Leitungen (ohne Steuersignale) zusammengefasst, über die im Computer die Daten
übertragen werden. Jede Leitung ist für die Übertragung eines Bit des gesamten Datenpakets zuständig. Die
Anzahl der Datenleitungen ergeben die Breite des Datenbusses. So hat ein 8 Bit breiter Datenbus 8 Datenleitungen
und kann damit 8  Bit eines Datenpakets gleichzeitig transportieren. Es gibt auf dem Markt 8, 16, 32 und 64  Bit  
Prozessoren. Im Prinzip gilt: Je mehr, desto besser.

Datenkompression
Reduktion des Speicherbedarfs von digitalen Daten.

Datensatz
Der Datensatz fasst alle zu einem Tabelleneintrag gehörigen Angaben logisch zusammen.

Datenschutz
Gesetze zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten (s. auch  Bundesdatenschutzgesetz).

Datenträger
Speichermedium auf dem Daten in Form von Dateien dauerhaft gespeichert werden. Die auf
Personal Computer (PC) am weitesten verbreiteten Datenträger sind Disketten, Festplatten, CD-ROM
und Wechselmedien.

Datentransferrate
Maß für die Menge der übertragenen Daten von und zum Speichermedium, wird in  KByte oder MByte pro Sekunde
angegeben. Je höher die Datentransferrate, desto besser.

Datex-J/Datex-P
Alter Namen des Online-Dienstes T-Online.

DAU (Dümmster anzunehmender User)
Eine Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit und Penetranz. Ein DAU macht alle Fehler, die man
machen kann. Ihn am Telefon zu haben, ist der Alptraum jedes Hotline-Mitarbeiters.

DBCS (Double Byte Character Set)
Zeichensatz, der zwei Byte zur Darstellung aller Zeichen nutzt.

DBMS (Datenbank-Managementsystem)
Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen werden können.

DCD (Data Carrier Detect)
Ein Signal, das bestätigt, dass ein gültiger Datenträger erkannt wurde.

DCE (Data Communication Equipment)
Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung (z.B. ein  Modem).

DD
Kurzform für Double Density

DDC (Data Display Channel)
DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor und ist Grundvoraussetzung für den
Plug&Play-Standard unter Win9x, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden.

DDE (Dynamic Data Exchange)
Standard der Firma Microsoft zur Informationsübermittlung zwischen Programmen. Auch als NetDDE in einem  
NetBIOS-Netzwerk verfügbar.

DDNS (Dynamic Domain Name Service)
Dieser vergibt zusätzlich zur IP-Adresse (DHCP) auch dynamisch einen Domain-Namen innerhalb einen
TCP/IP-Netzes.

DDOS
Kurzform für Distributed Denial of Service

DDRAM
s. auch Double Data Random Access Memory

Debuggen
Das Erkennen, Lokalisieren und Korrigieren von Fehlern - betrifft im Softwarebereich logische und syntaktische
Fehler von Programmen, im Hardwarebereich Fehlfunktionen.

Debugger (engl.: Entlauser)
Softwarediagnoseprogramm auf Bit-Level mit dem Programmierer u.a.  Bugs aufspüren.

Decoder
Hard- oder Software-System zum Decodieren von Daten. Bspw. zum Empfang von Pay-TV-Sendungen erforderlich.

Decoding (s. auch Encoding)

DECT (Digital European Cordless Telephone-Standard)
Standard für digitale schnurlose Telefone. Zwischen mehreren Handgeräten können kostenlos interne Gespräche
geführt werden. Telefone nach DECT haben eine höhere Abhörsicherheit als analoge schnurlose Telefone.

Default Gateway
Derjenige Rechner, der alle Pakete erhält, die nicht an Rechner im lokalen Netz adressiert sind.

Defense Data Network
Weltweites Kommunikations- und Datennetz des US-Verteidigungsministeriums bestehend aus dem Milnet
(Military Network), Teilen des Internet und anderen Netzwerken.

Delimiter (engl.: Abgrenzung)
Speziell zu interpretierendes Zeichen in Dokumenten oder Befehlszeilen.

Denial Of Service (DOS) (engl. "denial": Ablehnung, Leugnung)
Siehe hierzu DDOS.

