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AA (auto answer)
Answer-Modus bei einem Modem.
a/b-Adapter
Gerät, das den Anschluss analoger Geräte an ISDN ermöglicht.
Abruffunktion
Mit der Abruffunktion kann ein Faxgerät ein Partnergerät auffordern, eine Faxnachricht zu senden (aktiv) oder
selbst eine Nachricht versenden (passiv).
Access
Die Online-Verbindung zum Internet über einen Provider.
Access-Provider
Diensteanbieter (Provider) -+ zur Nutzung vermitteln. Sie haften im Gegensatz zum Content-Provider
überhaupt nicht (§ 5/III IUKDG).
Account
Zugangskonto - gilt für Computer, Netzwerke, Mailboxen, Online-Diensten und Internetangebote (z.B. E-Mail).
Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Passwort.
ACL (Access Control List)
Damit bezeichnet man eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen.
ACPI (Kurzform für Advanced Configuration and Power Interface)
Zu Win95-Zeiten war in den meisten Rechnern das APM im BIOS für das Stromsparen zuständig. ACPI, das dagegen
vom Betriebssystem kontrolliert wird, ist der Nachfolger von APM (ab Win98 bzw. 2000). Dabei sind
Anwendungs-Funktionen notwendig, die es ermöglichen, dass der Rechner innerhalb weniger Sekunden wieder so
zur Verfügung steht, wie vor dem Abschalten.
Acrobat
Eine Software von Adobe, die mit PDF-Dateien umgehen kann.
Acronym
Wortkürzel häufig gebrauchter Begriffe oder Redewendungen, mit denen man beim Verfassen von E-Mails oder
Newsgroup-Artikeln Zeit sparen kann.
ActiveMovie
Neuere Software-Schnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows- PCs. ActiveMovie setzt
mehrere austauschbare Treiber ein, die beim Abspielvorgang zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist ActiveMovie
bei der Auswahl der Datenquelle flexibler als die ältere MCI-Schnittstelle.
ActiveX
Komponentenmodell von Microsoft, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten
erhalten.
ActiveX-Control
ActiveX-Controls sind eine von Microsoft entwickelte Methode, einen Browser um von einem Server geladene
Programme zu erweitern. Bisher stehen ActiveX-Controls nur für das Betriebssystem Windows und neuerdings auch
für den Macintosh zur Verfügung.
Ad Clicks
Anzahl der Klicks auf einen Link. Andere Arten um Zugriffe zu messen sind Page Impressions und Visits.
Ad Clicks Rate
Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen
HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet
sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen
Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.
Address Spoofing
Adressenschwindel! Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein.
Add in
Mit Add in bezeichnet man meist eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in ein Programm
integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche
Eigenschaften.
Add-ons
Dies sind Programme, die eine vorhandene Software um neue Funktionen erweitert und von den Herstellern meist
kostenlos zur Verfügung gestellt werden (bspw. Powertoys von Microsoft).
AdGame
Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt
und sie dadurch näher kennen lernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine "Hall of Fame" (Bestenliste) erhöhen
den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.
Ad Impressions
Bei der Auswertung und Abrechnung in der Online-Werbung eine Leistungsgröße, die die Kontakte des Users mit
der Seite, auf der die Bannerwerbung steht, über ein verstecktes Signal auf dem Server misst. Die
Ad Impressions ergänzen die bisherigen IV-Geprüften Online-Währungen, Visits und Page Impressions.
AdMail
Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden.
Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen
führen kann (Spamming).
Admin
Kurzform für Administrator, Verwalter eines Netzwerks oder Servers.
Adressbus
Jeder Computer hat einen bestimmten Bereich, den er adressieren kann, d.h., jede Speicherzelle hat eine Adresse
und der Prozessor kann über diese Adresse Daten einer bestimmten Speicherzelle abrufen. Wie groß dieser Bereich
ist, hängt von der Breite des Adressbusses ab. Bsp. Rechner mit:
08 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 16 Bit, 064 KByte adressierbar,
16 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 24 Bit, 016 MByte adressierbar,
32 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 32 Bit, 004 GByte (virtuell 64 TByte) adressierbar,
64 Bit-Datenbus: Adressbus i.d.R. 48 Bit, 256 TByte adressierbar.
Adresse
Jeder Anbieter im Netz hat eine bestimmte Kennummer. Diese weist auf das lokale Netz hin, über das der
Anbieter erreichbar ist. Dies kann eine bestimmte Website sein. Mit Adresse ist auch die E-Mail-Adresse gemeint.
AdServer
Die Aufgabe eines AdServers besteht darin, für ein Web-Angebot die Werbebanner zu steuern.
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)
ADSL ist eine Variante des DSLs, bei der Upstream mit geringerer Datenrate (bis 1024 KBit/s) als Downstream
(bis 8 MBit/s) abgearbeitet wird.
Adult Check
System zur Sicherstellung der Volljährigkeit. Adult Check vertraut darauf, dass nur volljährige Kreditkarten
besitzen können und prüft bei der Aufnahme, ob die Kreditkartendaten einwandfrei sind. Nach positiver Prüfung
erhält man einen Usernamen und ein Passwort.
Ad View (s. auch Page view)
Abgewandelter Wert von Page view zur Messung der Bannerwerbung. Da viele Sites mit rotierenden Bannern
arbeiten, sind nur die Pageviews von Interesse, die ausschließlich dem Banner des Werbetreibenden zeigen.
Agent
Bei der Anwendung eines Clients (Client-Applikation) ist der Agent für Informationsfindung, -aufbereitung
und -tausch zuständig.
AGP (Accelerated Graphics Port)
Ein neues Interface für die Ansteuerung von speziellen Grafik-Karten. Dabei sollen bis zu 266 MByte/s bzw.
533 MByte/s im 2x-Modus erreichbar sein.
AIM (AOL Instant Messager)
Damit lässt sich feststellen ob ein anderer AIM-Anwendern gerade online ist, um sich bspw. mit ihnen zu
unterhalten (chatten). Dieser Dienst ist kostenlos.
Akustikkoppler
Vorreiter des Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen auf einen gewöhnlichen Telefonhörer
aufgesteckt. Größter Nachteil ist die Geschwindigkeit. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen max. 1200 Bit/s.
Algorithmus
Eine Rechenvorschrift oder ein Verfahren um z.B. Daten zu ver- und entschlüsseln oder durch eine Iteration
(Annäherung) die Wurzel einer Zahl zu bestimmen.
Alias
Name oder Bezeichnung, der/die anstelle des Originals verwendet wird. Findet man häufig bei E-Mail-Adressen
und zunehmend bei Homepage-Adressen.
AlltheWeb
Suchdienst im Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen
und -diensten.
Alpha-Version
Vorabversion einer Software, die noch nicht den vollen Funktionsumfang hat (s. auch Beta-Version)
Alphakanal
Ein künstlicher, nicht sichtbarer Farbkanal, der in einigen Grafikprogrammen für Transparenz- und
Überlagerungsfunktionen verwendet wird.
AltaVista
Suchdienst im Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen
und -diensten.
Analog
Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den
Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von
Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.
Anbieter (s. auch Provider)
Animated GIF (animierte Gif)

GIF-Variante, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und quasi wie bei einem Film
hintereinander ablaufen.
Anker
Wird in HTML für eine Text- oder Bildverknüpfung zu einem anderen Dokument benutzt.
Anlagenanschluss
Telefonanschluss, an dem mit ISDN eine Telefonanlage betrieben werden kann (s. auch Mehrgeräteanschluss)
ANSI (American National Standards Institute)
1. Diese Einrichtung definiert die Standards in den USA und ist Mitglied der ISO.
2. ANSI ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen).
Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen. Der ANSI-Code wird von
Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht- Windows-Programme verwenden
zur Darstellung in der Regel den ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die
Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und
Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich Sonderzeichen wie deutsche Umlaute,
französische Akzentzeichen etc.
ANSI Standard
In der Fachsprache der Datenkommunikation ist damit ein Standard für die Übermittlung von Bildschirm-
darstellungen gemeint. Es wird nicht einfach nur ein "Foto" des aktuellen Bildschirms übermittelt, was ja bei
jeder kleinen Änderung erneut passieren müsste. Stattdessen wird jede Bewegung der Eingabeposition
(des Cursors), jedes neue Bildschirmattribut und jede Farbänderung mit Befehlen (ANSI-Codes) übermittelt.
Answer-Modus
Einstellung eines Modems, bei dem es auf ankommende Rufe antwortet.
Anonymous FTP
Spezielle Form des FTP-Dienstes, der ohne eigenen Account dem Benutzer Zugang zu den weltweiten Anonymous
FTP-Servern gewährt.
Antialiasing
Rechnerisches Verfahren, das bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Rastergrafiken und Buchstaben
unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen hilft und die Auflösung erhöht. Dies erfolgt durch das Errechnen
von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe (s.auch Dithering)
AOL (America Online)
Kommerzieller und zugleich weltweit größter Online-Dienst.
Apache
Ein UNIX Web-Server, der bei über der Hälfte aller Sites eingesetzt wird. Apache ist Freeware und basiert auf
dem NCSA-Web-Server.
API (Application Programming Interface)
Eine Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware oder des Betriebssystems zugänglich macht.
APM (Advanced Power Management)
Komplett über das BIOS gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten, Bildschirm oder Prozessor
werden nach einer eingestellten Zeit der Inaktivität abgeschaltet bzw. gedrosselt.
Applet
Kleines Javaprogramm, das in eine Webseite eingebunden und anschließend mit einem Java-fähigen Browser
betrachtet wird.
AppleTalk
So werden Kommunikationsprotokolle für den Apple Macintosh- Rechner bezeichnet. Die Protokolle orientieren
sich am OSI-Referenzmodell und ermöglichen so den Zugriff und die Erweiterung auf alternative Protokolle.
Application-Sharing
Die Möglichkeit bspw. bei Konferenz-Programmen Anwendungen gemeinsam zu nutzen.
Applikation
Anwendungsprogramm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von Dokumenten, wie z.B.
Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme.
Arbeitsspeicher
Auch als Haupt- oder Zentralspeicher bezeichneter Datenspeicher des Computers.
Archie
Ein Dienst, zum Sammeln und Suchen von Dateien (dazu gehören auch Software) auf Massenspeichern im Internet.
Hierzu wird ein Archie-Client benötigt.
ARJ (Dateiendung.arj)
Im Internet noch recht häufig verwendetes Packformat.
ARP (Adresse Resolution Protocol)
Bezeichnung für eine Methode, um Internet-Adressen in MAC-Adressen (Ethernet-Adressen) umzuwandeln.
ARPANET (Advanced Research Project Agency Network)
Netzwerk, das von der Advanced Research Projects Agency Ende der 60er Jahre ins Leben gerufen wurde
Vorläufer des Internet.
Artikel
Eine Nachricht an eine Newsgroup im Usenet wird Artikel genannt. Wird ein Artikel an den Newsserver geschickt,
wird vom posten gesprochen. Erscheint ein Artikel gleichzeitig in mehreren Newsgroups, so wird vom
cross-posting gesprochen. Der Text eines Artikels heißt body, die Überschrift subject, der Verfasser des
Artikels author und der Kopf wird header genannt.
ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und
Software-Systemen zu standardisieren. Das Codierungsschema ordnet jedes Zeichen aus dem standardisierten
Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256
Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32
Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den
ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC
zum Einsatz.
ASP (Active Server Pages)
Die ASP sind integraler Bestandteil der Active-Plattform von Microsoft. Die Active-Plattform basiert auf einer
Anzahl von Sprachen, Standards und Services, die dazu benutzt werden können um entweder Active-Desktop
(Client-Seite) oder Active-Server (Server-Seite) Applikationen zu erstellen.
Asymmetrische Verschlüsselung
Das Konzept der asymmetrischen Kryptographie wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman
vorgeschlagen, um das Problem des Schlüsselmanagements (der Begriff umfasst das Erzeugen, die
Übertragung und das Speichern des Schlüssels) zu lösen. Nach ihrem Konzept hat jeder Beteiligte zwei
Schlüssel - einen öffentlichen und einen privaten, der geheim bleibt. Jede Kommunikation umfasst
nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem
öffentlichen Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden,
der sich ausschließlich in der Hand des Empfängers befindet. Darüber hinaus ist asymmetrische
Kryptographie auch zur Authentifikation (digitale Unterschriften) verwendbar.
Asynchrone Verbindung
Verbindung ohne Übertragung eines Datentaktes. Anfang und Ende eines Datenworts müssen durch
Start- und Stopbits markiert werden.
AT-Befehle
Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT- oder Hayes-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch
ein "AT" für Attention (engl.: Achtung) eingeleitet werden, wird zur Steuerung von Modems verwendet.
Athlon (s. auch Pentium)
Produktname des 32- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD(Advanced Micro Devices). Athlon ist die direkte
Konkurrenz zum Pentium von der Firma Intel.
ATM (Asynchronous Transfer Mode)
Paket-Vermittlungsverfahren, bei dem 53 Byte große Zellen die Informationen tragen. Jede Zelle besteht aus
einem 5 Byte großen Header und 48 Byte Nutzlast. Der Header enthält Angaben über Sender und Empfänger
sowie die Service-Anforderungen.
Attachement (engl.: Anlage)
Anlage, meist über das Mimen-Format mit BASE64 oder
UUDECODE verschlüsselte Dateien jeder Art, zu einer E-Mail.
ATX-Board
Motherboard das gegenüber einem normalen Board einige Besonderheiten aufweist. Alle Slots nehmen Karten mit
voller Länge auf. Außerdem kann ein ATX-Board mehr I/O Features wie Alp-Port, Modem, Audio oder LAN direkt
onboard realisieren, das heißt ohne extra Karten zu benötigen.
AT-Zeichen "@" (at = engl.: bei)
In der E-Mail-Adresse ist das die Trennung zwischen Postfachbezeichnung und Server- Adresse mit dem
"Klammeraffensymbol" (@). Bspw.: "info@selda-akin.net", wobei "info" die Postfachadresse (User) bezeichnet,
Trennzeichen "@" und "selda-akin.net" die Server- Adresse (Host und Domain).
AU
Das Sun-Audio-Format (Dateiendung.au) stammt aus der Unix-Welt und wird auch gern bei Java-Applets
verwendet. Das Format lässt nur eine Sampling-Rate von 8 kHz zu, was einer schlechten Tonqualität entspricht.
Deshalb eignet es sich in erster Linie für Sound-Effekte.
AUC (Authentication Center)
Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel
(Zahlencodes).
Audiostream
Datenströme digitaler Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte,
um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignal umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben.
Authenticode
Ein Ansatz der Firma Microsoft, ActiveX-Objekte mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Im
Gegensatz zu Java-Applets unterliegen ActiveX-Objekte nämlich keinen Beschränkungen und können so z.B. Viren
oder andere unangenehme Begleiterscheinungen enthalten bzw. hervorrufen. Deswegen sollte jedes
ActiveX-Objekt eine digitale Unterschrift des Programmierers enthalten, damit sichergestellt ist, dass das
geladene Objekt noch im Originalzustand ist.
Authorisation
Berechtigung
Autorensystem
Komfortable Entwurfsumgebung welche Autoren die Erstellung interaktiver Multimediaanwendungen ohne tiefere
Systemkenntnisse oder Programmierkenntnisse ermöglicht.
Autoritäts-Zone
Teil vom Domänen-Namensraum, für den ein bestimmter Namensserver verantwortlich ist. Eine Autoritäts-Zone
beinhaltet mindestens eine Domäne.
Avatar
Künstliche Figur, die als virtuelles Abbild des Surfers oder Chatters in 3D-Welten verwendet wird.
AVI (Audio Video Interleave)
Von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. AVI-Dateien sind eine spezielle Implementation des
RIFF-Dateiformats. Sie können recht unterschiedliche Daten enthalten, für die das passende CODEC installiert sein
muss.
AWT (Abstract Window Toolkit)
Eine Java-Bibliothek, die eine auf allen Rechnern gleiche Schnittstelle zum Betriebssystem realisiert.
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B2B
Kurzform für Business to Business
Backbone (engl.: Rückgrat)
Zusammenhängende Leitungsstrecke der relativ höchsten Kapazität in einem Netzwerk.
Back-End
Als Back-End wird die Daten liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel handelt es
sich dabei um einen Datenbank- Server.
Backup
Ein Backup ist eine technische Einrichtung oder eine Maßnahme, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann.
Insbesondere die regelmäßige Kopie aller Datenbestände auf ein anderes Speichermedium wird als Backup
bezeichnet.
Bandbreite
Wird allgemein dazu benutzt, die Datenmenge pro Zeiteinheit (gemessen in bps, Bits pro Sekunde) anzugeben,
die ein Kabel transportieren kann. Je höher die Bandbreite, desto höher der Datendurchsatz.
Banner/Bannerwerbung
Grafiken in der Größe von 400x40 Pixel mit einem Link zur Homepage. Eine weit verbreitete Methode um
Websites bekannt zu machen bzw. um damit Geld im Internet zu verdienen (lohnt sich nur für die "großen Sites").
Banning
Wenn ein Server einen Nutzer verbannt, kann sich dieser nie mehr auf diesem Server einloggen. Weitere Login
Versuche sind zwecklos, da die Online-Kennung nicht akzeptiert wird. Verbannte User müssen sich einen neuen
Account beschaffen.
BASE64
Wie MIME ein, allerdings schon veraltetes E-Mail-Kodierverfahren.
Basisanschluss
Ein ISDN-Anschluss, der zwei B-Kanäle und einen D-Kanal umfasst. Die Telekom bietet Basisanschlüsse im Euro-ISDN
in den Konfigurationen Mehrgeräteanschluss und Anlagenanschluss an.
Batch-File (engl.: Stapeldatei)
Das ist eine Datei, die mehrere Befehlsaufrufe enthält, die hintereinander abgespielt werden. Batch-Dateien sind
an der Dateiendung ".bat" oder ".cmd" zu erkennen. Batch-Dateien sparen Zeit, da mehrere Aktionen automatisch
hintereinander ausgeführt werden.
Baud
Einheit der Schrittgeschwindigkeit bei isochronen Signalen. Wurde nach dem französischen Telegrapheningenieur
Baudot benannt und sagt ohne Angabe der Kodierung nichts über die Datenübertragungsge-schwindigkeit
(Einheit: Bit/s) aus. Nur wenn pro Schritt genau zwei Zustände kodiert werden (0 oder 1) entspricht die Baudrate
der Bitrate.
Baustein
Deutsche Bezeichnung für einen Chip oder ein Elektronik-Modul.
Baustelle
Übliche Bezeichnung für eine im Aufbau befindliche Homepage, die oftmals durch das entsprechende
Straßenverkehrszeichen symbolisch gekennzeichnet wird.
BBS (Bulletin Board System)
Computer, auf dem ein Kommunikationsprogramm arbeitet, das elektronische Pinwände (z.B. für Nachrichten)
und/oder Dateien zum Download anbietet. Viele Mailboxen bieten auch Chats an. Die meisten Mailboxen
müssen separat angewählt werden, nur wenige sind ins Internet integriert. Das bekannteste BBS ist das weltweite
Usenet News System.
BCC
Kurzform für Blind Carbon Copy
BDC (Backup Domain Controller)
Ein Domain-Controller, der für einen PDC einspringt, wenn dieser ausfällt.
Beatnik
WWW-Browser-Plugin für unterschiedliche Plattformen mit komplettem virtuellem Synthesizer.
Bedienerruf
Nach einem Faxversand können Sie mit dem Partner direkt weitertelefonieren (externes Telefon an gleiche
Leitung). Auch die Gegenstelle muss eine Bediener-Funktion besitzen.
Benutzerkennung
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername. Dies
kann ein Realname, ein Pseudonym oder eine Abkürzung sein.
Benutzerkonten
Datenbank auf einem PDC. Verwaltet u. a. die Berechtigungen jedes einzelnen Benutzers.
Benutzermanager unter WinNT
Verwaltungsprogramm für die Benutzerkonten unter WinNT.
Benutzerprofile
Individuelle Einstellungen der Desktop-Umgebung des einzelnen Users.
Berechtigungen
Art und Umfang, wie ein User auf Ressourcen zugreifen darf.
Beta-Version
Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein ausgewähltes Publikum verteilt wird, so dass noch
Vorhandene Fehler in diesem Feldtest gefunden werden.
Betriebssystem (BS)
Das Betriebssystem ist die Software, die überhaupt erst das Arbeiten mit dem Computer ermöglicht. Das BS
(bspw. DOS, Linux, UNIX, Windows) definiert und verwaltet alle Geräte, Laufwerke, Partitionen, Befehls- und
Verzeichnisstrukturen, und Programme. Es steuert die Betriebsmittelvergabe (Ressourcenverwaltung), die
Prozessverwaltung, die internen Geräte und die Peripheriegeräte und ist für die Kommunikation (Ein-/Ausgabe-
steuerung) mit diesen verantwortlich, und es stellt ein Dateisystem und eine (grafische) Benutzeroberfläche zur
Verfügung. Gleichzeitig sollte es über ein Sicherheitssystem und eine Auftrags- und Sitzungsverwaltung
einschließlich deren Protokollierung verfügen. Je nach Leistungsmerkmalen unterscheidet man zwischen
Single-, Multiuser-, und Multitask-Betriebssystemen.
Bildschirm-Arbeitsplatz
Übliche Bezeichnung für Screen, Monitor oder Display.
Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie oft der Monitor das Bild pro Sekunde
neu anzeigt. Abhängig von der Beleuchtung und der Verschmeldungsfrequenz des Auges ist eine Bildwiederhol-
frequenz zwischen 75 und 100 Hz für eine flimmerfreie Darstellung erforderlich.
Bimodem
Bidirektionales Übertragungsprotokoll). Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen) wie Kermit),
X-Modem), Z-Modem) in beide Richtungen gleichzeitig.
Binär
Grundsätzlich verweist Binär auf das binäre Zahlensystem, in dem man nur mit Nullen und Einsen rechnet. Im
Internet ist damit eine Übertragungsform gemeint, die notwendig ist, um ausführbare Programme (auch
Binär-Dateien genannt) übertragen zu können.
Binärtransfer
Datentransfer zwischen Computern, bei dem die binären Daten erhalten bleiben. Das Verfahren ist üblich für den
Transfer von Software und Grafikdateien.
Binaries
In Binärdateien konvertierte Bilder, Software, Spiele usw. Mit Binaries können Dateien per E-Mail
oder in Newsgroups übertragen werden. Zum Codieren/Decodieren werden die Programme uuencode
bzw. uudecode - per Archie oder FTP leicht zu finden - benötigt.
BIND (Berkeley Internet Name Domain-Daemon)
Ist die am weitesten verbreitete Implementation eines DNS-Servers.
Bindery
In Novell-Netware-Servern bis Version 3.12 verwendete Datenbank, in den Informationen über Benutzer,
Passwörter und Zugriffsrechte gespeichert werden.
Bindung
Ein Vorgang, der den Kommunikationskanal zwischen einem Protokolltreiber (bspw. TCP/IP) und einem Treiber
einer Netzwerkkarte herstellt.
BINHEX (BINary HEXadecimal)
Eine Methode der Dateikonvertierung auf Apple Macintosh- Rechnern.
BIOS (Basic Input Output System)(s. auch EFI)
Beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten Systemroutinen, ohne die der Rechner nicht laufen
würde. Gleich nach dem Anschalten des Computers bekommen Sie eine Meldung über das installierte BIOS. Bei
modernen Mainboards ist es möglich das BIOS per Software upzudaten.
Bit (Binary digit)
Die kleinste in einem Computer darstellbare Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert 0 oder 1
(Strom = 1, kein Strom = 0). Acht Bit bilden ein Byte.
Bitmap (BMP)
Andere Bezeichnung für eine Rastergrafik.
Bits/s
Bits pro Sekunde Bps
B-Kanal
Der Kanal für die eigentliche ISDN-Datenübertragung.
Blackcomb (s. auch Windows)
Der Codename des Windows- Betriebssystems ist einem Berg namens Blackcomb Mountain in der weiteren
Umgebung von Seattle/Redmond entliehen. Blackcomb hat einem 64- Bit Kern und ist für die 64- Bit Prozessoren
von bspw. Intel geeignet.
Blind Carbon Copy (BCC) (engl.: Blindkopie)
Funktion im E-Mail-Bereich, die den Versand beliebig vieler 'anonymer' Kopien ermöglicht.
BLOB (Binary Large Object)
In der Regel zu groß, um es über das Internet zu transferieren. Im Datenbankjargon sind BLOBs größere
Datenblöcke, die an einen Datensatz angehängt werden können.
Blue Ribbon
Symbol der Free Speech Campaign der EFF im Internet. Sie tritt für eine freie, das heißt vollkommen
unzensierte, Veröffentlichung im Internet ein.
Blue Screen of Death (BSOD)
Damit wird ein besonders schwerer Programm- oder Systemfehler bezeichnet. Viele Betriebssysteme zeigen
solche Fehler ganzseitig auf blauem Hintergrund an.
BNC-Kabel (RG58-Kabel)
Kabel am Anfang und Ende mit einem Abschlusswiderstand (Terminator) versehen. An jeder Netzwerk-Karte
befindet sich ein T-Anschlussstück, dessen Fuß an der Netzwerk-Karte befestigt wird und dessen Arme mittels
BNC-Steckern mit dem Kabel verbunden sind.
Bookmarks (engl.: Lesezeichen)
Bookmarks oder Lesezeichen im Internet sind Hilfsmittel zum schnellen Wiederauffinden einer Web-Seite. Setzt
man ein Bookmark, merkt sich der Internet- Browser die URL. Die Bookmarks können geordnet und bei Bedarf
einfach per Klick aufgerufen werden. Zum Beispiel lautet dann so ein Bookmark: "http://www.selda-akin.net".
Boolscher Operator
Ein Operator, der zur Verarbeitung von Booleschen Werten, wie »wahr« und »falsch«, dient. Die gebräuchlichsten
Booleschen Operatoren sind AND (und), OR (oder) und NOT (nicht). Sie werden auch bei Datenbankrecherchen
verwendet (z.B. Suchmaschinen).
Booten
Mit Booten bezeichnet man den Startvorgang des Betriebssystems.
Boot-Manager
Mithilfe eines Boot-Managers ist es möglich, beim Hochfahren des Systems über ein Menü zu entscheiden,
welches der installierten Betriebssysteme geladen werden soll.
Bootsektor
Ist der Bereich auf einer Festplatte oder Diskette, der beim Formatieren in den ersten Sektor des Datenträgers
geschrieben wird. Er enthält alle systemwichtigen Daten zum booten eines PCs.
BOOTP (Bootstrap Protocol)
Rechner, die ihr Betriebssystem über ein Netzwerk laden, bekommen eine Netzwerkadresse zugeordnet.
Bots
Kurzform von Robots.
Bouncing (engl.: Aufprall, Rückprall)
Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers.
Bps (Bit per Second)
Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten pro Sekunde.
Breitbandnetz
Bezeichnung für ein Übertragungsnetz mit einer Bandbreite, die über dem des Fernsprechnetzes liegt.
Brett (auch "Schwarzes Brett")
Begriff für ein Diskussionsforum in deutschsprachigen Mailboxen.
Bridge (engl.: Brücke)
Netzwerkgerät, das zwei oder mehr Computernetze ( LANs) miteinander verbindet.
Broadcast
Das Verteilen von Nachrichten an alle Teilnehmer, z.B. ein Artikel im Usenet.
Browser (engl.: Herumstöberer)
Software zum Betrachten von Hypertextdokumenten im HTML-Format aus dem Internet / WWW, dem Intranet
oder lokalen Speichermedien. Es gibt aber auch FTP- und News-Browser.
BS
s. auch Betriebssystem
BSOD (s. auch "Blue Screen of Death")
BTX
Kurzform für Bildschirmtext.
Buddy-Liste
Zeigt dem Netsurfer, wer von den in der Liste eingetragenen Personen gerade online ist. Nutzt man dieses von
AOL bekannte Tool, wird nach dem Einwählen ins Internet die aktuelle IP-Adresse gespeichert. Das erleichtert
das Chatten oder Telefonieren im Internet, weil sich die Teilnehmer dann untereinander anwählen können.
Bug (engl.: Wanze)
Im Computerjargon werden so Programmfehler bezeichnet, für die sog. Bugfixes im Internet zur Verfügung
gestellt werden. Größere Bugs werden von den Softwarefirmen mit einem Patch behoben.
Bulk-Mail
Werbe-E-Mails (auch Spam oderJunk-Mail genannt). Suchroboter sammeln auf Internet-Seiten oder in
Newsgroups-Artikeln E-Mail-Adressen. An diese werden dann Werbesendungen verschickt.
Bulletin Board
engl. für "Schwarzes Brett"
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
Das Bundesdatenschutzgesetz stellt eine Konkretisierung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Bezug auf den
Umgang mit personenbezogenen Daten dar (Recht auf informationelle Selbstbestimmung). Es ist auf alle
Datenerhebungen anwendbar, die im Hoheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. "Stattfinden"
bedeutet im Internet, dass die Daten aus Deutschland oder nach Deutschland mitgeteilt werden.
Bus
Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an der mehrere Empfänger/Sender angeschlossen sind. Je
mehr Leitungen der Bus enthält umso mehr Daten können parallel übertragen werden, desto höher ist also
der Datendurchsatz.
Bus-Topologie
Die Bus-Topologie entspricht einer Leitung, die "endlos" von Netzwerkgerät zu Netzwerkgerät reicht.
Am Anfang und am Ende sorgt ein Abschlusswiderstand für den genormten Kabelabschluss.
Business to Business (B2B)
Das wirtschaftliche Kommunizieren und Austauschen von Daten im Internet mit dem Ziel, Geschäftsprozesse zu
verändern, zu verkürzen oder überflüssig zu machen. Hierbei greifen z.B. die Daten des Auftraggebers direkt in
das Rechenwerk des Lieferanten ein, wodurch komplizierte Ablaufprozesse (Lagerhaltung, Lieferzeit etc.)
zwischen den Unternehmen Kosten sparend harmonisiert und integriert werden.
Button
Schaltflächen von Programmen, bei denen bestimmte Funktionen ausgeführt werden. Auf Web-Seiten sind Buttons
meist mit einem Link verknüpft.
Byte
Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes fasst man zu einem KByte zusammen.
Weitere Abstufungen sind: MByte=1024 KByte, GByte=1024 MByte und TByte=1024 GByte.
BZT-Zulassung
Alle Geräte, die an ein deutsches Telekomnetz angeschlossen werden, wie Telefone, Modems etc., müssen
über eine BZT-Zulassung verfügen.
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C
Häufig verwendete Programmiersprache.
C++
Häufig verwendete Programmiersprache.
CA (Certificate Authority)
Zertifizierungsstelle, die Schlüssel zur Übermittlung vertraulicher Daten, zum Schutz vor Manipulationen und zur
Identitätsprüfung des Urhebers vergibt.
Cache
Temporärer Zwischenspeicher im RAM oder auf der Festplatte, der bei Prozessoren, Browsern oder Netzwerken
redundante Zugriffe auf wiederholt benötigte Daten beschleunigt.
Callback
Eine Möglichkeit, die Sicherheit von RAS zu erhöhen, indem der angerufene Server zurückruft.
Call by Call
Ein Service der neuen Telefongesellschaften, um je nach Wahl Ferngespräche günstiger zu führen. Vor der
Eingabe der Zielrufnummer muss die Vorwahl der entsprechenden Telefongesellschaft gewählt werden.
Interessant ist, dass die Nutzung des Service ohne Anmeldung oder Vertragsbindung erfolgt.
Call by Internet
Für die Einwahl ins Internet abgewandelte Call by Call-Verfahren. Speziell zum Testen oder als Zweitaccount zu
empfehlen.
CAPI (Common Application Programming Interface)
Software-Schnittstelle zwischen ISDN-Hardware und ISDN-Applikationen.
Carbon Copy (CC) (engl.: Durchschlag)
Funktion im E-Mail-Bereich, die den Versand beliebig vieler Kopien ermöglicht.
CardX
Der für Anfang 2000 geplante CardX-Standard spezifiziert die USB- und FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) auf ein
PC-Card-kompatibles Format. Durch den 1394-CardX-Standard werden Anwendungen wie Realtime-Video und
Highspeed-LAN/WAN-Netze für PDAs und Notebooks möglich.
Carrier
Trägersignal, das von Akustikkopplern und Modems zur Erkennung von Sender und Empfänger gesendet wird.
Cascading Style Sheets (CSS)
Mit CSS wird die Formatierung des HTML-Dokuments von seiner Struktur (dem Inhalt) getrennt. CSS erlauben eine
statische Formatierung des Dokuments. Darüber hinaus können die Formatierungen zusammen mit dem unter HTML
möglichen Zugriff auf das zugrunde liegende Objektmodell des Dokuments auch dynamisch verändert werden.
CC
Kurzform für Carbon Copy
CCC (Abkürzung für Chaos Computer Club)
Eine bundesweite Vereinigung von Hackern, deren Ziel es ist, die Öffentlichkeit auf möglichen Schwächen, Fehler
oder Gefahren von Computersystemen hinzuweisen.
CCITT (Comite Consultarif International Telegraphique et Telephonique)
Internationaler Ausschuss von Fernmeldeverwaltungen und -gesellschaften zur Ausarbeitung von Normen. Das CCITT
gibt unter anderem Empfehlungen für Kommunikationsprotokolle heraus.
CCSD (Cellular Circuit Switched Data)
Methode zur Datenübertragung in Mobilfunknetzen.
CD (Compact Disk)
Die Compact Disk ist ein scheibenförmiger Informationsträger, auf dem digitale Informationen in einer von innen
nach außen geführten Digitalspur aufgezeichnet sind oder aufgezeichnet werden können (wiederbespielbar).
CDF (Channel Definition Format)
Eine Beschreibung von Informationskanälen, die als XML-Dokument realisert ist. Durch diesen Standard der Firma
Microsoft sollen die Push-Techniken vereinheitlicht werden.
CD-ROM
(Kurzform für Compact Disk - Read Only Memory)
Ein verbreiteter optischer Datenspeicher, der maximal 680 MByte Daten enthalten kann. Die CD hat einen
Durchmesser von 12 cm.
CE
Microsoft Windows CE ist ein Betriebssystem speziell für Handheld-PC und PDA.
CEPT
Comite Europeen des Postes et Telecommunications
Konferenz der Fernmeldeverwaltungen, die u. a. den nach ihr benannten BTX-Darstellungsstandard erarbeitet hat.
CERN
Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire
Europäisches Zentrum für Teilchenphysik mit Sitz bei Genf. "Geburtsstätte" (1992) des World Wide Web.
CERT
Computer Emergency Response Team
Weltweit verteilte Gruppen, die bei Sicherheitsproblemen Hilfe leisten. In Deutschland DFN-CERT und BSI-CERT.
CGI
Common Gateway Interface
Standard zur Ausführung externer Programme (überwiegend in Perl geschrieben) auf Web-Servern.
Client/Server-Modell Kommunikation zwischen Prozessen, die auf dem Anforderung/Antwort-Prinzip beruht.
CGI-BIN
Gebräuchlicher Verzeichnisname für CGI-Erweiterungen von Web-Servern.
CGM
Computer Graphics Metafile
Ermöglicht Vektorgrafiken zwischen den verschiedenen Rechner-Systemen portabel zu machen.
Channel (engl.: Kanal/Kanäle)
Channel wurden mit dem Internet Explorer 4.0 eingeführt. Die Angebote (meist kostenlos) diverser Firmen
lassen sich damit abonnieren. Channels können nur ab dem Interne Explorer 4.0 aber nicht mit dem
Netscape Navigator angezeigt werden.
Chat/Chatten
Direkte Unterhaltung zwischen zwei oder mehreren Nutzern eines Online-Dienstes per Modem und Tastatur.
Auf seinem Bildschirm sieht jeder Chatter die Eingaben der anderen Teilnehmer und kann über seine Tastatur
eigene Beiträge senden. Ein Chat läuft im Internet meist über IRC oder Telnet.
Chipsatz
Auf einer PC-Hauptplatine spielt der Chipsatz eine sehr wichtige Rolle. Der Chipsatz managt den Datenverkehr
zwischen Hauptprozessor, Arbeitsspeicher, Cache, Steckplätzen und anderen Schnittstellen. Meist besteht der
Chipsatz aus zwei Chips, die zum einen als "North- Bridge" und zum anderen als "South-Bridge" bezeichnet werden.
CIDR (Classless Inter-Domain Routing)
Damit können IP-Adressen in größeren oder anderen Gruppen zusammengefasst werden. Durch die Einführung
von CIDR wurden die Backbone-Router des Internets entlastet.