Denial Of Service Attack (DOS Attack) (engl.: Dienstverweigerungsattacke)
Ein meist in bösartiger Absicht geplanter Versuch, einen z.B. Internet-Dienst so lahm zu legen, dass er für  
Internet- User nicht mehr erreichbar ist.

DENIC (Deutsches Network Information Center)
Das DENIC verwaltet für die Internet- Domain ".de" die Vergabe der Unterdomains, koordiniert die Verteilung der
Internet-Nummern und betreibt den Primary Nameserver. Domain-Namen müssen bei Denic beantragt werden,
seit 1996 ist dies nur noch über einen professionellen ISP (Internetprovider) möglich.

DES (Data Encryption Standard)
Von IBM entwickeltes Verschlüsselungssystem, das seit 1977 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffrier-
system eingesetzt wird. DES basiert auf dem klassischen System geheimer Schlüssel zum Codieren und Decodieren
elektronischer Nachrichten.

Desktop
Als Desktop bezeichnet man die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems. Auf ihr finden sich verschiedene
Programmsymbole. Die Arbeitsoberfläche lässt sich auch mit einem Schreibtisch vergleichen.

Desktop Publishing
Die Herstellung von Büchern, Zeitschriften, Werbeinformationen am Computer. Hierfür stehen Spezialprogramme
wie bspw. PageMaker oder QuarkExpress zur Verfügung.

DFÜ (Datenfernübertragung)
Beschreibung für das Übertragen für Daten über große Entfernungen.

DFÜ-Netzwerk
Modul in Win95/NT, das den PC per Modem oder ISDN-Karte mit einem anderen Netzwerk (bspw. Internet)
verbindet.

DFN (Deutsches ForschungsNetz)
Der DFN-Verein betreibt seit 1984 das Wissenschaftsnetz für Forschung, Lehre und Entwicklung. Neuerdings
können auch Privatpersonen die Dienste des DFN nutzen.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Darüber wird einem Client im TCP/IP-Netz dynamisch eine IP-Adresse (incl. Lease) zugewiesen.

DHCP Relay-Agent
Die Komponente, die zuständig ist für das Weiterleiten von DHCP- und  Broadcast -Nachrichten zwischen einem
DHCP-Server und einem  Client über einen IP-Router.

DHTML (Dynamic HyperText Markup Language)
Sie ist eine Weiterentwicklung der statischen Dokumentbeschreibungssprache HTML. DHTML soll die Seiten
dynamischer d. h. veränderbar machen und so zu attraktiveren Seiten im  WWW führen.

Dial Up
Englische Bezeichnung für das Einwählen eines Client beim Internet- Provider.

Dienste unter WinNT
Auf dem Server gestartete Admimistrations-Programmteile, die dann im Netzwerk zur Verfügung stehen.

Digital
Eine digitale Größe kann Aussagen über Vorgänge nur im Rahmen einer begrenzten Wertemenge machen.
Das Ausgangssignal eines Mikrofons, das digitalisiert wurde, lässt eine Darstellung mit den Zahlen -128 bis +127 zu
(s. auch analog).

Digitale Postkarte
Dies ist ein Service, der von einigen Anbietern kostenlos angeboten wird. Dabei wird vom Absender eine  E-Mail
gestaltet, die mit Bild und Text versehen wird. Die  virtuelle Karte verbleibt auf dem  Server des Anbieters.
Der Empfänger bekommt eine E-Mail, in der ihm mitgeteilt wird, dass eine Postkarte für ihn bereit liegt.
Die Adresse, unter der er die Karte abholen kann, ist als  Hyperlink eingefügt.

Digitale Signatur
Mittels einer elektronischen Unterschrift wird sowohl der Inhalt einer Nachricht als auch die Identität des
Benutzers bestätigt.

DIMM (s. auch Dual In-Line Memory Modul)

DIN (Deutsches Institut für Normung)
Staatliches Normungsinstitut, ähnlich dem amerikanischen  ANSI (s. auch  ISO).

Direct3D (s. auch DirectX)

Directory of Servers
Eine WAIS-Datenbank, die eine Beschreibung der WAIS-Ressourcen enthält.

Direct Sound (s. auch DirectX)
Mit Direct Sound gelingt es, mehr als ein Audio-Stereosignal über den PC wiederzugeben (maximal 64
Stereokanäle). Die Kanäle können mit unterschiedlicher Abtastfrequenz, Auflösung und Effekteinstellung
Audiosignale intern zusammenmischen und wiedergeben.

DirectX
Die Spiele-Schnittstelle von Microsoft, mit der die Leistungsfähigkeit der Hardware besser ausgenutzt wird.
Direct 3D sorgt für die Kommunikation zwischen Grafikkarte, Prozessor und Software, Direct Sound für den
richtigen (falls vom Spiel unterstützt) Klang (auch 3D).

Distributed Denial Of Service (DDOS) (engl. "denial": Ablehnung, Leugnung)
Bei einer DDOS-Attacke werden Internet- Rechner mit einer Flut von Anfragen (oft hunderte von Rechnern –
darum das 'distributed') überschwemmt, die deren Kapazität übersteigt. Dabei übernehmen die Angreifer die
Kontrolle über attackierte Rechner und nutzen diese als Ausgangspunkt für neue Angriffe.

Dithering
Eine Technik, die durch die Streuung von Punkten vorhandener Farben die Farbtiefe einer Rastergrafik erhöht.
Dies geht zu Lasten der Auflösung (s. auch  Antialiasing).

DNS (Domain Name System)
Hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe von Domain-Namen. Das DNS ordnet den logischen Namen von  
Rechnern im  Internet eine  IP-Adresse zu.

DMA (Direct Memory Access)
Der direkte Zugriff auf Daten im RAM-Speicher ohne Umweg über den Prozessor.

DNS-Server
Beim DNS-Client-Server-Modell sind dies die Server, die Informationen über Teile der DNS- Datenbank enthalten,
wodurch für Client-Auswerter Computer-Namen verfügbar werden, die über den Netzwerkverbund eine
Namensauswertung abfragen.

DNS-Spoofing
Sicherheitsrisiko in IP-Netzen. Mit einem Trick ist es möglich, dass die Antwort auf eine DNS-Anfrage von
einem Angreifer vorgetäuscht wird. Für eine Zugangskontrolle oder eine Authentifizierung sollte daher keine
DNS-Abfrage eingesetzt werden.

Doc
Dateiformat von WinWord-Textdokumenten. Per Plug-In lassen sich solche Dateien auch über den Browser
darstellen.

Docking-Station
Eine Erweiterung für viele Notebooks (bspw. zusätzliche Laufwerke, externe Schnittstellen,
Erweiterungskarten etc.), die dieses erst zum vollwertigen PC-Ersatz macht.

Dokument
Ein Dokument im Internet ist letztlich eine Datei bzw. besteht aus mehreren Dateien. Dabei kann es sich um
Text-, Bild-, Ton-, Video- und andere Dateien handeln.

Dokument-ID
Verläuft Ihre Suche in einer WAIS-Datenbank erfolgreich, so erhalten Sie einen Dokumente-ID. Mit Hilfe des
Client-Programms kann diese selektiert und das Dokument somit ausgegeben werden.

DOM (Document Object Modul)
Bei DOM sind alle Elemente einer Seite wie Formulare, Bilder oder Stylesheets in Objekten verpackt. Sie
verfügen damit über Eigenschaften und Methoden, können Ereignisse auslösen und mit Skriptsprachen bearbeitet
werden. Die Objekte des DOM sind hierarchisch gegliedert. An der Spitze befindet sich im Allgemeinen das
Window-Objekt, welches das Browser-Fenster darstellt. Es gibt immer nur ein Window-Objekt; das wichtigste
Objekt in der nächsttieferen Ebene ist das Document-Objekt, das das angezeigte Dokument enthält. Die nächst-
tiefere Ebene enthält mehrere Objekte wie Verweise, Bilder, Formulare, Applets und Scripts. Diese können
mehrfach vorhanden sein. DOMs sind Browser-spezifisch. Die marktbeherrschenden Browser Internet Explorer
und Netscapes Communicator haben das DOM zwar integriert, in Details unterscheiden sie sich jedoch gewaltig.

Domäne
Logische Struktur des Netzwerks, wobei die logische Struktur nicht identisch mit der physischen Struktur ist.