CinePak
Ein CODEC für AVI-Dateien, ursprünglich für QuickTime entwickelt. CinePak ist der am häufigsten eingesetzte
CODEC, weil er bei etwas besserer Qualität weniger CPU-Zeit als Indeo benötigt.
CIS (CompuServe Information Service)
Offizieller Name von CompuServe
Clawhammer (s. auch Sledgehammer)
Codename des 32-/64- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD (Advanced Micro Devices) für Desktop-Anwendungen.
Die Desktop-Variante des Opteron hört auf den Produktnamen Athlon 64. Dieser ist die direkte Konkurrenz zum
Itanium von der Firma Intel.
Clickable Image
Eine Inline-Abbildung auf einer HTML-Seite mit sensitiven Flächen. Wird ein Punkt des Bildes per Mausklick
angewählt, werden die Koordinaten an den WWW-Server zurückgegeben und dort von einem CGI-Programm
ausgewertet.
Client
Computer, der Daten von einem Server bekommt. Somit können Dienste eines anderen Servers in
Anspruch genommen werden. Im Internet sind dies unter anderem E-Mail-Client, Gopher-Client,
FTP-Client, Archie-Client etc.
Clipper-Chip
Ein Verschlüsselungschip, dessen Einbau in jeden Computer die amerikanische Regierung durchsetzen wollte.
Die EFF konnte das glücklicherweise verhindern.
CLUT (Color Lookup Table)
Darin werden alle verwendeten Farben (Farbpalette) einer indizierten Rastergrafik aufgeführt.
CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, blacK)
Bezeichnet das subtraktive Farbmodell beim Papierdruck. Für den professionellen (Offset-) Druck wird die Datei
in diese vier Bestandteile zerlegt, für jede Farbe ein Film gemacht und daraus wiederum die Druckplatten. Die
einzelnen Farben werden übereinandergedruckt.
CODEC (Coder/Decoder)
Eine Einrichtung zur Wandlung von analogen in digitale Signale und umgekehrt. Neuerdings auch als
Compressor/Decompressor interpretiert, z.B. in Zusammenhang mit ActiveMovie, AVI, CinePak, Indeo.
Codec
Kompressionstechniken, mit denen die Größe von Audio- und Videodaten im PC reduziert werden. Da die
Transferraten von Bussystemen (PCI, IDE, SCSI etc.) immer noch relativ gering sind, ist eine Kompression der
Daten erforderlich. Ohne Datenreduktion besteht ein digitales Audio-Signal aus 16-Bit großen Samples, bei einer
Samplingfrequenz von 44,1 kHz bei einer Audio-CD. Mit der MPEG-Audio-Kompression lassen sich
Kompressionsraten von bis zu 1:12 erreichen.
Codename (engl.: Deckname)
Mit Codename wird ein Produkt bezeichnet, wenn es noch nicht die Entwicklung des Herstellers verlassen hat
(Produkt hat noch keine Marktreife!). Mit Markteinführung erhält dann das Produkt den Produktnamen, der
natürlich dem Codename auch entsprechen kann.
Community (engl.: Gemeinschaft)
Gruppe von Internet- Usern, die über Chats und E-Mails miteinander über gemeinschaftlich interessierende
Themen kommunizieren.
Compiler
Übersetzungsprogramme, die den Quell- bzw. Sourcecode eines Programms einer höheren Programmiersprache
in den vom Prozessor ausführbaren Maschinencode umwandeln.
Component Management Interface
Microsoft plant, den Nachfolger von XP in Modulbauweise zu erstellen. Dieser soll zu 95 Prozent aus einem
'Windows-Kern' bestehen, der je nach Zielmarkt und Hardware um entsprechende Komponenten
(z.B. Sprachmodule) ergänzt wird. Das Nebeneinander von verschiedenen eigenständigen Windows-Versionen
hätte ein Ende. Um die Ergänzungen einfach vorzunehmen, hat Microsoft das Component Management
Interface entwickelt. Es soll ähnlich wie die Software-Installation und -Deinstallation in der
Windows-Systemsteuerung funktionieren.
CompuServe
Kommerzieller und zugleich ältester Online-Dienst.
Computer (s. auch Rechner)
Computer kommt vom Lateinischen "computare" = "rechnen" => Der Computer ist nichts anderes als ein Rechner.
Computerkriminalität
Bezeichnet eine neue Form der Kriminalität, als Folge der elektronischen Datenverarbeitung. Die meisten
traftaten entfallen auf die Geldentnahme aus den Geldautomaten der Kreditinstitute mit gestohlenen oder
gefälschten Kreditkarten. Andere Strafbestände sind Raubkopieren von Software, Verbreitung von Viren oder
der Missbrauch von Telekommunikationseinrichtungen.
Conference (engl.: Konferenz)
Entspricht bspw. einem Chat mit mehr als zwei Teilnehmern.
Content Provider
Diensteanbieter, die eigene und fremde Inhalte zur Nutzung bereithalten. Für eigene sind sie nach den allgemeinen
Gesetzen verantwortlich sowie für fremde Inhalte, soweit sie sie kennen und deren Nutzung verhindern können
(§ 5/I u. II IUKDG).
Cookies (engl.: Kekse)
Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, in denen das Verhalten des Users gespeichert wird, z.B. welche
WWW Seiten in welchem Ausmaß abgerufen werden. Cookies sind quasi Benutzerprofile, die extern abgerufen
werden können.
CORE (Council Of REgistrars)
Betreibt eine zentrale Datenbank zur IP-Adresse/Domainnamen-Zuordnung.
Counter
Zähler, der die Aufrufe der Homepage angibt.
Courtney
Programm, das es Systembetreibern gestattet, zu erkennen, ob ihr Programm mit
SATAN geprüft wurde.
CPS (Characters per Second - Zeichen pro Sekunde)
Maßeinheit für die Geschwindigkeit von Datenübertragungen.
CPU (Central Processor Unit, s. auch Prozessor)
CR (Carriage Return - Wagenrücklauf)
Auch das Return-Zeichen auf der Tastatur wird als CR bezeichnet.
Cracker (engl.: Knacker)
Jemand, der sich in böser Absicht unautorisierten Zugriff auf ein Rechner-System verschafft
(s. auch Hacker).
CRC (Cyclical Redundancy Check)
Prüfsumme, die bei der Datenübertragung auftretende Fehler korrigieren hilft.
Cross-Posting
Beim Cross-Posting werden Artikel an mehrere Newsgroups verschickt. So kann es passieren, dass viele Artikel
beim Empfänger mehrfach erscheinen. Der Empfänger kann gegebenenfalls darauf verärgert reagieren.
CSLIP (Compressed Serial Line Protocol)
Eine Variante des SLIP-Protokolls. Datenpakete können mit einem speziellen Komprimierungsverfahren schneller
übertragen werden. Kurze Datenpakete werden dabei bis auf 3 Byte verkürzt.
CSO (Central Services Organisation)
Ein Datenbankdienst mit Hilfen zum Auffinden von Benutzeradressen.
CSS1 (Cascading Style Sheets Level 1)
Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten. Diese Layout-Beschreibungssprache
soll den Konflikt zwischen der Strukturorientiertheit von HTML-Dokumenten und den Layout-Wünschen der
Web-Autoren lösen.
CTS (Clear To Send - Sendebereitschaft)
Signal der V.24-Schnittstelle.
CUSI (Configurable Unified Search Engine)
Weltweit auf vielen Servern zugängliches Suchinstrument im Internet.
CWIS (Campuswide Information System)
Öffentlich zugänglicher Informationsdienst einer Universität, der in erster Linie universitätsspezifische
Informationen anbietet. Gopher wurde ursprünglich als CWIS entwickelt.
Cybercash
Mit virtuellem Bargeld soll im Internet online für angebotene Waren und Dienstleistungen bezahlt werden. Dies
funktioniert wie bei der deutschen 'Geldkarte', die sich vom Girokonto aufladen lässt, um bargeldlos zahlen zu
können.
Cyberlaw
Oberbegriff für online-Recht bzw. die rechtlichen Aspekte und Problemstellungen, die sich aus der Nutzung und
der Bereitstellung von Diensten des Internets ergeben.
Cyberpunk
Ursprünglich von den Science-Fiction Autoren William Gibson und Bruce Sterling erfundene Subkultur. Die
Protagonisten ihrer Romane agieren in einer überindustrialisierten und mittels Datennetzen virtualisierten
Gesellschaft.
Cyberspace
Virtuelle Welten, abgeleitet von Kybernetik (griech. Steuermannskunst) und Raum (Space).
= 107 Begriffe
DAA (Data Access Arrangement)
Das Interface des Modems zur Telefonleitung.
DAB (Digital Audio Broadcasting)
Ein digital ausgestrahltes Radioprogramm, das nur mit entsprechend ausgestatteten Geräten empfangen werden
kann. Neben Sprache und Musik in CD-Qualität können auch Bilder und Texte empfangen werden.
DAC (Digital to Analog Converter)
Ein Baustein, der digitale Zahlenwerte in ein analoges Ausgangssignal wandelt.
Daemon (Disk And Execution Monitor)
Programm, das in einem Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet, die dann eine bestimmte
Aktion des Daemons auslösen. Am häufigsten anzutreffen ist der Mailer-Daemon für den Betrieb von E-Mails.
DAO (Disk At Once)
Der Brenner beschreibt den CD-Rohling in einem Durchlauf ohne neue Justierung des Lasers. Dieses
Aufzeichnungsverfahren muss sowohl der CD-Recorder als auch die Brenner-Software unterstützen. Der
Anwendungsbereich von Disk At Once liegt im Wesentlichen bei der Herstelung von Audio-CDs.
DAP (Directory Access Protocol)
Damit kann von einem Client auf einen X.500-Server zugegriffen werden.
DAT (Digital Audio Tape)
Speichermedium für Musik und Daten. Auf ein DAT-Band passen 2 oder 4 GByte, je nach Medium.
DataGlove
Datenhandschuh für die Steuerung und Navigation in der virtuellen Realität (s. auch VR).
Datagramm
Von TCP/IP oder durch anderes Protokoll definiertes Datenpaket im Internet, das einen festgelegten Kopf,
Ende und Länge hat.
Dateitransfer
Übertragen von Dateien von einem auf ein anderes Computersystem mittels FTP.
Datenautobahn (Information Highway)
Hochgeschwindigkeitsnetz über das sehr große Datenmengen transportiert werden können.
Datenbank
Als Datenbank wird bereits eine Datei, die lediglich Adressen enthält, bezeichnet. Dabei kann eine Datenbank
mehrere Tabellen in einer Datei zusammenfassen. Bei PC-Datenbanken ist üblicherweise nur eine Tabelle pro Datei
erlaubt. Es lassen sich aber Tabellen aus verschiedenen Dateien verknüpfen.
Datenbus
Als Datenbus werden alle Leitungen (ohne Steuersignale) zusammengefasst, über die im Computer die Daten
übertragen werden. Jede Leitung ist für die Übertragung eines Bit des gesamten Datenpakets zuständig. Die
Anzahl der Datenleitungen ergeben die Breite des Datenbusses. So hat ein 8 Bit breiter Datenbus 8 Datenleitungen
und kann damit 8 Bit eines Datenpakets gleichzeitig transportieren. Es gibt auf dem Markt 8, 16, 32 und 64 Bit
Prozessoren. Im Prinzip gilt: Je mehr, desto besser.
Datenkompression
Reduktion des Speicherbedarfs von digitalen Daten.
Datensatz
Der Datensatz fasst alle zu einem Tabelleneintrag gehörigen Angaben logisch zusammen.
Datenschutz
Gesetze zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten (s. auch Bundesdatenschutzgesetz).
Datenträger
Speichermedium auf dem Daten in Form von Dateien dauerhaft gespeichert werden. Die auf
Personal Computer (PC) am weitesten verbreiteten Datenträger sind Disketten, Festplatten, CD-ROM
und Wechselmedien.
Datentransferrate
Maß für die Menge der übertragenen Daten von und zum Speichermedium, wird in KByte oder MByte pro Sekunde
angegeben. Je höher die Datentransferrate, desto besser.
Datex-J/Datex-P
Alter Namen des Online-Dienstes T-Online.
DAU (Dümmster anzunehmender User)
Eine Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit und Penetranz. Ein DAU macht alle Fehler, die man
machen kann. Ihn am Telefon zu haben, ist der Alptraum jedes Hotline-Mitarbeiters.
DBCS (Double Byte Character Set)
Zeichensatz, der zwei Byte zur Darstellung aller Zeichen nutzt.
DBMS (Datenbank-Managementsystem)
Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen werden können.
DCD (Data Carrier Detect)
Ein Signal, das bestätigt, dass ein gültiger Datenträger erkannt wurde.
DCE (Data Communication Equipment)
Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung (z.B. ein Modem).
DD
Kurzform für Double Density
DDC (Data Display Channel)
DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor und ist Grundvoraussetzung für den
Plug&Play-Standard unter Win9x, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden.
DDE (Dynamic Data Exchange)
Standard der Firma Microsoft zur Informationsübermittlung zwischen Programmen. Auch als NetDDE in einem
NetBIOS-Netzwerk verfügbar.
DDNS (Dynamic Domain Name Service)
Dieser vergibt zusätzlich zur IP-Adresse (DHCP) auch dynamisch einen Domain-Namen innerhalb einen
TCP/IP-Netzes.
DDOS
Kurzform für Distributed Denial of Service
DDRAM
s. auch Double Data Random Access Memory
Debuggen
Das Erkennen, Lokalisieren und Korrigieren von Fehlern - betrifft im Softwarebereich logische und syntaktische
Fehler von Programmen, im Hardwarebereich Fehlfunktionen.
Debugger (engl.: Entlauser)
Softwarediagnoseprogramm auf Bit-Level mit dem Programmierer u.a. Bugs aufspüren.
Decoder
Hard- oder Software-System zum Decodieren von Daten. Bspw. zum Empfang von Pay-TV-Sendungen erforderlich.
Decoding (s. auch Encoding)
DECT (Digital European Cordless Telephone-Standard)
Standard für digitale schnurlose Telefone. Zwischen mehreren Handgeräten können kostenlos interne Gespräche
geführt werden. Telefone nach DECT haben eine höhere Abhörsicherheit als analoge schnurlose Telefone.
Default Gateway
Derjenige Rechner, der alle Pakete erhält, die nicht an Rechner im lokalen Netz adressiert sind.
Defense Data Network
Weltweites Kommunikations- und Datennetz des US-Verteidigungsministeriums bestehend aus dem Milnet
(Military Network), Teilen des Internet und anderen Netzwerken.
Delimiter (engl.: Abgrenzung)
Speziell zu interpretierendes Zeichen in Dokumenten oder Befehlszeilen.
Denial Of Service (DOS) (engl. "denial": Ablehnung, Leugnung)
Siehe hierzu DDOS.
Denial Of Service Attack (DOS Attack) (engl.: Dienstverweigerungsattacke)
Ein meist in bösartiger Absicht geplanter Versuch, einen z.B. Internet-Dienst so lahm zu legen, dass er für
Internet- User nicht mehr erreichbar ist.
DENIC (Deutsches Network Information Center)
Das DENIC verwaltet für die Internet- Domain ".de" die Vergabe der Unterdomains, koordiniert die Verteilung der
Internet-Nummern und betreibt den Primary Nameserver. Domain-Namen müssen bei Denic beantragt werden,
seit 1996 ist dies nur noch über einen professionellen ISP (Internetprovider) möglich.
DES (Data Encryption Standard)
Von IBM entwickeltes Verschlüsselungssystem, das seit 1977 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffrier-
system eingesetzt wird. DES basiert auf dem klassischen System geheimer Schlüssel zum Codieren und Decodieren
elektronischer Nachrichten.
Desktop
Als Desktop bezeichnet man die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems. Auf ihr finden sich verschiedene
Programmsymbole. Die Arbeitsoberfläche lässt sich auch mit einem Schreibtisch vergleichen.
Desktop Publishing
Die Herstellung von Büchern, Zeitschriften, Werbeinformationen am Computer. Hierfür stehen Spezialprogramme
wie bspw. PageMaker oder QuarkExpress zur Verfügung.
DFÜ (Datenfernübertragung)
Beschreibung für das Übertragen für Daten über große Entfernungen.
DFÜ-Netzwerk
Modul in Win95/NT, das den PC per Modem oder ISDN-Karte mit einem anderen Netzwerk (bspw. Internet)
verbindet.
DFN (Deutsches ForschungsNetz)
Der DFN-Verein betreibt seit 1984 das Wissenschaftsnetz für Forschung, Lehre und Entwicklung. Neuerdings
können auch Privatpersonen die Dienste des DFN nutzen.
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Darüber wird einem Client im TCP/IP-Netz dynamisch eine IP-Adresse (incl. Lease) zugewiesen.
DHCP Relay-Agent
Die Komponente, die zuständig ist für das Weiterleiten von DHCP- und Broadcast -Nachrichten zwischen einem
DHCP-Server und einem Client über einen IP-Router.
DHTML (Dynamic HyperText Markup Language)
Sie ist eine Weiterentwicklung der statischen Dokumentbeschreibungssprache HTML. DHTML soll die Seiten
dynamischer d. h. veränderbar machen und so zu attraktiveren Seiten im WWW führen.
Dial Up
Englische Bezeichnung für das Einwählen eines Client beim Internet- Provider.
Dienste unter WinNT
Auf dem Server gestartete Admimistrations-Programmteile, die dann im Netzwerk zur Verfügung stehen.
Digital
Eine digitale Größe kann Aussagen über Vorgänge nur im Rahmen einer begrenzten Wertemenge machen.
Das Ausgangssignal eines Mikrofons, das digitalisiert wurde, lässt eine Darstellung mit den Zahlen -128 bis +127 zu
(s. auch analog).
Digitale Postkarte
Dies ist ein Service, der von einigen Anbietern kostenlos angeboten wird. Dabei wird vom Absender eine E-Mail
gestaltet, die mit Bild und Text versehen wird. Die virtuelle Karte verbleibt auf dem Server des Anbieters.
Der Empfänger bekommt eine E-Mail, in der ihm mitgeteilt wird, dass eine Postkarte für ihn bereit liegt.
Die Adresse, unter der er die Karte abholen kann, ist als Hyperlink eingefügt.
Digitale Signatur
Mittels einer elektronischen Unterschrift wird sowohl der Inhalt einer Nachricht als auch die Identität des
Benutzers bestätigt.
DIMM (s. auch Dual In-Line Memory Modul)
DIN (Deutsches Institut für Normung)
Staatliches Normungsinstitut, ähnlich dem amerikanischen ANSI (s. auch ISO).
Direct3D (s. auch DirectX)
Directory of Servers
Eine WAIS-Datenbank, die eine Beschreibung der WAIS-Ressourcen enthält.
Direct Sound (s. auch DirectX)
Mit Direct Sound gelingt es, mehr als ein Audio-Stereosignal über den PC wiederzugeben (maximal 64
Stereokanäle). Die Kanäle können mit unterschiedlicher Abtastfrequenz, Auflösung und Effekteinstellung
Audiosignale intern zusammenmischen und wiedergeben.
DirectX
Die Spiele-Schnittstelle von Microsoft, mit der die Leistungsfähigkeit der Hardware besser ausgenutzt wird.
Direct 3D sorgt für die Kommunikation zwischen Grafikkarte, Prozessor und Software, Direct Sound für den
richtigen (falls vom Spiel unterstützt) Klang (auch 3D).
Distributed Denial Of Service (DDOS) (engl. "denial": Ablehnung, Leugnung)
Bei einer DDOS-Attacke werden Internet- Rechner mit einer Flut von Anfragen (oft hunderte von Rechnern –
darum das 'distributed') überschwemmt, die deren Kapazität übersteigt. Dabei übernehmen die Angreifer die
Kontrolle über attackierte Rechner und nutzen diese als Ausgangspunkt für neue Angriffe.
Dithering
Eine Technik, die durch die Streuung von Punkten vorhandener Farben die Farbtiefe einer Rastergrafik erhöht.
Dies geht zu Lasten der Auflösung (s. auch Antialiasing).
DNS (Domain Name System)
Hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe von Domain-Namen. Das DNS ordnet den logischen Namen von
Rechnern im Internet eine IP-Adresse zu.
DMA (Direct Memory Access)
Der direkte Zugriff auf Daten im RAM-Speicher ohne Umweg über den Prozessor.
DNS-Server
Beim DNS-Client-Server-Modell sind dies die Server, die Informationen über Teile der DNS- Datenbank enthalten,
wodurch für Client-Auswerter Computer-Namen verfügbar werden, die über den Netzwerkverbund eine
Namensauswertung abfragen.
DNS-Spoofing
Sicherheitsrisiko in IP-Netzen. Mit einem Trick ist es möglich, dass die Antwort auf eine DNS-Anfrage von
einem Angreifer vorgetäuscht wird. Für eine Zugangskontrolle oder eine Authentifizierung sollte daher keine
DNS-Abfrage eingesetzt werden.
Doc
Dateiformat von WinWord-Textdokumenten. Per Plug-In lassen sich solche Dateien auch über den Browser
darstellen.
Docking-Station
Eine Erweiterung für viele Notebooks (bspw. zusätzliche Laufwerke, externe Schnittstellen,
Erweiterungskarten etc.), die dieses erst zum vollwertigen PC-Ersatz macht.
Dokument
Ein Dokument im Internet ist letztlich eine Datei bzw. besteht aus mehreren Dateien. Dabei kann es sich um
Text-, Bild-, Ton-, Video- und andere Dateien handeln.
Dokument-ID
Verläuft Ihre Suche in einer WAIS-Datenbank erfolgreich, so erhalten Sie einen Dokumente-ID. Mit Hilfe des
Client-Programms kann diese selektiert und das Dokument somit ausgegeben werden.
DOM (Document Object Modul)
Bei DOM sind alle Elemente einer Seite wie Formulare, Bilder oder Stylesheets in Objekten verpackt. Sie
verfügen damit über Eigenschaften und Methoden, können Ereignisse auslösen und mit Skriptsprachen bearbeitet
werden. Die Objekte des DOM sind hierarchisch gegliedert. An der Spitze befindet sich im Allgemeinen das
Window-Objekt, welches das Browser-Fenster darstellt. Es gibt immer nur ein Window-Objekt; das wichtigste
Objekt in der nächsttieferen Ebene ist das Document-Objekt, das das angezeigte Dokument enthält. Die nächst-
tiefere Ebene enthält mehrere Objekte wie Verweise, Bilder, Formulare, Applets und Scripts. Diese können
mehrfach vorhanden sein. DOMs sind Browser-spezifisch. Die marktbeherrschenden Browser Internet Explorer
und Netscapes Communicator haben das DOM zwar integriert, in Details unterscheiden sie sich jedoch gewaltig.
Domäne
Logische Struktur des Netzwerks, wobei die logische Struktur nicht identisch mit der physischen Struktur ist.
Domain
Die Domain ist die Bezeichnung der Internet- Adressen eines Servers. Beispiel: http://www.selda-akin.net, sowie
der letzte Teil im Host-Namen einer Internet- Adresse, der meist die thematische Zuordnung des Servers angibt:
- .biz - Firmen, mit der die Domain .com entlastet werden soll
- .com - kommerzielle Angebote, Organisationen und Firmen
- .edu - Universitäten und Bildungsinstitutionen in den USA
- .gov - Regierungen und staatliche Institutionen in den USA
- .info - Informationsanbieter und allgemeiner Gebrauch
- .name - Name der Privatperson, kein Firmenname
- .net - Netzwerkbetreiber und Onlinedienste
- .org - private, nicht kommerzielle Organisationen
Im Rest der Welt gibt die Domain üblicherweise den Standort an, z.B.:
- .at - Österreich
- .au - Australien
- .ca - Kanada
- .ch - Schweiz
- .de - Deutschland
- .eu - Europäische Union
- .fr - Frankreich
- .uk - Großbritannien
- .us - USA (Vereinigte Staaten von Amerika)
Domain-Grabber
Unternehmen oder Einzelpersonen, die ohne ein plausibles wirtschaftliches Interesse an der Eigennutzung
Top-Level-Domains aufkaufen. Grabber lassen sich trotz Verwechslungsgefahr mit dem Original Marken- und
Firmennamen reservieren, um diese gewinnbringend weiterzuverkaufen oder die Besucherzahlen ihrer eigenen
Internet-Seiten zu erhöhen.
Domain-Grabbing
Eine Domain-Adresse lässt sich beantragen, auch ohne dass ein Internet- Server unter dieser Adresse betrieben
wird.
DOS (Disk Operating System)
Textorientiertes veraltetes Betriebssystem von Microsoft. Ist aber noch aus Kompatibilitätsgründen selbst bei
Win9x enthalten.
DOS (Kurzform für Denial of Service)
DOS Attack (Kurzform für Denial Of Service Attack)
Dots Per Inch (DPI) (engl.: Bildpunkte pro Zoll)
DPI gibt die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll an. Maßeinheit für die Auflösung von Bildern bei Druckern,
Monitoren und Scannern, (1 Inch = 2,54 cm).
Double Data Random Access Memory (DDRAM)
DDRAMs ermöglichen einen schnelleren Zugriff als DRAMs. DDRAM Speicherbausteine besitzen nicht wie DRAMs
eine Datentransferrate von z.B. 1,1 GB/s sondern 2,2 GB/s. Die doppelte Datenrate wird durch ein einfaches
Verfahren erreicht: Anstatt wie bei DRAMs üblich nur bei der aufsteigenden Flanke, wird bei DDRAMs zusätzlich
bei der absteigenden Flanke geschrieben/gelesen.
Double Density (DD) (engl.: Doppelte Dichte)
Bezeichnung für eine Diskette mit doppelter Dichte. Die Speicherkapazität einer DD-Diskette beträgt 720 KByte.
Download
Bezeichnet das Herunterladen (auch saugen genannt) einer oder mehrerer Dateien von einem Server.
Downstream
Der Datenfluss vom Server (Provider) zum Client (Kunde). Gegenteil von Upstream.
DPD (Digital Packet Data)
Technologien für die digitale Datenübertragung in Mobilfunknetzen.
Datenübertragungsraten von 19200 Bit/s sind möglich.
DPI (Kurzform für Dots per Inch)
Drag&Drop (engl.: Ziehen und Fallenlassen)
Bezeichnet den Vorgang, ein Symbol mit der Maus anzuklicken, an einen anderen Ort zu ziehen und dort die
Maustaste loszulassen. Dadurch wird eine Aktion ausgelöst (bspw. das Anlegen einer Verknüpfung oder das
Erstellen einer Kopie). Drag&Drop ist die bequemste Art, mit Daten zu arbeiten.
DRAM (s. auch Dynamic Random Access Memory)
Drop-Down-Liste
Darunter versteht man eine herunterklappbare Auswahlliste, in der sich verschiedene Menüeinträge befinden,
die Sie einzeln anwählen können. Wird zunehmend auch im Web als Navigation durch größere Sites angewandt.
DSL (Digital Subscript Line)
Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 6 Km) Daten mit bis zu 8 Mbps (Download) bzw. 1 Mbps
(Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten (ADSL, HDSL, SDSL) dieser Technik werden spezielle
Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.
DSP (Digitaler Signal Prozessor)
Entlastet den PC- Prozessor beim Aufnehmen (Sampling) und Komprimieren von Klängen.
DSR (Data Set Ready - Betriebsbereitschaft)
Signal der V.24-Schnittstelle.
DSS1 (Digital Subscriber Signalling System No.1)
Europaweit genormter ISDN-Standard.
DSSSL (Document Style Semantics and Specification Language)
Standard mit dem das Layout von SGML-Dokumenten beschrieben wird.
DTD (Document Type Definition)
Die DTD beschreibt den Satz an unterstützten Elementen, ihre Attribute sowie die Elemente eines Dokuments,
die innerhalb anderer Elemente auftreten dürfen. Innerhalb einer DTD wird ein Element mit dem Schlüsselwort
Element definiert. Die Elementdefinition legt fest, ob das Element andere Dokumente enthält und ob die
Open- und End- Tags optional sind oder nicht.
DTMF (Dualtone Multi-Frequency - Tonfrequenzwählsystem, s. auch MFV)
DTP (Desktop Publishing)
Layout und Druckvorbereitung von Dokumenten mit Hilfe des PCs.
DTR (Data Terminal Ready - Endgerät betriebsbereit)
Signal der V.24-Schnittstelle.
Dual-Boot
Stellt die Möglichkeit für einen User zur Verfügung, einen PC mit einem von zwei alternativen Betriebssystemen
zu booten.
Dual-Boot-System
Auf einem Dual-Boot-System befinden sich zwei oder mehr Betriebssysteme, die alternativ verwendet werden
können. Beim Start des Rechners oder auch bei einem Neustart kann der User über einen Boot-Manager
entscheiden, welches Beriebssystem er verwenden will.
Dual In-Line Memory Modul (DIMM)
Bezeichnung für ein Speichermodul mit zwei Kontaktreihen. DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168polige
Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns.
Duplex
Die Kommunikation zwischen zwei Terminals gleichzeitig in beide Richtungen wird als Duplex-Verbindung
bezeichnet. Die Verbindung in nur eine Richtung (vom Sender zum Empfänger) heißt Simplex-Verbindung.
Des Weiteren gibt es noch eine Halbduplex-Verbindung. Auch hier werden Daten in beide Richtungen übertragen.
Allerdings nicht gleichzeitig, sondern nacheinander.
Durchsatz
Die tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im Internet, hängt von der Bandbreite, der
Serverleistung, der Performance des Modems/ISDN und der Anzahl der gleichzeitig surfenden Teilnehmer ab.
DVD (Digital Versatile Disk)
Designierter Nachfolger der CD-ROM. Wird in erster Linie für Videodaten mittels wiederbeschreibbaren DVDs
eingesetzt.
Dynamische IP-Adresse
Durch das schnelle Wachstum des Internet und die nicht immer optimale Vergabe der IP-Adressen werden
freie IP-Adressen immer knapper (und teurer). Aus diesem Grunde werden Klientenrechnern, die per Modem
oder ISDN nur zeitweise mit dem Internet verbunden sind, keine festen IP-Adressen mehr zugeordnet. Sie
bekommen bei der Einwahl eine freie Adresse aus dem Adress-Pool des Providers oder Online-Dienstes
(bspw. T-Online) zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben wird.
Dynamic Random Access Memory (DRAM)
DRAMs bestehen aus integrierten Halbleiter-Schaltkreisen, die Daten nach dem Kondensatorprinzip speichern.
Die Kondensatoren verlieren jedoch relativ schnell ihre Ladung und müssen deshalb kontinuierlich wieder
aufgeladen werden. Die CPU hat während des Wiederaufladens keinen Zugriff auf den DRAM. Dadurch ist
DRAM langsamer als statisches RAM, hat aber eine wesentlich höhere Speicherkapazität und ist billiger.
Dynamisches Routing
Durch dynamisches Routing werden die Routing-Tabellen automatisch aktualisiert, was den gesamten
Verwaltungsaufwand zwar reduziert, den Datenverkehr in großen Netzwerken jedoch erhöht
= 43 Begriffe
E/A-Bereich (Input/Output)
Wenn eine Steckkarte mit dem Prozessor Daten austauscht, geschieht das über einen speziellen
Austauschbereich. Dieser wird Ein/Ausgabe-Bereich genannt. Beim Start des PCs weist das
Betriebssystem die Bereiche den eingebauten Karten und Geräten zu.
EAZ
Als Endgeräteauswahl-Kennziffer wird im nationalen ISDN nach 1TR6 die letzte Ziffer einer Telefonnummer
bezeichnet. Sie dient dazu, bestimmte Endgeräte gezielt anzuwählen (s. auch MSN).
Ebone
ECash (Electronic Cash)
Die elektronische Bezahlung im Internet über spezielle Dienstleister, die in der Regel eine Art Konto für ihre
Kunden führen.
ECC (Error Correction Code)
Damit können im Fehlerfall Daten restauriert werden. Dieser Code wird zusätzlich zu den Originalinformationen
gespeichert.
ECM (Error Correction Mode)
Ein Verfahren zur Korrektur von Übertragungsfehlern in Faxgeräten oder Modems.
ECMA262
Standard, der unter anderem von Microsoft und Netscape geschaffen wurde, und
den Standard für die Sprachkonstrukte von JavaScript und JScript formalisiert, so dass
sich übergreifende und miteinander kompatible Implementierungen verwirklichen lassen.
Dieser Standard definiert nur die Sprachkonstrukte, nicht aber das Objektmodell. Dies
ist auch der Hauptgrund dafür, dass JavaScipt und JScript nicht kompatibel sind.
eCommerce
Unter eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den Verkauf
von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien wie das Internet.
EDI (Electronic Data Interchange)
Oberbegriff für den Datenaustausch in elektronischer Form.
EDIFACT (Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport)
Bedeutet Datenaustausch in elektronischer Form für Verwaltung, Handel und Transport und ist ein
Standard der Vereinten Nationen. Damit lässt sich der firmenübergreifende elektronische Geschäftsverkehr
international einheitlich organisieren. Arbeitsabläufe zwischen Firmen, wie Bestellungen und
Fakturierungen, werden nicht mehr mit Papier und Post, sondern elektronisch abgewickelt.
EDV (Kurzform für Elektronische DatenVerarbeitung)
Programmgesteuerte, automatisch arbeitende Rechner als umfassende, organisatorische Kombination von
Hardware und Software. EDV-Anlagen dienen u.a. der firmenpolitischen Administration, der Betriebswirtschaft,
Technik und Logistik. In Verbindung mit einem Prozessrechner lässt sich der Betriebsablauf automatisch steuern.
EEPROM
- s. auch Electrically Erasable Programmable Read Only Memory
EFF (Electronic Frontier Foundation)
Vereinigung, die sich mit politischen, juristischen und sozialen Aspekten des Computereinsatzes und der
Datenkommunikation befasst.
EFI
- s.auch Extensible Firmware Interface
Einloggen
Einwahlknoten
Computersystem, das als Zugangsmöglichkeit zu einem Provider oder Online-Dienst genutzt wird.
Electrically Erasable Programmable Read Only Memory (EEPROM)
Eine besondere Art von ROM. Das EEPROM kann im Gegensatz zu einem normalen EPROM auch mit einem
Computer selber gelöscht werden. Es sind keine speziellen Geräte erforderlich. Eingesetzt werden sie
heute auf den meisten Motherboards. Diese können dann einfach durch eine spezielle Software direkt im
Computer neu beschrieben werden.
E-Mail (Electronic Mail)

Übermittlung von persönlichen Nachrichten zwischen zwei Computerbenutzern über ein Netzwerk.
Hierfür wird im Internet das Protokoll SMTP verwendet.
E-Mail-Adresse
Jeder Internet-Benutzer hat eine elektronische Postfachadresse,
die sich aus seiner Postfachbezeichnung,
dem "Klammeraffensymbol" (@) mit der Bedeutung "at" (englisch: bei) und der Internet-Server-Adresse
zusammensetzt. Beispielsweise: "info@selda-akin.net", wobei "info" die Postfachadresse (User) bezeichnet
und "selda-akin.net" die Server-Adresse (Host und Domain).
Embedding (engl.: Einbettung)
Darunter versteht man das Einbinden von Dokumenten anderer Programme, z.B. Bildern, Texten oder Videos,
in ein Dokument (s. auch OLE)
EMF (Enhanced Metafile)
Eine Variante des WMF-Dateiformats, welches nur auf 32-Bit- Windows-Systemen verarbeitet werden kann.
Emoticon

Kleine Smileys (Grinsegesichter), die Gefühle und Ironie in Chats, E-Mail, Foren etc. zum Ausdruck bringen sollen.
EMSI (Elektronic Mail Standard Identification)
Im FidoNet am häufigsten verwendetes Verbindungsprotokoll.
Es dient zum Austausch von Benutzerkennung, Passwort etc.
Encoding
Den Prozess des Umwandelns einer Binärdatei in Textformat wird als Encoding bezeichnet. Der reverse Prozess
wird Decoding genannt. Wird eine Binärdatei per E-Mail verschickt, muss diese Datei im Textformat der E-Mail
angehängt werden. Das Encoding und Decoding übernimmt dabei das Mail-Programm automatisch.
Enhanced Full-Duplex-Mode
Erweiterung des Full-Duplex-Mode, bei dem für die Aufnahme und Wiedergabe unterschiedliche
Sampling-Frequenzen zum Einsatz kommen können.
Entities
Als Entities bezeichnet man die spezielle HTML-Codierung von Zeichen, die nicht Teil des ASCII sind. Da dieser
Code nur 128 Zeichen umfasst und Sonderzeichen nicht enthalten sind, wird zum Beispiel das ü als ü im
Quelltext eines HTML-Dokumentes geschrieben.