Domain
Die Domain ist die Bezeichnung der Internet- Adressen eines Servers. Beispiel: http://www.selda-akin.net, sowie
der letzte Teil im Host-Namen einer  Internet- Adresse, der meist die thematische Zuordnung des Servers angibt:

  • .biz - Firmen, mit der die  Domain .com entlastet werden soll
  • .com - kommerzielle Angebote, Organisationen und Firmen
  • .edu - Universitäten und Bildungsinstitutionen in den USA
  • .gov - Regierungen und staatliche Institutionen in den USA
  • .info - Informationsanbieter und allgemeiner Gebrauch
  • .name - Name der Privatperson, kein Firmenname
  • .net - Netzwerkbetreiber und Onlinedienste
  • .org - private, nicht kommerzielle Organisationen

 

Im Rest der Welt gibt die Domain üblicherweise den Standort an, z.B.:

  • .at  -  Österreich
  • .au  -  Australien
  • .ca  -  Kanada
  • .ch  -  Schweiz
  • .de  -  Deutschland
  • .eu  -  Europäische Union
  • .fr   -  Frankreich
  • .uk  -  Großbritannien
  • .us  -  USA (Vereinigte Staaten von Amerika)

 

Domain-Grabber
Unternehmen oder Einzelpersonen, die ohne ein plausibles wirtschaftliches Interesse an der Eigennutzung  
Top-Level-Domains aufkaufen. Grabber lassen sich trotz Verwechslungsgefahr mit dem Original Marken- und
Firmennamen reservieren, um diese gewinnbringend weiterzuverkaufen oder die Besucherzahlen ihrer eigenen  
Internet-Seiten zu erhöhen.

Domain-Grabbing
Eine Domain-Adresse lässt sich beantragen, auch ohne dass ein Internet- Server unter dieser Adresse betrieben
wird.

DOS (Disk Operating System)
Textorientiertes veraltetes Betriebssystem von Microsoft. Ist aber noch aus Kompatibilitätsgründen selbst bei
Win9x enthalten.

DOS (Kurzform für Denial of Service)

DOS Attack (Kurzform für Denial Of Service Attack)

Dots Per Inch (DPI) (engl.: Bildpunkte pro Zoll)
DPI gibt die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll an. Maßeinheit für die Auflösung von Bildern bei Druckern,
Monitoren und Scannern, (1 Inch = 2,54 cm).

Double Data Random Access Memory (DDRAM)
DDRAMs ermöglichen einen schnelleren Zugriff als DRAMs. DDRAM Speicherbausteine besitzen nicht wie DRAMs
eine Datentransferrate von z.B. 1,1 GB/s sondern 2,2  GB/s. Die doppelte Datenrate wird durch ein einfaches
Verfahren erreicht: Anstatt wie bei DRAMs üblich nur bei der aufsteigenden Flanke, wird bei DDRAMs zusätzlich
bei der absteigenden Flanke geschrieben/gelesen.

Double Density (DD) (engl.: Doppelte Dichte)
Bezeichnung für eine Diskette mit doppelter Dichte. Die Speicherkapazität einer DD-Diskette beträgt 720 KByte.

Download
Bezeichnet das Herunterladen (auch saugen genannt) einer oder mehrerer Dateien von einem Server.

Downstream
Der Datenfluss vom Server (Provider) zum Client (Kunde). Gegenteil von Upstream.

DPD (Digital Packet Data)
Technologien für die digitale Datenübertragung in Mobilfunknetzen.
Datenübertragungsraten von 19200 Bit/s sind möglich.

DPI (Kurzform für Dots per Inch)

Drag&Drop (engl.: Ziehen und Fallenlassen)
Bezeichnet den Vorgang, ein Symbol mit der Maus anzuklicken, an einen anderen Ort zu ziehen und dort die
Maustaste loszulassen. Dadurch wird eine Aktion ausgelöst (bspw. das Anlegen einer Verknüpfung oder das
Erstellen einer Kopie). Drag&Drop ist die bequemste Art, mit Daten zu arbeiten.

DRAM (s. auch Dynamic Random Access Memory)

Drop-Down-Liste
Darunter versteht man eine herunterklappbare Auswahlliste, in der sich verschiedene Menüeinträge befinden,
die Sie einzeln anwählen können. Wird zunehmend auch im Web als Navigation durch größere Sites angewandt.