EPROM
- s. auch Erasable Programmable Read Only Memory
EPS (Encapsulated PostScript)
Eine Datei, die mit der für den Drucker höchstmöglichen Auflösung gedruckt werden kann. Eine EPS-Datei
kann meist auch schneller gedruckt werden als andere grafische Darstellungen.
Erasable Programmable Read Only Memory (EPROM)
Ein EPROM ist ein elektronischer Baustein, der mit einem EPROM-Brenner mit Daten beschrieben werden
kann und diese auch bei Abschalten des Stroms behält. EPROMs können durch die Bestrahlung mit UV-Licht
gelöscht und danach erneut beschrieben werden. Das Löschen dauert mehrere Minuten, das Beschreiben meist
nur Sekunden.
Escapen
Codieren von unerlaubten Zeichen mittels eines reservierten Steuerzeichens (Escape-Zeichen).
Solche Verfahren werden z.B. von Gateways bei der Konvertierung von Adressen oder von
Übertragungsprotokollen zur Übertragung von Zeichen verwendet, die in der darunterliegenden
Übertragungsebene nicht zulässig sind. Beim Empfänger müssen Escape-Zeichen erkannt und die
Daten wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgewandelt werden. Dadurch erhöht sich sowohl
der Aufwand auf Empfänger- und Senderseite wie auch das zu übertragende Datenvolumen.
ESDI (Enhanced Small Device Interface)
Ein Standard für Hochleistungs- Festplatten, Disketten- und Bandlaufwerke, der die schnelle
Kommunikation mit einem Computer ermöglicht.
Ethernet
Eines der meistverbreiteten Netzwerksysteme, das Übertragungsgeschwindigkeiten von über 10 MBit pro Sekunde
erlaubt. Viele lokale Netzwerkverbindungen in Intranets oder im Internet werden über Ethernet geknüpft.
EULA (End User License Agreement)
Das ist ein Vertrag, dem ein Benutzer vor dem Einsatz einer Software zustimmen soll. Üblicherweise wird darin
Der Haftungsausschluss des Herstellers und die zeitweise Überlassung des Nutzungsrechts an der Software
(die dem Hersteller gehört) bestimmt.
EUnet (European UNIX Network)
Der europäische Teil des Internet. Bietet mit InterEUnet auch IP-Dienste an.
Euro-Filetransfer
Kommunikationsprotokoll für den Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern über ISDN.
Euro-ISDN
In Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem D-Kanal-Protokoll DSS1. Umfasst zwei B-Kanäle
mit je 64 KBit/s Übertragungsleistung und einen D-Kanal mit 16 KBit/s. Ältere Endgeräte für das nationale
deutsche ISDN mit dem D-Kanal-Protokoll 1TR6 funktionieren nicht an einem Euro-ISDN-Anschluss.
EVA-Prinzip (Abkürzung für Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe)
Konzept in der EDV, nach dem die Datenverarbeitung in den Schritten Eingabe Verarbeitung Ausgabe abläuft.
Executable Content
Eine Hypertext-Information, die nicht in einer Seitenbeschreibungssprache abgefasst sind,
sondern als ausführbare Programm-Module (Applets) vorliegen. Diese Module sind derzeit nur in der
universellen Programmiersprache Java verfügbar und können nur mit Java-fähigen Browsern benutzt werden.
Explorer
Microsoft nennt seinen Dateimanager " Windows Explorer" und seinen Browser " Internet Explorer".
Beim Konkurrenten Netscape heißt er " Navigator".
Extensible Firmware Interface (EFI)
EFI wurde von Intel entwickelt und ist ein kleines Betriebssystem, das die Aufgaben des BIOS voll übernehmen
soll. Die Vorteile gegenüber dem alten BIOS sind hochauflösende Grafik, Ferndiagnose durch eigenes
Netzwerkmodul und Erweiterbarkeit. Die Unterhaltungsindustrie würde von EFI sehr profitieren, da ein
"Digital Rights Mangement" leicht integriert werden könnte.
Extension
Endung eines Dateinamens, z.B. .html. Diese Endung wird in Dateisystemen, die keine Typinformationen für
Dateien speichern können, für die Zuordnung von Dateien und Programmen verwendet. Im Internet wird häufig
eine Zuordnung nach MIME verwendet.
Extranet
So wird der Intranet-Datentransfer über das Internet bezeichnet. Damit können weit entfernte Filialen via
Extranet verbunden werden.
E-Zine
In elektronischer Form verbreitetes Magazin.
= 42 Begriffe
Fake (engl.: vortäuschen)
Bei E-Mail bspw. die Angabe einer falschen Adresse. Beim Chat u.a. das Einloggen mit einem falschen
Geschlecht (Männer treten als Frauen auf).
Fallback (engl.: zurückfallen)
Zurückschalten auf langsamere Geschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität.
FAQ (Frequently Asked Questions - engl.: häufig gestellte Fragen)
Eine Zusammenstellung, in der zu einem bestimmten Thema häufig gestellte Fragen und deren Antworten
aufgelistet werden. Ursprünglich in Newsgroups und Mailing-Listen verwendet.
FastPath
FastPath verkürzt die Signal-Laufzeiten von DSL und ermöglicht den rascheren Aufbau von Internet-Seiten
Und schnellere Reaktionen in Online-Spielen. Durch FastPath kommen von einem User gesendete Datenpakete
schneller ans Ziel und die Antworten (Reaktionszeiten) vom Server erfolgen auch viel schneller (eintreffende
Datenpakete). Für FastPath deaktiviert bspw. Die Telekom die Interleaving-Fehlerkorrektur ihrer DSL-Anschlüsse.
Diese Voreinstellung aller DSL-Varianten korrigiert Fehler im Datentransfer. Die Deaktivierung der Interleaving
Fehlerkorrektur beschleunigt somit den Aufbau von Web-Seiten mit vielen Elementen deutlich.
FAT (File Allocation Table)
Dateiystem mit dem bei DOS- bzw. Windows- PCs Daten auf einer Festplatte gespeichert werden. FAT ist ein
sehr uneffizientes und verschwenderisches Format, das auf 64.000 Dateien und 2 GByte begrenzt ist.
Favoriten
Favoriten im Sinne von Windows sind Ordner, Dateien und Internet-Seiten, die man häufig braucht.
Bei Netscape heißen sie Bookmarks (Lesezeichen). Windows legt sie in einem eigenen Verzeichnis ab.
Faxgruppen
Faxgeräte (Faxmodems) werden je nach Funktionen in Gruppen unterteilt, wobei Gruppe 3 (G3) und 4 (G4)
von Bedeutung sind. Modems nach dem G3-Standard arbeiten im analogen Telefonnetz. Die Übertragungs-
geschwindigkeit beträgt 9600 Bit/s bzw. 14 400 Bit/s. G4-Geräte arbeiten ausschließlich am ISDN-Netz
mit einer Übertragungsrate von 64000 Bit/s.
Fax-to-Mail (Fax2Mail)
Mit einem normalen Faxgerät wird ein Fax an einen Rechner verschickt, der den Inhalt dann als Grafikdatei
per E-Mail an den Empfänger verschickt (s. auch Mail2Fax).
FCC (Amerikanische Zulassungsbehörde im Fernmeldewesen)
Das deutsche Äquivalent heißt BZT.
FDDI (Fiber Distributed Data Interface)
Backbone auf Glasfaserbasis, der Daten mit max. 100 MBit/s transferiert.
Fehlerkorrektur
Verfahren zur Beseitigung von Übertragungsfehlern infolge von Leitungsstörungen.
Fehlermeldung
Falls Sie bei der Sucheingabe im Internet kein Ergebnis erhalten, können vom Browser folgende
Fehlermeldungen angezeigt werden:
DNS Lookup Failed
Diese Meldung zeigt an, dass der Browser Ihren DNS- Server nicht kontaktieren konnte oder dass
der DNS diese Site nicht erkannte. Achten Sie auf richtige Schreibweise des Domain-Namens.
File not found
Es ist möglich, dass diese Seite nicht mehr existiert oder an eine andere Position verschoben wurde.
Server Error oder Server busy Error
Zu Deutsch: Server-Fehler oder Server-beschäftigt-Fehler. Der Server, den Sie kontaktieren, ist nicht
eingeschaltet oder zur Zeit anderweitig beschäftig. Versuchen Sie es später noch einmal.
Festplatte
Zentralspeichereinheit des Rechners, die große Datenmengen
aufnimmt und einen schnellen Zugriff zu den Daten ermöglicht.
FidoNet
Weltweit arbeitendes BBS-Netz (Mailbox-Netz) auf privater Basis.
Gegründet Anfang der 80er Jahre.
FIF (Fractal Image File)
Bilddateien werden nach fraktalen Algorithmen komprimiert. FIF-Dateien haben eine
hohe Komprimierungsrate. Per Plug-In kann ein Browser die Bilddateien anzeigen.
FIFO (First In, First Out)
Serielle Schnittstellenbausteine vom Typ 16550 haben einen eingebauten Puffer, um ankommende Daten
zwischenzuspeichern, wenn das Betriebssystem gerade beschäftigt ist und deshalb keine Daten entgegen-
nehmen kann. Der Datenpuffer arbeitet nach dem Prinzip "First In, First Out", das erste empfangene Byte
wird also auch als erstes weitergeleitet sobald das System wieder aufnahmebereit ist.
File
file:// ist der Hinweis auf eine lokale Datei in einem Browser.
Die Datei ist nur auf dem lokalen Datenträger verfügbar.
File-Server
Ein Computer, der seine Dateien und Programme allen anderen im Netz zur Verfügung
stellt. Somit kann in einem Netzwerk jeder auf ein und dieselben Daten zugreifen.
Finger
Internet-Dienst, mit dem man erfahren kann, wer gerade beim selben Host angemeldet ist.
Dieser Dienst ist alt und wird nur noch selten genutzt.
Fireball
Suchdienst im Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und
Suchsystem von Internetinformationen und -diensten.
Firewall (engl.: Brandschutzmauer)
Software, die IP-Segmente (z.B. eines internen Netzwerkes) vom Internet trennt, um sie vor unerlaubtem
Zugriff zu schützen. Diese Software regelt dann den Datenverkehr zwischen den Segmenten. Durch Firewalls
schützen Provider auch ihre Rechner, während diese online sind.
FireWire (s. auch IEEE-1394)
FireWire ist die digitale Videoübertragungsmethode per IEEE-1394.
FIRST (Forum of Incident Response and Security Teams)
Internationaler Zusammenschluss von Organisationen, die sich um die Sicherheit der Datenkommunikation kümmern.
Flame (engl.: "in Wut geraten")
Beschimpfungen von anderen Teilnehmern in Newsgroups und Foren. Zunehmend auch in E-Mails und Gästebücher.
Flood
Große Textmengen, die in Chats gepostet werden.
Flops (Floating Point Operations per Second - Gleitkomma-Berechnungen pro Sekunde)
Einheit für die Rechengeschwindigkeit von Computern.
Flusskontrolle
Austausch von Signalen über spezielle Leitungen, durch den jedes Gerät
seine Betriebsbereitschaft zum Senden oder Empfangen von Daten signalisiert.
Follow Up
Eine Antwort auf einen vorausgegangenen Artikel im Usenet.
Font
Anderes Wort für Schriftart.
Foo
Ein im Internet gern verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen.
Kommt etwa in einer Erläuterung einer E-Mail-Adresse in der Form foo@foobar.de vor.
Forging (engl.: fälschen)
Versender von (Massen-) Werbe- E-Mails (Spammer) geben
falsche E-Mail-Adressen an und können sich so anonymisieren.
Form / Formular
Bereich einer HTML-Seite, in dem sich aktive Elemente zur Datenübermittlung an den Server befinden.
Forwarder
Dienstleister, derZugriffe auf eine Adresse an eine andere, meist höhere Stelle, weiterleitet.
Dies ist bspw. bei E-Mails und URLs sinnvoll.
FOSSIL (Fido/Opus/Seadog Standard Interface Layer)
Ein auf IBM-kompatiblen Rechnern üblicher Gerätetreiber für serielle Schnittstellen.
FPS (Frames per Second - Bilder pro Sekunde)
Als einigermaßen spielbar werden 15 FPS angesehen.
Flüssige Bewegungsabläufe werden aber erst ab 25 FPS erzielt.
Frame (engl.: Rahmen)
Konzept zur Unterteilung einer HTML-Seite in mehrere "Fenster",
in denen dann jeweils eigene HTML-Seiten dargestellt werden.
FrameRelay
Leistungsstarkes Übertragungsprotokoll, das X.25 ablösen soll.
Freeware
Kostenlose Software, die beliebig weitergegeben werden darf. Das Urheberrecht verbleibt beim Autor.
Der Autor übernimmt in der Regel weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der Software
entstehende Schäden.
Front-End
Als Front-End bezeichnet man den Teil einer Anwendung, welche der Benutzer
für den Zugriff auf die Datenbank verwendet (s. auch Back-End).
FTP (File Transfer Protocol)
Softwareprotokoll zur Übertragung von Dateien zwischen dem Benutzerrechner und
einem FTP-Server. Über FTP ist der Zugriff auf Datenarchive jeder Art im Internet
möglich. Besondere Bedeutung hat dabei der sog. "Anonyme FTP-Zugang".
FTP-Server
Dies ist ein Internet- Rechner, der über das Filetransferprotokoll Dateien, Verzeichnisse
und sogar den Inhalt ganzer Festplatten zum Download zur Verfügung stellt.
Fuzzy Suche (steht für "unscharfe Suche")
Durch komplizierte Berechnungen werden dem eigentlichen Suchwort ähnliche Begriffe generiert
und dann zusätzlich nach diesen gesucht. Macht Sinn bei komplizierten Begriffen und Eigennamen.
= 19 Begriffe
Gästebuch

Eine Webseite mit Kommentaren, Lob und Kritik zu einem Web-Angebot. Meist in CGI geschrieben.
Gastzugang
So wird ein unverbindlicher und kostenfreier Zugang zu einem Server oder einer Mailbox bezeichnet. Um sich
als Gast anzumelden, muss als Benutzername und Passwort "Gast", "Guest" oder "Anonymus" eingegeben werden.
Gateway
Ein System, das mit mehreren physischen TCP/IP-Netzwerken verbunden ist und IP-Pakete innerhalb dieser
Netzwerke zuordnen und zustellen kann. Ein Gateway übersetzt zwischen unterschiedlichen Transportprotokollen
oder Datenformaten (beispielsweise IPX und IP) und wird üblicherweise aufgrund dieser Übersetzungsfunktionen
in einem Netzwerk aufgenommen.
GB (s. auch GByte)
Kurz für Gigabyte (s.auch Byte).
GByte (1024 MByte)
Kurz für Gigabyte (s.auch Byte).
Gedrehtes Kabel
Für das Zusammenschalten von 2 PCs bzw. 2 Hubs erforderlich
(die linken Adern werden mit den rechten vertauscht).
General Midi
Der von der Firma Roland entwickelte GM-Standard definiert die Aufteilung verschiedener Instrumentenklänge
auf 127 MIDI-Programmnummern. Für die Schlagzeugwiedergabe dient der MIDI-Kanal 10.
GIF (Graphics Interchange Format)

Derzeit wichtigstes Standardformat im WWW zum Austausch von
Grafikdateien (Bildern) und Erstellung kleiner Animationen (animierte Gifs).
Glasfaserkabel
Kabel mit hoher Bandbreite, das häufig in Backbones eingesetzt wird.
Überträger der Informationen ist Licht, das durch Glasfasern gesendet wird.
Am Aus- und Eingang solcher Kabel befinden sich Einrichtungen,
die Lichtimpulse in elektrische Signale verwandeln und umgekehrt.
Global Player
Das sind Firmen, die weltweit operieren und Geschäftsbeziehungen pflegen.
Solche Unternehmen haben jedoch nicht unbedingt auch Niederlassungen im Ausland.
Sie machen bzw. bestimmen Standards. Dies fördert ihre Marktposition (s. Microsoft).
Global Village (engl.: Globales Dorf)
Ein unter dem Eindruck des Internet entstandene Metapher, die die
schwindenden örtlichen Entfernungen durch die Netzkommunikation beschreibt.
GNU (GNUs Not UNIX)
Konzept zur Verteilung und Anwendung von UNIX - Freeware,
die von der FSF und Richard Stallman ins Leben gerufen wurde.
Google
Suchdienst im Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst
und Suchsystem von Internetinformationen und -diensten.
Gopher
(engl.: Maulwurf - ist aber ein Kunstwort, gebildet aus "Go" und "For", was soviel wie "etwas holen" bedeutet)
Menüorientiertes Suchsystem im Internet. Über dieses System lassen sich die Internet- Server mit
Gopher-Unterstützung abfragen. Gopher kennt nur Listen (die Menüs) und Dateien (die Informationen).
In Deutschland ist im Unterschied zu den USA die Anzahl der Gopher-Server nicht sehr hoch, deshalb
findet man hier nur wenige deutschsprachige Informationen.
Graphical User Interface (GUI)
Grafische Benutzeroberfläche für eine Anwendung oder ein Computersystem,
wie Microsoft Windows 95, 98 oder NT, OS/2, Apple Macintosh etc.
Groupware
Software zum Verwalten der Arbeiten einer Arbeitsgruppe bestehend aus
Dokumentenverwaltung, E-Mail, Multimedia-Konferenzen und Zeitmanagement.
Gruppe
Die Gruppen sind die Diskussionsforen des Usernet. Jede Usenet-Gruppe ist einem ganz
bestimmten Thema gewidmet. Die einzelnen Gruppen sind geordnet, z.B. gibt es die
Kategorie "comp" (für Computer) mit der Unterbezeichnung "os" (für das Betriebssystem),
die in Windows, OS/2 usw. gegliedert ist.
GSM (Global System of Mobile Communication)
Technischer Standard für die digitale Funktelefonie. Damit lassen sich auch Daten übertragen.
Neuerdings werden Handies mit integriertem PC samt Internet- und Faxsoftware angeboten.
GUI (s. auch Graphical User Interface)
= 43 Begriffe
H323
Standard für Audio- und Videokonferenzen, der von vielen gängigen Telefonie- bzw. Konferenz-Anwendungen
unterstützt wird, wie NetMeeting (Microsoft) und Conference (Netscape).
Hacker
Person(en) mit tiefen Kenntnissen über Computer, Netze und Datenkommunikation.
Hacker bezeichnen - im Gegensatz zu den Medien - Leute, die in Rechner-Systeme
eindringen und dort Schäden hinterlassen, als Cracker.
Halbduplex-Verfahren
Datenübertragung in nur eine Richtung. Soll in beide Richtungen übertragen werden,
so muss dauernd hin und her geschaltet werden (s. auch Vollduplex).
Handheld-PC (H/PC)
Quasi ein PC im Westentaschenformat (s. auch PDA).
Handshake
Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluss über die serielle Schnittstelle, etwa zwischen
Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen Hardware- und Software-Handshake.
Hardware-Handshake ist schneller als Software-Handshake, da dafür keine Zeichen übertragen werden müssen.
Hardcopy
Druckausgabe auf Papier, Film oder auf einem anderen dauerhaften Medium.
Hardware (engl.: Eisenwaren)
Bezeichnung für alles Dingliche an einem Computersystem (s. auch Software).
Hash-Funktion
Eine Hash-Funktion nimmt einen Datenstring und gibt ein Ergebnis mit fester Größe aus - den Hash-Wert.
Hash-Funktionen werden in verschiedenen Informatikbereichen verwandt, in der Kryptographie dienen
sie meist als Prüfsumme einer Nachricht.
Hayes-Befehlssatz
Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung, die ursprünglich von der Firma Hayes entwickelt wurde.
Inzwischen Defacto-Standard in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Alle Befehle beginnen mit AT,
daher heißt er auch AT-Befehlssatz.
HBCI (Home Banking Computer Interface)
Standard der deutschen Bankenverbände für sichere Finanztransaktionen im Internet. Angebliche Vorteile:
Hohe Sicherheit (SSL-Verschlüsselung, PGP, elektronische Signatur) keine TAN erforderlich, kein weiterer
Hard- und Softwarebedarf für den Anwender.
HD
(Kurzform für High Density)
HDLC (High-Level Data Link Control)
Übertragungsprotokoll für Datenpakete über serielle Leitungen nach ISO. Dieses Protokoll wird
auch bei PPP eingesetzt. Eine Prüfsumme mit 16 Bits sichert dabei die Datenübertragung ab.
HDSL (High data rate DSL)
Übertragungsverfahren, das mit PCM über Kupferdoppeladern die Übertragung mit 1544 KBit/s (T1)
oder mit 2048 KBit/s (E1) realisiert.
Header (engl.: Kopf)
Jedes Datenpaket, das im Internet verschickt wird, hat einen Vorspann, der z.B. definiert,
welcher Art die zu übermittelnden Daten sind und was mit ihnen geschehen soll.
Headset
Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. Kann z.B. zur Internet-Telefonie verwendet werden.
Hertz (Hz)
Die Maßeinheit der Frequenzmessung. Ein Hertz entspricht einer Schwingung pro Sekunde.
Gebräuchliche Frequenzen in Computern und Elektronikgeräten werden häufig in
Kilohertz (KHz = 1,000 Hz = 103 Hz), Megahertz (MHz = 1,000 KHz = 106 Hz),
Gigahertz (GHz = 1,000 MHz = 109 Hz) oder Terahertz (THz = 1,000 GHz = 1012 Hz) gemessen.
Heterogene Netze
Netze können auf drei Ebenen heterogen (ungleichartig) sein:
- auf der physikalischen Ebene durch die Verwendung unterschiedlicher
Übertragungsmedien, wie z.B. Ethernet, Token Ring oder X.25
- auf der Protokollebene durch die Verwendung unterschiedlicher
Übertragungsprotokolle, wie z.B. OSI oder TCP/IP
- auf der Ebene der Betriebssysteme, wie z.B. MS-DOS oder Unix
Hexadezimal
Ein Zahlensystem zur Basis 16, das aus den Ziffern 0 - 9 und
Buchstaben A (Äquivalent zur 10 des Dezimalsystems)
bis F (Äquivalent zur 15 des Dezimalsystems) besteht.
HiColor
Steht für eine Farbtiefe von 16 Bit. Pro Bildpunkt (Pixel) können 65.536 unterschiedliche Farben dargestellt
werden. Damit werden fotorealistische Darstellungen möglich (s. auch TrueColor und Video-RAM).
High Density (HD) (engl.: Hohe Dichte)
Bezeichnung für eine Diskette mit hoher Dichte. Die Speicherkapazität einer HD-Diskette beträgt 1,44 MByte.
History (engl.: Historie)
Der Browser merkt sich die zeitliche Reihenfolge der zuletzt aufgerufenen Web-Seiten. Damit kann zu bereits
besuchten Seiten zurückgefunden werden (Vor- und Zurück-Funktion, oder Sprung zu einer beliebigen Seite in
der History-List).
Hit (engl.: Treffer)
Zugriff auf eine Datei auf einem Web-Server. Die Hits werden im Log-File festgehalten.
Homebanking
Per Btx (T-Online) können Bankgeschäfte von zu Hause aus erledigen werden. Fast alle Banken bieten inzwischen
Homebanking an. Man erhält einen Zugangscode und eine Liste mit Geheimnummern(TAN für TransAktionsNummer),
die für jede Buchung eingegeben werden müssen. Homebanking wird zunehmend auch direkt im Web angeboten.
Homepage (engl.: Heimatseite)
Zum einen die Startseite aus dem World Wide Web, die ein Browser als erstes ansteuert,
zum anderen die erste Seite eines beliebigen Angebotes im World Wide Web.
Hop (engl.: Hüpfer)
Eine von mehreren Dateiübertragungen, die in einem Datennetz nötig sind, um eine Nachricht von Punkt A zu
Punkt B zu übermitteln. "Ein Artikel ist über 5 Hops gelaufen" bedeutet, dass eine Nachricht über fünf
News-Server (zum Beispiel Mailboxen) gewandert ist, bis sie am Ziel war. Der Ausdruck wird auch verwendet,
um den Sprung eines Datenpaketes von einem Router zu einem anderen zu bezeichnen.
Host (engl.: Gastgeber)
Bezeichnung für einen Computer im Netzwerk der über eine eindeutige Nummer ( IP-Adresse) erreichbar ist.
Host ID
Der Teil der IP-Adresse in einer bestimmten Netzwerk-ID, der einen Computer kennzeichnet.
Hosting
Bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider aufzustellen.
Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.
HotJava
Name eines Browsers von Sun Microsystems, der in Java geschriebene Applets ausführen kann.
Mittlerweile sind fast alle Browser java-fähig.
Hotkey
Viele Programme bieten dem Anwender die Möglichkeit, häufig benötigte Aktionen auf eine
bestimmte Taste oder Tastenkombination festzulegen. Diese Tasten nennt man "Hotkeys".
Howto (engl.: "Wie geht das?")
Bezeichnung für Kurzanleitungen im Netz.
HTML (Hypertext Markup Language)
Bezeichnung für die weitverbreitete, auf dem SGML-System beruhende Dokumentensprache zur Erstellung von
Hypertext-Dokumenten im World Wide Web. In HTML-Dokumenten wird die Textformatierung und die Darstellung
von Text, Bild und interaktiven Elementen durch spezielle, in den Text eingefügte Steuersymbole bewerkstelligt.
HTML-Editoren
Zur Erstellung von Homepages wird ein HTML-Editor benötigt. Diese Anwendungen erleichtern das Schreiben der
HTML-Seiten sehr und können die Homepage teilweise so anzeigen, wie diese später aussehen wird ( WYSIWIG).
HTML-Mails
HTML ist die Programmiersprache des Internets. Die Hauptaufgabe von HTML ist die Anordnung von Texten,
Tabellen und Grafiken. Es setzt sich inzwischen auch als eine Alternative für das Verschicken von E-Mails durch.
Der Vorteil: Nachrichten können genauso wie eine Web-Site aufgebaut sein, Grafiken und Tabellen können
eingefügt, verschiedene Schriftarten und -farben verwendet werden. Nachteil: Die Datengröße von E-Mails
werden extrem aufgebläht! Auch können Viren, im Gegensatz zu den rein textbasierten E-Mails, eingeschleust
werden. Alle neueren E-Mail-Programme unterstützen HTML-Mails.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol)
Standard zur Übertragung von HTML-Dokumenten im Internet.
HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Security)
Protokoll für verschlüsselte HTTP-Übertragungen.
Hub (engl.: Konzentrator)
Verteiler im Netzwerk, zum Verbinden mehrerer PCs mittels Twistet Pair Kabel.
Hybrid-Gerät
Ein Hybrid-Gerät ist eine Kombination aus ISDN-Karte, Modem und a/b-Wandler.
Eine Hybrid-Karte bietet alle analogen Funktionen.
Hyperlink
Markierte Bereiche, insbesondere im World Wide Web, die beim Anklicken mit der Maus eine Verzweigung
zu anderen Dokumenten oder Teilen davon bewirken. Im World Wide Web stellen Hyperlinks auch Zieladressen
anderer Hosts dar, die per Klick direkt zu erreichen sind.
Hypermedia
Elektronische Dokumente, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen themenverwandten
Dokumenten/Informationen enthalten. Hypermedia umfasst neben Hypertext auch Grafiken,
Bilder und andere Informationsmedien.
Hypertext
Texte, die durch aktive Sprungmarken/Verweise miteinander verbunden sind.
Hyper-Threading
Beim Hyper-Threading fährt im Prozessor quasi ein zweiter Fahrer mit, doch wie beim Tandem hängt das
Vorwärtskommen davon ab, ob dieser auch fleißig mit in die Pedalen tritt, sich faul ziehen lässt oder sogar
bremst. Bei Intels Hyper-Threading arbeiten zwei logische Prozessoren in einem Chip. Beide rechnen
weitgehend unabhängig voneinander, was helfen kann, den Durchsatz zu steigern. Dazu packt Intel nicht
etwa zwei komplette Prozessor-Cores auf den Silizium-Chip (das 'Die'), sondern spendiert nur einen zusätzlichen
Registersatz sowie einen eigenen Interrupt-Controller und einige interne Verwaltungsstrukturen. Sowohl die
Anzahl der Rechenwerke als auch Zahl und Größe der Caches bleiben gleich, beide logischen Prozessoren nutzen
diese gemeinsam. Dadurch ist es kein echtes Zwei-Prozessor-System, sondern nur ein virtuelles aus Sicht von
Software und Betriebssystem. Diese Erweiterung benötigt nicht einmal mehr als ein Prozent an zusätzlichen
Transistoren und erhöht die 'Die'-Fläche lediglich um fünf Prozent.
Hytelnet
Ein Internet-Dienst, der einen text- und menüorientierten Zugang bietet.
Dies sind vor allem Zugänge zu den Datenbeständen von Bibliotheken.
= 60 Begriffe
IAP (Internet Access Provider)
Firma/Institution, die den Zugang zum Internet bietet.
ICMP (Internet Control Message Protocol)
Ein Wartungsprotokoll in der TCP/IP-Familie, das bei jeder TCP/IP-Implementierung benötigt wird.
Es ermöglicht zwei Knoten innerhalb eines IP-Netzwerks, gemeinsam auf Informationen zum IP-Status
und auf Informationen zu Fehlern zuzugreifen. Das Dienstprogramm ping stellt über ICMP fest,
ob von einem Remote-System gelesen werden kann.
Icon
Ein Icon ist ein kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In HTML-Dokumenten verbergen
sich hinter Icons häufg Hyperlinks.
ICP (Internet Cache Protocol)
Dient zur Kommunikation zwischen Proxy- bzw. Cache-Servern. Mit diesem Protokoll können mehrere
Proxy-Server zu einem hierarchisch organisierten Verbund zusammengeschaltet werden.
ICQ
Ein Freeware-Programm, das Message-, Chat-, Filetransfer-Funktionen und vieles mehr bietet.
Wenn es während einer Internet-Sitzung mitläuft, können Bekannte und Freunde mit demselben
Programm sich untereinander direkt ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält eine eindeutige
UIN (Universale Internet Nummer) ähnlich einer Telefonnummer.
IEEE-1394
Die beste Videoübertragungsmethode ist die digitale per IEEE-1394, auch "FireWire" genannt.
Diese in erster Linie auf Initiative von Sony und Apple ins Leben gerufene Schnittstelle ist
wie geschaffen zur Übertragung digitaler Videoinformationen, obwohl "FireWire" auch für
andere Zwecke geeignet ist. IEEE-1394 schafft mehrere 100 MBit/s.
IETF (Internet Engineering Task Force)
Lockerer Zusammenschluss von Softwareentwicklern in verschiedene Arbeitsgruppen,
mit dem Ziel, das Internet weiterzuentwickeln.
IIS (Internet Information Server)
Software-Produkt von Microsoft, das aus einem FTP-, einem Gopher- und einem WWW-Server besteht.
Image Map
Grafik, auf der bestimmte Bereiche mit Links hinterlegt sind.
IMAP (Internet Message Access Protocol)
IMAP soll in nächster Zeit SMPT als Übertragungsprotokoll für E-Mails ablösen.
Impulswählverfahren
Das Puls- oder Impulswählverfahren dient zur Wiedergabe der Rufnummer an die Vermittlungsstelle.
Wird zunehmend vom moderneren Tonwählverfahren abgelöst.
Inaktivitätstimer
Dieser trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch, wenn innerhalb
einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden.
Indeo
Ein von der Firma Intel entwickelter CODEC für AVI-Dateien. Indeo gibt es in zwei Varianten,
die untereinander nicht kompatibel sind: Indeo 3.2 und Indeo 4.1.
Information Highway (engl.: Datenautobahn)
Informationsverschmutzung
Eine Unsitte, den Inhalt von Nachrichten z.B. durch übermäßiges Zitieren so aufzublähen,
dass man damit unnötig Internet-Resourcen belegt.
Infotainment
Bezeichnung für ein Informationsangebot, das eine Mischung aus Information und Entertainment
(engl.: Unterhaltung) bietet.
Inkrementelles Schreiben
Dieser Schreibmodus eignet sich für das Schreiben von kleinen Datenpaketen. Für kleine
Backups und Sicherheitskopien wichtiger Daten wie Treiber, Software-Pakete u.ä. ist
dieses Datenblock-Aufzeichnungsverfahren (Packet Writing) geeignet.
Integer
Auch als »Integralzahl« oder »Ganzzahl« bezeichnet. Eine positive oder negative ganze Zahl.
In der Programmierung bezeichnet »Integer« einen Datentyp, der ganze Zahlen darstellt.
Berechnungen mit Integer-Zahlen laufen wesentlich schneller ab als Berechnungen mit Gleitkomma-Zahlen.
Interaktion
Fortlaufende Reaktionen von Kommunikationspartnern auf die Aktionen des jeweils anderen.
Wichtigste Eigenschaft der neuen Multimedia-Anwendungen, bei denen Benutzer und Computer
als Kommunkationspartner miteinander interagieren.
Interaktiv
Der Anwender kann auf der angewählten Web-Seite aktiv in den Verlauf eines Programmes
eingreifen, etwas ändern oder hinzufügen...
Interaktives Fernsehen
Erweiterung des klassischen Fernsehens um einen Rückkanal zum Sender, bspw. per Kabel, Telefonleitung und
einer Set-Top-Box. Der Zuschauer kann sich ein individuelles Programm zu jeder Zeit interaktiv zusammenzu-
stellen bzw. individuell in den Programmverlauf, der darauf flexibel reagieren kann, eingreifen oder mitwirken.
Interface (engl.: Schnittstelle)
Interlacing
Bei normal abgespeicherten Bildern wird beim Laden das Bild erst im Browser angezeigt, wenn es
vollständig übertragen wurde. Interlacing ist ein spezielles Speicherverfahren bei dem das Bild in 4
Schichten abgespeichert wird. Beim Ladevorgang erscheint das Bild zwar unscharf aber dafür sofort
und wird immer schärfer.
Interleaving
Interleaving ermöglicht die Beschleunigung von Speicherzugriffen. Dabei werden die Daten in Blöcken auf
zwei (oder mehrere) Speicherbänke verteilt und genauso werden sie auch dann abwechselnd ausgelesen.
Während die eine Bank eine Wiederaufladung vornimmt, werden die Daten aus der anderen Bank gelesen.
Der effekive Speicherzugriff liegt dann weit unter der Standard-Zugriffszeit des Einzelmoduls. Zu beachten
ist jedoch, dass beim Interleaving immer die Speicherbänke mit der gleichen Speicherkapazität bestückt
sein müssen.
Interleaving-Fehlerkorrektur
Die Interleaving-Fehlerkorrektur für alle DSL-Anschlussvarianten korrigiert Fehler bei der Datenübertragung im
Internet und ist umso wichtiger, je weiter entfernt der DSL-Anschluss von der Vermittlungsstelle ist. Ist ein
DSL-Anschluss nah an der Vermittlungsstelle, so gibt es vernachlässigbar wenig Fehler im Datentransfer. Aber es
bleiben immer noch die Signal-Laufzeiten durch die Interleaving-Fehlerkorrektur. Deren Deaktivierung
beschleunigt nicht nur den Aufbau von Web-Seiten mit vielen Elementen deutlich, sondern schnellere
Ping-Zeiten ermöglichen auch bessere Reaktionszeiten in Online-Spiele.
Internet (Abkürzung für "International Network")
TCP/IP basiertes, weltweites Netz von Netzen, das aus dem Arpanet entstand. Inzwischen mit vielen Millionen
Teilnehmern weltweit. Das Internet besteht u.a. aus den Bereichen WWW, E-Mail, Gopher, FTP, Usernet und
Telnet.
Internet-Drafts
Arbeits-"Papiere" der Internet Engineering Task Force (IETF) zu den verschiedenen Internet-Technologien und
Softwarestandards.
Internet-Kennung
Letzte Zeichenfolge eines Domain-Namens.
Internet-Router
Verbindet Netzwerke miteinander und leitet Netzwerkinformationen an andere Netzwerke weiter,
in der Regel auf eine optimale Strecke über andere Router.
Internet-Schichtenmodell
Modell, das die Struktur von Kommunikationsvorgängen im Internet beschreibt.
Internet-Telephony
Die Möglichkeit, über das Internet Telefongespräche zu führen. Mit der entsprechenden, günstig im Internet zu
erhaltenen Software kann man sich mit einem anderen Teilnehmer des Internet überall auf der Welt unterhalten.