DSL (Digital Subscript Line)
Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 6 Km) Daten mit bis zu 8 Mbps (Download) bzw. 1 Mbps
(Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten (ADSL, HDSL, SDSL) dieser Technik werden spezielle
Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.

DSP (Digitaler Signal Prozessor)
Entlastet den PC- Prozessor beim Aufnehmen (Sampling) und Komprimieren von Klängen.

DSR (Data Set Ready - Betriebsbereitschaft)
Signal der V.24-Schnittstelle.

DSS1 (Digital Subscriber Signalling System No.1)
Europaweit genormter ISDN-Standard.

DSSSL (Document Style Semantics and Specification Language)
Standard mit dem das Layout von SGML-Dokumenten beschrieben wird.

DTD (Document Type Definition)
Die DTD beschreibt den Satz an unterstützten Elementen, ihre Attribute sowie die Elemente eines Dokuments,
die innerhalb anderer Elemente auftreten dürfen. Innerhalb einer DTD wird ein Element mit dem Schlüsselwort
Element definiert. Die Elementdefinition legt fest, ob das Element andere Dokumente enthält und ob die
Open- und End- Tags optional sind oder nicht.

DTMF (Dualtone Multi-Frequency - Tonfrequenzwählsystem, s. auch MFV)

DTP (Desktop Publishing)
Layout und Druckvorbereitung von Dokumenten mit Hilfe des PCs.

DTR (Data Terminal Ready - Endgerät betriebsbereit)
Signal der V.24-Schnittstelle.

Dual-Boot
Stellt die Möglichkeit für einen User zur Verfügung, einen PC mit einem von zwei alternativen Betriebssystemen
zu booten.

Dual-Boot-System
Auf einem Dual-Boot-System befinden sich zwei oder mehr Betriebssysteme, die alternativ verwendet werden
können. Beim Start des Rechners oder auch bei einem Neustart kann der User über einen  Boot-Manager
entscheiden, welches Beriebssystem er verwenden will.

Dual In-Line Memory Modul (DIMM)
Bezeichnung für ein Speichermodul mit zwei Kontaktreihen. DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168polige
Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns.

Duplex
Die Kommunikation zwischen zwei Terminals gleichzeitig in beide Richtungen wird als Duplex-Verbindung
bezeichnet. Die Verbindung in nur eine Richtung (vom Sender zum Empfänger) heißt Simplex-Verbindung.
Des Weiteren gibt es noch eine Halbduplex-Verbindung. Auch hier werden Daten in beide Richtungen übertragen.
Allerdings nicht gleichzeitig, sondern nacheinander.

Durchsatz
Die tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im  Internet, hängt von der Bandbreite, der
Serverleistung, der Performance des  Modems/ISDN und der Anzahl der gleichzeitig surfenden Teilnehmer ab.

DVD (Digital Versatile Disk)
Designierter Nachfolger der CD-ROM. Wird in erster Linie für Videodaten mittels wiederbeschreibbaren DVDs
eingesetzt.

Dynamische IP-Adresse
Durch das schnelle Wachstum des Internet und die nicht immer optimale Vergabe der IP-Adressen werden
freie IP-Adressen immer knapper (und teurer). Aus diesem Grunde werden Klientenrechnern, die per  Modem
oder ISDN nur zeitweise mit dem  Internet verbunden sind, keine festen IP-Adressen mehr zugeordnet. Sie
bekommen bei der Einwahl eine freie Adresse aus dem Adress-Pool des Providers oder Online-Dienstes
(bspw. T-Online) zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben wird.

Dynamic Random Access Memory (DRAM)
DRAMs bestehen aus integrierten Halbleiter-Schaltkreisen, die Daten nach dem Kondensatorprinzip speichern.
Die Kondensatoren verlieren jedoch relativ schnell ihre Ladung und müssen deshalb kontinuierlich wieder
aufgeladen werden. Die  CPU hat während des Wiederaufladens keinen Zugriff auf den DRAM. Dadurch ist
DRAM langsamer als statisches  RAM, hat aber eine wesentlich höhere Speicherkapazität und ist billiger.

Dynamisches Routing
Durch dynamisches Routing werden die Routing-Tabellen automatisch aktualisiert, was den gesamten
Verwaltungsaufwand zwar reduziert, den Datenverkehr in großen  Netzwerken jedoch erhöht

image = 43 Begriffe

E/A-Bereich (Input/Output)
Wenn eine Steckkarte mit dem  Prozessor Daten austauscht, geschieht das über einen speziellen
Austauschbereich. Dieser wird Ein/Ausgabe-Bereich genannt. Beim Start des PCs weist das  
Betriebssystem die Bereiche den eingebauten Karten und Geräten zu.

EAZ
Als Endgeräteauswahl-Kennziffer wird im nationalen  ISDN nach 1TR6 die letzte Ziffer einer Telefonnummer
bezeichnet. Sie dient dazu, bestimmte Endgeräte gezielt anzuwählen (s. auch  MSN).

Ebone

ECash (Electronic Cash)
Die elektronische Bezahlung im Internet über spezielle Dienstleister, die in der Regel eine Art Konto für ihre
Kunden führen.

ECC (Error Correction Code)
Damit können im Fehlerfall Daten restauriert werden. Dieser Code wird zusätzlich zu den Originalinformationen
gespeichert.

ECM (Error Correction Mode)
Ein Verfahren zur Korrektur von Übertragungsfehlern in Faxgeräten oder  Modems.

ECMA262
Standard, der unter anderem von Microsoft und Netscape geschaffen wurde, und
den Standard für die Sprachkonstrukte von JavaScript und JScript formalisiert, so dass
sich übergreifende und miteinander kompatible Implementierungen verwirklichen lassen.
Dieser Standard definiert nur die Sprachkonstrukte, nicht aber das Objektmodell. Dies
ist auch der Hauptgrund dafür, dass JavaScipt und JScript nicht kompatibel sind.

eCommerce
Unter eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den Verkauf
von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien wie das Internet.

EDI (Electronic Data Interchange)
Oberbegriff für den Datenaustausch in elektronischer Form.

EDIFACT (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport)
Bedeutet Datenaustausch in elektronischer Form für Verwaltung, Handel und Transport und ist ein
Standard der Vereinten Nationen. Damit lässt sich der firmenübergreifende elektronische Geschäftsverkehr
international einheitlich organisieren. Arbeitsabläufe zwischen Firmen, wie Bestellungen und
Fakturierungen, werden nicht mehr mit Papier und Post, sondern elektronisch abgewickelt.

EDV (Kurzform für Elektronische DatenVerarbeitung)
Programmgesteuerte, automatisch arbeitende  Rechner als umfassende, organisatorische Kombination von  
Hardware und Software. EDV-Anlagen dienen u.a. der firmenpolitischen Administration, der Betriebswirtschaft,
Technik und Logistik. In Verbindung mit einem Prozessrechner lässt sich der Betriebsablauf automatisch steuern.

EEPROM

  • s. auch Electrically Erasable Programmable Read Only Memory

EFF (Electronic Frontier Foundation)
Vereinigung, die sich mit politischen, juristischen und sozialen Aspekten des Computereinsatzes und der
Datenkommunikation befasst.

EFI

  • s.auch Extensible Firmware Interface

Einloggen

  • s.auch Logon

Einwahlknoten
Computersystem, das als Zugangsmöglichkeit zu einem Provider oder Online-Dienst genutzt wird.

Electrically Erasable Programmable Read Only Memory (EEPROM)
Eine besondere Art von  ROM. Das EEPROM kann im Gegensatz zu einem normalen  EPROM auch mit einem  
Computer selber gelöscht werden. Es sind keine speziellen Geräte erforderlich. Eingesetzt werden sie
heute auf den meisten Motherboards. Diese können dann einfach durch eine spezielle Software direkt im  
Computer neu beschrieben werden.

E-Mail (Electronic Mail)
       image
Übermittlung von persönlichen Nachrichten zwischen zwei Computerbenutzern über ein Netzwerk.
Hierfür wird im Internet das Protokoll SMTP verwendet.

E-Mail-Adresse
Jeder Internet-Benutzer hat eine elektronische Postfachadresse,   imagedie sich aus seiner Postfachbezeichnung,
dem "Klammeraffensymbol" (@) mit der Bedeutung "at" (englisch: bei) und der Internet-Server-Adresse
zusammensetzt. Beispielsweise: "info@selda-akin.net", wobei "info" die Postfachadresse (User) bezeichnet
und "selda-akin.net" die Server-Adresse (Host und Domain).