Mit einem Internet-Zugang zum Citytarif, kostet das weltweite Telefongespräch über das Internet nur die
Gebühren des Citytarifs. Außer der Software werden ein Modem, eine Soundkarte, ein Mikrofon sowie eine
PPP/Slip-Verbindung benötig.
InterNIC (International Network Information Center)
Ist ein privatwirtschaftlicher Verein und für die Zuteilung und Verwaltung aller IP-Adressen des Internets auf der
Welt zuständig. Für die deutschen Adressen (Endung .de) ist das DENIC in Frankfurt zuständig.
Interpolation
Das Erhöhen der Anzahl von Pixeln in einem Bild bzw. das Auffüllen fehlender Farbinformationen für vorhandene
Pixel durch Bildung der Mittelwerte für die umgebenden Pixel.
Interpreter (engl.: Übersetzer)
Programm, das Befehle einer Programmiersprache (z.B. Perl) interpretiert
und in Maschinensprache übersetzt (s. auch Compiler).
Interrupt
Ein Interrupt tut genau das, was sein Name sagt: Er unterbricht den Prozessor. Wozu nun das? Es gibt viele
Prozesse im PC, die nur langsam Daten liefern. Bestes Beispiel sind serielle und parallele Schnittstellen mit
Unterschiedlichen Bearbeitungsgeschwindigkeiten. Würde man warten, bis das nächste Datenpaket fertig ist,
dann würde selbst eine serielle Schnittstelle die Arbeit am Rechner vollständig blockieren. So unterbricht man
nur zur gegebenen Zeit (Interrupt) und führt dann die Sonderaktion durch.
Intranet
Ein internes Netzwerk in Organisationen oder Unternehmen, das die Technik und Protokolle des Internet
verwendet. Oft auch mit dem Internet verbunden.
IP (Internet Protocol)
Sorgt vor allem dafür, dass Datagramme von Routern über das Netz an ihr Ziel transportiert werden.
IP-Adresse
Eine 32 Bit-Zahl, die für jeden Computer im Internet einmalig ist. Die IP-Adresse, auch Punkt-Adresse genannt,
ist die Zuordnung zur MAC-Adresse eines Rechners in Computersprache.
IPCP (Internet Protocol Control Protocol)
Damit werden beim Verbindungsaufbau von TCP/IP-Netzwerkverbindungen mittels PPP die Verbindungsparameter
ausgehandelt. Insbesondere wenn dynamische IP-Adressen verwendet werden, wird dieses Protokoll benötigt.
IP-Masquerading
Sonderform von NAT, bei der viele private auf eine einzige öffentliche IP-Adresse umgesetzt werden.
IPP (Kurzform für Internet Printing Protocol)
Dateien und E-Mails können über das Internet direkt an einen Drucker gesendet werden. Ist IPP in Druckern
integriert, kann der User über das Internet einen Druckauftrag schicken, den Status abfragen, ihn ändern oder
auch löschen.
IPP (Kurzform für Internet Presence Provider)
Die Bezeichnung entstand mit der zunehmenden Kommerzialisierung der angebotenen Dienste im Internet.
IP-Router
Ein System, das mit mehreren physischen TCP/IP-Netzwerken verbunden ist und IP-Pakete zwischen diesen
Netzwerken zuordnen oder zustellen kann.
IP-Spoofing
Sicherheitsrisiko in IP-Netzen. Jemand, der Kontrolle über den Datenweg hat (z.B. ein Internet-Provider), kann
eine gefälschte IP-Adresse vortäuschen. Dadurch können Zugangskontrollen, die lediglich auf der Abfrage der
IP-Adresse beruhen, umgangen werden.
IP-Telefonie (Voice over IP, VoIP (Internet-Protocol-Telefonie)
Mit IP-Telefonie, Voice over IP, VoIP oder Internet-Telefonie bezeichnet man die Übertragung der Sprache über
das Internet bzw. das IP. Bei der IP-Telefonie werden Sprachsignale nicht nur über Telefonleitungen übermittelt,
sondern in digitalen Datenpaketen über das Internet verschickt. Hierbei sind verschiedene Varianten des
Telefonierens denkbar: Von PC zu PC, vom PC zum Telefon und umgekehrt oder selbst via Internet von Telefon
zu Telefon. Die besten Ergebnisse erreicht man über einen ISDN- bzw. DSL-Anschluss oder über eine Standleitung.
IPX (Internet Packet Exchange)
Ein von Novell definierter Standard für Datenübertragung. Da dieser Standard die Ebenen 2 und 3 des OSI-Modells
abdeckt, ist er inkompatibel mit TCP/IP.
IR (Internet Registry)
Ist für die Vergabe von eindeutigen IP-Adressen verantwortlich.
IRC (Internet Relay Chat - Internet-Relais-Gespräche)
Bezeichnung für ein Live-Gesprächssystem über Internet-Zwischenstationen (Relais-Kette), bei dem praktisch
beliebig viele Teilnehmer aus allen Ecken der Welt gleichzeitig per Tastatur, Bildschirm und Modem miteinander
kommunizieren können. Um dabei bei den vielen Millionen Internet-Teilnehmern weltweit ein Mindestmaß
an Ordnung aufrechtzuerhalten, finden die Gespräche auf einer Vielzahl sogenannter Kanäle (Channels) statt.
Um IRC benutzen zu können, wird ein sog. IRC-Client (Kommunikationsprogramm) benötigt.
IrDA-Schnittstelle (Infrared Data Association)
Die Infrarotschnittstelle wird hauptsächlich für den drahtlosen Datenaustausch von Notebooks und
Windows-CE-Rechnern untereinander und mit Peripheriegeräten, wie Druckern, Digitalkameras und
Mobiltelefonen verwendet. Die Datenübertragungsraten von Standard-IrDA liegt bei 115 KBit/s,
Fast-IrDA ermöglicht 4 MBit/s.
IRQ (Kurzform für Interrupt ReQuest) (s. auch Interrupt)
Bezeichnung für eine Unterbrechungsanforderung.
ISAPI (Internet Server Application Programming Interface)
Eine Programmierschnittstelle für Internet-Server-Anwendungen, die den Microsoft Internet Information
Server (MIIS) unter WinNT benutzen.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Digitales Telefonnetzwerk, das mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 128 KByte pro Sekunde operiert
(bei herkömmlicher Kanalbündelung).
ISO (International Organization for Standardization - Internationale Organisation für Normung)
Ein internationaler Verband von 89 Mitgliedsländern, die jeweils durch ihre nationalen Normungsorganisationen
vertreten sind, z. B. ANSI (American National Standards Institute) für die USA. Die ISO legt überregionale Normen
für die internationale Kommunikation und den Austausch von Informationen fest.
ISOC (Internet Society)
Sie koordiniert die technische Weiterentwicklung des Internets.
ISORM (ISO Open systems interconnection Reference Model)
Modell der ISO zur Beschreibung von Netzen und ihren Diensten.
ISP (Internet Service Provider - s. auch IAP)
IT-Markt
IT-Markt ist der Überbegriff für den Handel mit Informationstechnologie.
Er beinhaltet die Bereiche Hard- und Software, EDV-Dienstleistungen und auch
Unternehmensberatung sowie die Entwicklung und den Vertrieb von Komponenten.
Itanium (s. auch Sledgehammer)
Produktname des 64- Bit- Prozessors aus dem Hause Intel. Itanium ist die direkte Konkurrenz zum Sledgehammer
von der Firma AMD (Advanced Micro Devices).
ITSP (Internet Telephony Service Provider)
Dieser verbindet mit einem Gateway das Internet mit dem regulären Telefonnetz. Damit können beim
Internet-Telefonieren auch Teilnehmer erreicht werden, die nur ein normales Telefon besitzen.
ITU (International Telecommunication Union)
Diese Union ist eine Einrichtung der Vereinten Nationen, die sich mit allen Fragen, welche die
Telekommunikation betreffen, befasst.
= 14 Begriffe
Java (wird "Tschawa" ausgesprochen)
Von Sun Microsystems entwickelte objektorientierte und rechnerunabhängige Programmiersprache zur
Gestaltung von Hypertextdokumenten. Mit Java werden auch Applets für Web-Browser programmiert.
JavaBeans
Das sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die in Java realisiert wurden. Der Einbau dieser Kompo-
nenten in eine Applikation oder in ein Applet geschieht mit Hilfe einer grafischen IDE. JavaBeans sind darüber
hinaus kompatibel zu ActiveX-Controls.
Java Developers Kit
Software-Werkzeuge, die von Sun Microsystems zum Schreiben von Java-Applets oder Anwendungen entwickelt
wurden. Das Kit, das kostenlos im Web zur Verfügung steht, enthält einen Java- Compiler, Interpreter, Debugger,
einen Viewer für Applets und eine Dokumentation.
JavaScript
Die ursprünglich von Netscape unter dem Namen LiveScript entwickelte Script-Sprache wurde später in
JavaScript umbenannt. Durch JavaScript werden die Aktivitäten vom Server auf den Client verlagert.
JavaScript ist eingebettet in ein HTML -Dokument und wird vom Browser ausgeführt, sofern er kompatibel zu
JavaScript ist.
JDBC (Java Database Connectivity)
Treiber, mit dem eine Datenbank-Software eine Schnittstelle für Java-Programme oder Applets zur Verfügung stellt.
Jokerzeichen
Ein Tastaturzeichen, das sich stellvertretend für ein oder mehrere Zeichen einsetzen lässt.
So steht bspw. das Sternchen (*) meist für eine beliebige Anzahl von Zeichen und das Fragezeichen
für ein beliebiges einzelnes Zeichen.
Joliet
Eine Erweiterung des ISO 9660-Standards, der entwickelt wurde, um lange Dateinamen oder Dateinamen
außerhalb der 8.3-Namenskonvention einzubeziehen. Dieses Format wird in den neuen CD-ROMs für
Betriebssysteme (z.B. ab Win95) eingesetzt, die lange Dateinamen unterstützen.
JPEG / JPG (Joint Photographic Experts Group)
Neben GIF das wichtigste Bildformat im Web. Besonders für Fotos geeignet, da ein optimales Verhältnis zwischen
Bildqualität und Dateigröße erreicht wird.
JQL
Eine Bibliothek der Programmiersprache Java, die SQL- Datenbankzugriffe erlaubt.
JScript
Von Microsoft eingeführte Kurzbezeichnung für JavaScript.
JSSS (JavaScript accessible Stylesheet)
JavaScript-kompatible Implementation des CSS1, die Netscape dem W3C vorgeschlagen hat.
Wegen der vielen Bindestriche sind Bezeichner aus CSS1 nämlich nicht mit JavaScript kompatibel.
Jumper
Ein kleiner Stecker oder eine Drahtbrücke zur Anpassung der Hardware-Konfiguration,
in dem verschiedene Punkte einer elektronischen Schaltung verbunden werden.
Junk-Mail (engl.: Müll-Post)
Damit bezeichnet man unerwünschte Werbe-E-Mails. Das Versenden dieser Mails wird auch Spamming genannt.
JVM (Kurzform für Java Virtual Machine)
Virtueller Rechner für Java-Code. Bei derJVM handelt es sich um einen virtuellen Prozessor, der in der
Lage ist, den 'Java-Byte-Code' zu interpretieren und in Befehle für den Prozessor des Rechners umzusetzen,
auf dem die VM läuft. Durch die Verwendung der VM wird bei Java die Plattformunabhängigkeit erreicht, da
für eine beliebige Plattform nur die VM vorhanden sein muss, damit sämtliche in Java geschriebenen Programme
auf dieser ausgeführt werden können.
= 26 Begriffe
Kanalbündelung
Verfahren bei ISDN, um durch die Bündelung zweier Datenkanäle die doppelte
Übertragungsrate (aber auch die doppelten Telefongebühren) zu erreichen.
KB (s. auch KByte)
Kurz für Kilobyte (s. auch Byte).
KByte (1024 Byte)
Kurz für Kilobyte (s. auch Byte).
Kerberos
Sicherheitssystem für Netze, welches durch Verschlüsselung Passwörter und sensible Daten schützt.
Kermit
Von der Columbia Universität entwickeltes Dateitransfer-Protokoll, das es für viele Betriebssysteme gibt.
Kernel
Teil des Betriebssystems, der im wesentlichen Betriebssystemfunktionen enthält.
Keyboard
Als Keyboard bezeichnet man nicht nur die Tastatur des Computers,
sondern auch die Klaviatur eines Klangerzeugers.
Key Escrow
Bedeutet Schlüsselhinterlegung. Bei einem vertrauenswürdigem Dritten (Trusted Third Party) wird der Schlüssel
hinterlegt, um z.B. Strafverfolgungsbehörden die Entschlüsselung von chiffrierten Nachrichten zu ermöglichen.
Key Recovery
Verfahren um verschlüsselte Daten wieder entschlüsseln zu können (s. auch Key Escrow).
Keymap
Eine Zuordnungstabelle, die Tastenwerte von Synthesizern übersetzt, die nicht dem allgemeinen MIDI-Standard
entsprechen. Keymaps stellen sicher, dass bei der Wiedergabe einer MIDI-Datei das richtige Schlaginstrument
oder bei einem Melodieinstrument die richtige Oktave gespielt wird.
Kicking
Bei Nutzern, die unerwünschte Daten hochladen, wird die Verbindung getrennt.
Kindersicherung
Eine Software, die Kinder den Zugang von nicht jugendfreiem Material verwehren soll.
KIT (Kern-Software für intelligente Terminals)
Multimediafähiger Darstellungsstandard im BTX, der bedienerfreundliche
Applikationen ermöglichen soll (s. auch CEPT).
Klammeraffe
Gemeint ist das Zeichen '@' (s. auch E-Mail-Adresse).
Knoten
Alle Computer bzw. Stationen, die von einem Datenpaket auf dem Weg vom Server durchs Internet zum Client
passiert werden.
Knowbot
Kunstwort, bestehend aus Know-How und Robot. Es handelt sich um ein
automatisiertes Suchwerkzeug, das im Internet Informationen sammeln kann.
Koaxialkabel
Elektrische Leitung zur Datenübertragung. Je besser das Material, desto schnellere Datenübertragungsraten sind im
Netzwerk möglich. Damit steigt aber auch der Preis des Kabels.
Kompatibilität
Fähigkeit von Geräten oder Software mit anderen Geräten und Systemen
in Verbindung zu treten bzw. eingesetzt zu werden.
Kompression
Kompression reduziert das Datenvolumen bei gleichem Informationsgehalt. Bei den meisten
Verfahren (z.B. V.42bis, MNP 5) werden die häufigsten Zeichen und Zeichenfolgen mit kurzen
Bitfolgen codiert, während die selteneren länger codiert werden.
Kompressionsrate
Die Kompressionsrate gibt an, wie stark die Bildinformationen "gestaucht" werden. Das JPG-Format erlaubt eine
Komprimierung der Bildinformationen in verschiedenen Stufen. Eine höhere Stufe bedeutet weniger
Speicherplatzbedarf, eine geringere Stufe mehr Speicherbedarf. Die Kompressionsrate legt dann auch die
Bildqualität fest. Das JPG-Format kann von den meisten Bildberarbeitungsprogrammen gelesen werden.
Konferenz
Bezeichnung für eine Kommunikation zwischen Anwendern mit Hilfe der Tastatur und des Bildschirms.
Konferenzen finden in Mailboxen, Online-Diensten und im Internet statt.
Kontextmenü
Ein Kontextmenü ist eine Liste von Auswahlmöglichkeiten, das per Klick mit der rechten Maustaste geöffnet wird,
und ein schnelleres Arbeiten erlaubt.
Konventionen
Auch Netiquette oder Policy genannt. Verhaltensregeln, die im jeweiligen Netz gelten.
Kryptanalyse
Methoden und Verfahren, um chiffrierte (verschlüsselte) Daten ohne vorherige Kenntnis des Schlüssels zu
entschlüsseln.
Kryptographie
Die praktische Anwendung der Kryptologie.
Kryptologie
Wissenschaft vom Verschlüsseln von Informationen.
= 38 Begriffe
LAG
Verzögerung beim Browsen durch das WWW. Lags basieren auf dem Prinzip, dass die Kette immer
so langsam ist, wie ihr langsamstes Glied - bspw. einen Server, der zwischen dem Surfer und dem
Ziel-Server liegt. Der Lag ist dafür verantwortlich, dass manche HTML-Seiten mehrere Minuten
Übertragungszeit benötigen, obwohl ihr Inhalt in wenigen Sekunden geladen hätte werden können.
Zum Verhängnis wird der Lag beim IRC, wenn man in einer Diskussionsrunde arg verzögerte Antworten gibt.
Lamer (engl.: Langweiler/Versager)
Das ist ein Nutzer, der am Thema vorbeiredet, geringes Wissen vorweist und jedes Fettnäpfchen findet.
Er wird in der Regel verbannt (s. Banning).
LAN (Local Area Network)
Verbund von Rechnern, der nicht über eine Leitung an die Außenwelt gekoppelt ist.
Laptop
Transportabler akkubetriebener Personal Computer. Im Laufe der letzten Jahre sind die Laptops immer kleiner,
billiger und leistungsfähiger geworden. Der Begriff Laptop wurde durch Notebook nahezu verdrängt.
Laser (Kurzform für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation)
Lichtverstärkung durch angeregtes Aussenden von Strahlung. Ein Laser ist ein Gerät,
das in der Lage ist, kohärentes Licht so zu bündeln, dass es auch über weite Entfernungen
hinweg noch exakt positioniert werden kann.
Latenzzeit (Verzögerungszeit)
Der Begriff Latenzzeit wird synonym für 'Verzögerungszeit' verwendet. Im Allgemeinen handelt es
sich um das Zeitintervall vom Ende eines Ereignisses bis zum Beginn der Reaktion auf dieses Ereignis:
- In optischen Systemen ist die Latenzzeit auf die Medien- und Verfahrensübergänge zurückzuführen. Die optisch-elektrische und die elektrisch-optischen Signalumsetzungen verursachen vor allem bei
hohen Übertragungsraten eine entsprechende Signalverzögerung.
- Bei Speicherbausteinen versteht man unter der Latenzzeit die Zeit, bis die Daten nach Beginn eines Speicherzugriffs am Ausgang bereitstehen.
- Bei Festplatten ist die Latenzzeit die Zeit, die im Mittel für eine halbe Umdrehung der Festplatte erforderlich ist. Sie reduziert sich proportional zu der Umdrehungsgeschwindigkeit.