Embedding (engl.: Einbettung)
Darunter versteht man das Einbinden von Dokumenten anderer Programme, z.B. Bildern, Texten oder Videos,
in ein Dokument (s. auch OLE)

EMF (Enhanced Metafile)
Eine Variante des WMF-Dateiformats, welches nur auf 32-Bit- Windows-Systemen verarbeitet werden kann.

Emoticon
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Kleine Smileys (Grinsegesichter), die Gefühle und Ironie in Chats, E-Mail, Foren etc. zum Ausdruck bringen sollen.

EMSI (Elektronic Mail Standard Identification)
Im FidoNet am häufigsten verwendetes Verbindungsprotokoll.
Es dient zum Austausch von Benutzerkennung, Passwort etc.

Encoding
Den Prozess des Umwandelns einer  Binärdatei in Textformat wird als Encoding bezeichnet. Der reverse Prozess
wird Decoding genannt. Wird eine Binärdatei per E-Mail verschickt, muss diese Datei im Textformat der E-Mail
angehängt werden. Das Encoding und Decoding übernimmt dabei das Mail-Programm automatisch.

Enhanced Full-Duplex-Mode
Erweiterung des Full-Duplex-Mode, bei dem für die Aufnahme und Wiedergabe unterschiedliche
Sampling-Frequenzen zum Einsatz kommen können.

Entities
Als Entities bezeichnet man die spezielle HTML-Codierung von Zeichen, die nicht Teil des ASCII sind. Da dieser
Code nur 128 Zeichen umfasst und Sonderzeichen nicht enthalten sind, wird zum Beispiel das ü als ü im  
Quelltext eines HTML-Dokumentes geschrieben.

EPROM

  • s. auch Erasable Programmable Read Only Memory

EPS (Encapsulated PostScript)
Eine Datei, die mit der für den Drucker höchstmöglichen Auflösung gedruckt werden kann. Eine EPS-Datei
kann meist auch schneller gedruckt werden als andere grafische Darstellungen.

Erasable Programmable Read Only Memory (EPROM)
Ein EPROM ist ein elektronischer Baustein, der mit einem EPROM-Brenner mit Daten beschrieben werden
kann und diese auch bei Abschalten des Stroms behält. EPROMs können durch die Bestrahlung mit UV-Licht
gelöscht und danach erneut beschrieben werden. Das Löschen dauert mehrere Minuten, das Beschreiben meist
nur Sekunden.

Escapen
Codieren von unerlaubten Zeichen mittels eines reservierten Steuerzeichens (Escape-Zeichen).
Solche Verfahren werden z.B. von  Gateways bei der Konvertierung von Adressen oder von  
Übertragungsprotokollen zur Übertragung von Zeichen verwendet, die in der darunterliegenden
Übertragungsebene nicht zulässig sind. Beim Empfänger müssen Escape-Zeichen erkannt und die
Daten wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgewandelt werden. Dadurch erhöht sich sowohl
der Aufwand auf Empfänger- und Senderseite wie auch das zu übertragende Datenvolumen.

ESDI (Enhanced Small Device Interface)
Ein Standard für Hochleistungs- Festplatten, Disketten- und Bandlaufwerke, der die schnelle
Kommunikation mit einem Computer ermöglicht.

Ethernet
Eines der meistverbreiteten Netzwerksysteme, das Übertragungsgeschwindigkeiten von über 10 MBit pro Sekunde
erlaubt. Viele lokale Netzwerkverbindungen in Intranets oder im  Internet werden über Ethernet geknüpft.

EULA (End User License Agreement)
Das ist ein Vertrag, dem ein Benutzer vor dem Einsatz einer Software zustimmen soll. Üblicherweise wird darin
Der Haftungsausschluss des Herstellers und die zeitweise Überlassung des Nutzungsrechts an der Software
(die dem Hersteller gehört) bestimmt.

EUnet (European UNIX Network)
Der europäische Teil des  Internet. Bietet mit InterEUnet auch IP-Dienste an.

Euro-Filetransfer
Kommunikationsprotokoll für den Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern über ISDN.

Euro-ISDN
In Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem D-Kanal-Protokoll DSS1. Umfasst zwei B-Kanäle
mit je 64  KBit/s Übertragungsleistung und einen D-Kanal mit 16  KBit/s. Ältere Endgeräte für das nationale
deutsche ISDN mit dem D-Kanal-Protokoll 1TR6 funktionieren nicht an einem Euro-ISDN-Anschluss.

EVA-Prinzip (Abkürzung für Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe)
Konzept in der EDV, nach dem die Datenverarbeitung in den Schritten Eingabe Verarbeitung Ausgabe abläuft.

Executable Content
Eine Hypertext-Information, die nicht in einer Seitenbeschreibungssprache abgefasst sind,
sondern als ausführbare Programm-Module (Applets) vorliegen. Diese Module sind derzeit nur in der
universellen Programmiersprache Java verfügbar und können nur mit Java-fähigen Browsern benutzt werden.

Explorer
Microsoft nennt seinen Dateimanager " Windows Explorer" und seinen  Browser " Internet Explorer".
Beim Konkurrenten Netscape heißt er " Navigator".

Extensible Firmware Interface (EFI)
EFI wurde von Intel entwickelt und ist ein kleines Betriebssystem, das die Aufgaben des BIOS voll übernehmen
soll. Die Vorteile gegenüber dem alten BIOS sind hochauflösende Grafik, Ferndiagnose durch eigenes
Netzwerkmodul und Erweiterbarkeit. Die Unterhaltungsindustrie würde von EFI sehr profitieren, da ein
"Digital Rights Mangement" leicht integriert werden könnte.

Extension
Endung eines Dateinamens, z.B. .html. Diese Endung wird in Dateisystemen, die keine Typinformationen für
Dateien speichern können, für die Zuordnung von Dateien und Programmen verwendet. Im Internet wird häufig
eine Zuordnung nach MIME verwendet.

Extranet
So wird der Intranet-Datentransfer über das Internet bezeichnet. Damit können weit entfernte Filialen via
Extranet verbunden werden.

E-Zine
In elektronischer Form verbreitetes Magazin.

image = 42 Begriffe

Fake (engl.: vortäuschen)
Bei E-Mail bspw. die Angabe einer falschen Adresse. Beim Chat u.a. das Einloggen mit einem falschen
Geschlecht (Männer treten als Frauen auf).

Fallback (engl.: zurückfallen)
Zurückschalten auf langsamere Geschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität.

FAQ (Frequently Asked Questions - engl.: häufig gestellte Fragen)
Eine Zusammenstellung, in der zu einem bestimmten Thema häufig gestellte Fragen und deren Antworten
aufgelistet werden. Ursprünglich in Newsgroups und  Mailing-Listen verwendet.

FastPath
FastPath verkürzt die Signal-Laufzeiten von DSL und ermöglicht den rascheren Aufbau von Internet-Seiten
Und schnellere Reaktionen in Online-Spielen. Durch FastPath kommen von einem User gesendete Datenpakete
schneller ans Ziel und die Antworten (Reaktionszeiten) vom Server erfolgen auch viel schneller (eintreffende
Datenpakete). Für FastPath deaktiviert bspw. Die Telekom die Interleaving-Fehlerkorrektur ihrer DSL-Anschlüsse.
Diese Voreinstellung aller DSL-Varianten korrigiert Fehler im Datentransfer. Die Deaktivierung der Interleaving
Fehlerkorrektur beschleunigt somit den Aufbau von Web-Seiten mit vielen Elementen deutlich.

FAT (File Allocation Table)
Dateiystem mit dem bei DOS- bzw. Windows- PCs Daten auf einer Festplatte gespeichert werden. FAT ist ein
sehr uneffizientes und verschwenderisches Format, das auf 64.000 Dateien und 2 GByte begrenzt ist.

Favoriten
Favoriten im Sinne von Windows sind Ordner, Dateien und  Internet-Seiten, die man häufig braucht.
Bei Netscape heißen sie Bookmarks (Lesezeichen). Windows legt sie in einem eigenen Verzeichnis ab.

Faxgruppen
Faxgeräte (Faxmodems) werden je nach Funktionen in Gruppen unterteilt, wobei Gruppe 3 (G3) und 4 (G4)
von Bedeutung sind.  Modems nach dem G3-Standard arbeiten im  analogen Telefonnetz. Die Übertragungs-
geschwindig