LaTeX (wird "Latech" ausgesprochen) Eine ausgefeilte, aber nicht sehr benutzerfreundliche
DTP-Sprache, in der Texte auf UNIX- Rechnern erstellt werden.
LCD (Liquid Crystal Display - Flüssigkeitskristalanzeige)
Diese werden vor allem in transportablen Computern (H/PC, PDA) oder Handys eingesetzt.
LCD-Panel
So heißen die winzigen Farbbildschirme, die bei Digitalkameras die sofortige Kontrolle der Aufnahme erlauben.
LCP (Link Control Protocol)
Protokoll zur Verbindungskontrolle (Bestandteil von PPP).
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)
Abgespeckte Version des DAP. Mit LDAP werden Zugriffe auf standardisierte Verzeichnisdienste realisiert,
mit denen sich u.a. Personen auf der ganzen Welt finden können, vorausgesetzt, sie haben sich bei dem
Dienst registriert oder wurden registriert.
LDCM (LAN Desk Client Manager)
Ein Software-Paket von Intel, mit dem sich die installierte Hardware der PCs in einem Netzwerk einfach
überwachen und kontrollieren lässt.
Lesezeichen (meist als Bookmarks, Hotlists oder Favorites bezeichnet)
Lesezeichen sind so etwas wie eine persönliche Suchhilfe. Der Benutzer speichert darin die Adressen (Urls)
von Seiten, die er häufiger besuchen will, so auf seinem eigenen Client- Rechner ab, dass er sie bei Bedarf
schnell und einfach wiederfinden kann.
Level-1-Cache
Ein schneller Zwischenspeicher, der sich direkt auf dem Chip des Mikroprozessors befindet und damit
besonders schnell ist.
Level-2-Cache
Schneller Zwischenspeicher, der häufig benötigte Daten für den Prozessor bereithält und so die
Systemleistung erhöht.
LF (Linefeed - engl.: Zeilenvorschub)
Der Befehl bewirkt: Cursor eine Zeile nach unten.
LiIon-Akku (Lithium-Ionen-Akkus)
Sie sind durch ihre hohe Energiedichte von 110 Wh/kg wesentlich leichter und kompakter als
NiMH-Akkus und können ca. 1200mal nachgeladen werden.
Line-In
Soundkarten-Eingangsbuchse für den Anschluss von externen Audioquellen wie Stereoanlage, Kassettendeck etc..
Linkadressen (s. auch Links)
Links
Verbindungen zu einem anderen Dokument, in einem Hypertext-Dokument auch Hyperlinks, genannt.
Links sind Verweise auf andere Informationen, das können Texte, Grafiken, Animationen etc. sein.
Linux
Unix-Dialekt von Linus Benedict Torwald aus Finnland. Als Freeware erhältlich für PCs,
komplett mit Netzsoftware (TCP/IP) und grafischer Oberfläche.
Listserv
Serverprogramm, das automatisch Mailing-Listen im Internet führt.
So können Sie regelmäßig alle News bekommen.
LiveAudio
Dateiformat, das das Abspielen von Audio-Streams während der Downloads vorsieht.
Live-Cam
Bei Live-Cams oder auch Web-Cams werden mit Hilfe von Videokamera und Computer
In bestimmten Zeitabständen digitalisierte Bilder auf einen Server übertragen.
LiveConnect
Ein spezielles Plug-In für JavaScript-fähige Browser, mit dem die Kommunikation
zwischen JavaScript-Anweisungen und Java-Applets ermöglicht wird.
LiveScript
Von Netscape entwickelte Script-Sprache für HTML-Seiten, die heute JavaScript genannt wird.
Localhost
Bezeichnung des lokalen Computers als Server. Die IP des Localhosts beträgt immer 127.0.0.1;
Synonyme werden in der Datei Host hinter der IP-Nummer eingetragen.
Log-File

Datei, in der ein Programm (z.B. Webserver) regelmäßig Zustandsdaten schreibt.
Logische Operatoren
Werden bei allen Programmiersprachen verwandt:
Operator - Bedeutung
- < kleiner als
- > größer als
- = gleich
- <= kleiner oder gleich
- >= größer oder gleich
- <> ungleich
Logo
Kleines Informations-Bild, welches auf einer Web-Seite anstelle eines Links benutzt werden kann.
Logoff
Beenden der Daten-/Online-Verbindung zu einem Server.
Logon / Login
Anmeldeprozedur bei einem Server.
Longhorn (s. auch Windows)
Der Codename des Windows- Betriebssystems ist einem Restaurant mit gleichlautendem Namen am Fuße der
Berge Whistler Mountain und Blackcomb Mountain in der weiteren Umgebung von Seattle/Redmond entliehen.
Longhorn hat einem 32- Bit Kern und ist für die 32- Bit Prozessoren von bspw. Intel geeignet.
Loop (engl.: Schleife)
Bei der Wiedergabe von Samples (z.B. Wavetable-Klängen) wird der Mittelteil des Klangs immer wieder und
wieder gespielt, um einen Sound in beliebiger Länge zu erhalten.
Lurker (engl.: to lurk - heimlich beobachten)
So werden unbeteiligte Mitleser in einem Forum, einer Diskussionsrunde, oder Newsgroup genannt.
Sie registrieren zwar die Beiträge, melden sich aber nicht zu Wort.
Lycos
Ein populärer Suchdienst im WWW.
Lynx
Browser ohne Grafikanzeige, oft auf älteren Rechnern eingesetzt, die lediglich Text anzeigen können.
LZW (Lempel-Ziv Welch)
Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression.
1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde.
= 72 Begriffe
MAC (Medium Access Control)
- Protokoll nach IEEE-802 ( OSI-Schicht 2) speziell für Ethernet-Netzwerk-Karten. Die MAC-Adresse ist eine
8-Byte-Adresse, die in der Kartenelektronik weltweit eindeutig festgelegt ist.
Mail
- (engl.: Post - s. auch E-Mail)
Mail-Bomben
- Mail-Bomben können den Mail-Account des Opfers oder den Server des Providers blockieren und sogar
zum Absturz bringen.
Mailbox
- Bezeichnung für ein Postfach bei einem Onlinedienst oder Provider.
- Oftmals von Privatpersonen betriebener Rechner mit spezieller Software, zu dem man sich entweder
gegen einer Gebühr oder kostenlos mittels eines Modems oder ISDN verbinden kann um mit anderen
Anwendern Nachrichten und Daten auszutauschen (s. auch BBS).
Mail-Gateway
- Ein Computer, der zwei oder mehrere Mailsysteme miteinander verbindet und Nachrichten weiterleitet,
z.B. von CompuServe zu AOL.
Mailing-Liste
- Diskussionsrunde per E-Mail. Für gewöhnlich erhält jedes eingetragene Mitglied der Liste jede E-Mail,
die an die Liste geschickt wird.
Mail-Server
- Programm, das E-Mails automatisch verarbeitet.
Majordomo
- Bekanntes UNIX-Programm, das Mailing-Listen verwaltet (s. auch Listserv).
Makro
- Makros automatisieren häufig wiederkehrende manuelle Bedienungsschritte in einer Anwendung.
Man pages
- Dies ist das zentrale Hilfesystem unter dem Betriebssystem Linux.
MAPI (Mail Application Programming Interface)
- Ein vom Microsoft ins Leben gerufener Standard, mit dem E-Mail-Programme kommunizieren können.
Hat außerhalb von Microsoft-Produkten keine Bedeutung.
MB (s. auch MByte)
- Kurz für Megabyte (s. auch Byte).
MBit (1024 KBit)
- Kurz für Megabit (s. auch Bit).
MBONE (Multicast Backbone)
- Teilnetz des Internet, in dem IP-Multicast unterstützt wird. Über das MBONE werden Videokonferenzen,
Video- und Audiorundsendungen u.a. realisiert.
Mbps (Megabit per second)
- Angabe der Übertragungsleistung einer Leitung. Mit 1 Mbpslassen sich etwas über 95 KByte in jeder
Sekunde übertragen.
MByte (1024 KByte)
- Kurz für Megabyte (s. auch Byte).
MCI (Media Control Interface)
- Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows- PCs.
MD (Mini Disk)
- Die Mini Disk ist ein digitales MO-Tonaufnahmesystem (magneto optisch) auf Basis diskettenähnlicherDatenträger (2,5-Zoll) für den HiFi-Bereich und arbeitet ähnlich
wie MP3 mit einer verlustbehafteten Datenkompression. Damit lassen sich wie auf
einer herkömmlichen CD bis zu 74 Min. Musik unterbringen.
MDRAM
ME (Millennium, s. auch Windows)
- Der Produktname des Windows- Betriebssystems mit Einsatzgebiet hauptsächlich bei Privatkunden.
Millennium hat einem 32- Bit Kern und ist für die 32- Bit Prozessoren von bspw. Intel geeignet.
Mehrgeräteanschluss
- Telefonanschluss im Euro-ISDN, bei dem ohne Telefonanlage bis zu acht Endgeräte angeschlossen
werdenkönnen. Die Auswahl des Endgerätes geschieht
über eine MSN oder eine Dienstekennung. (s. auch Anlagenanschluss)
Merced (s. auch Itanium)
- Codename des 64- Bit- Prozessors aus dem Hause Intel. Mit Markteinführung erhielt dann das Produkt
den Produktnamen Itanium. Die leichte und robuste Titan-Legierung, englisch "Titanium", mag hier für
die Marketingabteilung Pate gestanden haben.
Message (engl.: Botschaft)
- Die einzelne Nachricht in einer Newsgroup, auch Artikel genannt.
Metadaten
- Informationen, die im Startbereich von HTML-Dokumenten stehen.
Mit der Hilfe von Meta-Daten werden bestimmte Eigenschaften von
Internet-Seiten beschrieben, ohne dass ein Browser sie darstellt.
Suchmaschinen können diese Daten interpretieren und speichern die
Web-Seiten nach diesen Vorgaben in ihrer Datenbank.
Metafile
- Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken enthält.
Metasprachen (meta = griech.: über)
- Metasprachen beschreiben andere Sprachen. Der Vorteil von Metasprachen besteht darin,
dass sie den Aufwand für die Entwicklung von Parsern (Übersetzern) verringern.
Meta-Suchmaschinen
- Meta-Suchmaschinen erlauben die gleichzeitige Suche mit mehreren Suchmaschinen.
Meta-Tags
- Meta-Tags werden in den Head-Bereich des HTML-Dokuments eingefügt.
Sie sind für den Betrachter
der Seite nicht sichtbar und können nur von den Robots der Suchmaschinen erkannt
werden. Sie dienen der Katalogisierung der Web-Seiten in der Datenbank der Suchmaschinen.
MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren)
- Entspricht dem Tonwählverfahren.
Microcontroller
- Alleine ist ein Prozessor absolut nutzlos. Für ein minimales System benötigt man mindestens drei weitere
Komponenten:
- Einen Speicher für das Programm (ROM), einen Speicher für Daten (RAM), eine Möglichkeit, mit der
Außenwelt zu kommunizieren, also eine Schnittstelle. Packt man dies mit auf den Prozessor und
ergänzt dies um einige Timer (programmierbare Zeitgeber) und Interrupt Controller (bewirken, dass der
Mikroprozessor auf Signale von außen mit einer Unterbrechung seines Programmes reagiert),
so bekommt man einen Microcontroller. Ein Microcontroller ist also mehr als ein Prozessor.
MIDI (Music Instruments Digital Interface)
- Kommt im WWW dank des geringen Datenvolumens für Hintergrundmusik zum Einsatz.
Die Qualität ist allerdings nicht berauschend.
Mikroprozessor
MILNET
- Organisatorisch abgetrennter Teil des Internets, der von militärischen Institutionen der USA betrieben wird.
MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)
- Bezeichnet ein Verfahren zum Kodieren/Dekodieren von E-Mail. Damit können auch Bilder,
Videos und andere Multimediakombinationen via E-Mail verschickt werden.
MIPS (Millon Instructions Per Second)
- Damit wird die Geschwindigkeit eines Rechners angegeben.
Mirror (engl.: Spiegel)
- Server, der den Inhalt eines anderen spiegelt, d.h. eine Kopie
der Daten dieses Servers zur Verfügung stellt.
M-JPEG-Verfahren
- Beim Motion-JPeg-Verfahren wird jedes Einzelbild des Videos komprimiert.
Dabei lässt sich der Kompressionsfaktor je nach gewünschter Datenmenge
und Bildqualität einstellen. Je geringer der Kompressionsfaktor, desto höher
ist die resultierende Bildqualität, aber auch der Speicherplatzbedarf des Videos.
MMX (MultiMedia eXtension)
- Eine Erweiterung des Befehlssatzes von Intel- Prozessoren.
MMX-Record (Mail eXchange-Records)
- Spezieller Eintrag eines DNS-Servers. Damit lassen sich E-Mails auf Ausweichrechner umleiten, wenn
der Zielrechner gerade nicht erreichbar ist.
MMX-Technologie
- Die Intel-MMX-Technologie besteht aus 57 Befehlen und vier Datentypen,
die insbesondere Multimedia- und Kommunikations-Anwendungen zugute kommen.
MNG (Multiple-Image Network Graphics)
- Dieses basiert auf dem PNG-Format und erlaubt Animationen (bewegte Bilder), ähnlich dem Animated
GIF-Format. Es wird vom W3C empfohlen, kann aber derzeit nicht von allen Browsern verarbeitet werden.
MNP (Microcom Network Protocol)
Ein Standardprotokoll zum Übertragen von komprimierten Daten auch über schlechte Telefonleitungen.
MO (Magneto-optisch)
Kombination von magnetischen und optischen Bauelementen und Verfahren.
Mobile IP
- Mobile IP ist eine Ergänzung des herkömmlichen IPs, das die Regeln für den Transport von Datenpaketen
über mehrere Netze hinweg vorgibt. Zusätzlich zu seiner ursprünglichen IP-Adresse,
an die alle Datenpakete gesendet werden, bekommt der mobile Computer in einem fremden Netz
eine sogenannte 'Care-Of-Adresse' zugewiesen. Damit der momentane Aufenthaltsort des Users ermittelt
werden kann, registriert sich der mobile Computer automatisch über die 'Care-Of-Adresse' bei einem
'Heimatagenten', einem Rechner in seinem Heimatnetz. Alle Datenpakete, die an die heimische IP-Adresse
gesendet werden, leitet der Heimatagent an die 'Care-Of-Adresse' weiter.
MOD
- Das MOD-Format stammt ursprünglich aus der Amiga-Welt. Wie bei MIDI speichert es die Musikdateien
in Form von Abspielanweisungen. Die Datei enthält jedoch zusätzlich die digitalisierten Klangsamples.
Mode (engl.: Modus)
- Mode wird hier als Begriff für die verschiedenen Arten des Rechnerbetriebs (z.B. Dialogbetrieb,
Stapelbetrieb) benutzt.)
Modem
- Ein Kunstwort aus den Begriffen Modulator und Demodulator. Ein Modem verbindet einen Computer
mit dem analogen Telefonnetz und wandelt digitale Daten in Tonsignale um, die Daten werden
moduliert. Bei Ankunft werden die übertragenen Daten wieder in digitale Signale demoduliert
(zurückverwandelt).
Moor'sches Gesetz
- Gordon Moore, einer der Mitbegründer von Intel, stellte 1969 folgende Regel auf:
"Die Transistormenge auf einem Chip verdoppelt sich alle 18 Monate".
Im gleichen Maße sollte auch die Leistung steigen. Diese Regel nennt man seit damals "Moor'sches Gesetz".
Morphen
- Mit dem Morph-Effekt können zwei ähnliche Motive ineinander überblendet werden.
Sehr beliebt ist das Morphen mit Hilfe von Computern und digitalen Schrittsystemen.
Mosaic
- WWW-Browser von NCSA, der kostenfrei für die verschiedensten Plattformen erhältlich ist.
Hat stark an Bedeutung verloren.
Mozilla
- Codename des Netscape- Navigators, der auf dem dinosaurierähnlichen Maskottchen von Netscape basiert.
Motherboard
- Bezeichnet die Hauptplatine des PCs. Sie ist das Rückgrat des Rechners.
Auf der Hauptplatine werden alle weiteren Komponenten wie Prozessor und Speicher
plaziert. Auf ihr findet sich auch die gesamte Elektronik zur Steuerung von Festplatten,
CD-ROM-Laufwerken, Disketten-Laufwerk und den Schnittstellen.
MPEG (Motion Picture Entertainment Group)
- Ein Gremium von Experten der Unterhaltungsindustrie, das für die Entwicklung des Standardformates
für digitale Video- und Audioaufzeichnungen zuständig ist. Bei diesem
Format werden Video- und Audioaufzeichnungen in einer leicht komprimierten Datei gespeichert.
MPEG-Kompression
- Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt
ein 90-Minuten-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs),
für heutige CD-ROM-Laufwerke unmöglich. Um der Datenflut Herr zu werden, speichert MPEG nicht
jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderungen von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine
Reduktion auf nur etwa 0,7 Prozent der ursprünglichen Datenmenge.
MPEG-3 (Moving Picture Expert Group (MPEG) Audio Layer III (kurz: MP3))
- Das Soundformat hat das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt.
Das Format besitzt eine Audio-Komprimierung, die bis zu 90 Prozent der Datenmengen einer
Musik-CD einspart, ohne an Qualität einzubüßen. Besonders interessant ist das Format fürs Internet,
da sich so Musikstücke in CD-Qualität in akzeptabler Zeit herunterladen lassen. Audio-CD-Player
können das MPEG-Format nicht lesen. Inzwischen sind MP3-Player im Handel. Dieses Format r
evolutioniert nicht nur die HiFi- und Musikszene, es mausert sich zum Standard.
MPEG-Videos
- Sie bieten eine weit höhere Qualität als AVI-Videos,
lassen sich aber nur mit speziellen MPEG-Karten abspielen.
MPOA (Multi-Protocol-Over-ATM)
- Integriert alle gängigen Netzwerkprotokolle unter ATM, wie Ethernet, Token Ring und FDDI.
MPR II
- Empfehlungen mit Grenzwerten für elektrische und magnetische Felder,
die ein Monitor im Betrieb nicht überschreiten darf.
MPSL (Multi-Protocol-Label-Switching)
- WAN-Protokoll, das sie Skalierbarkeit von Switches gewährleisten soll.
MPU-401 (MIDI Processing Unit 401)
- Eine von Roland entwickelte MIDI-Schnittstelle. Sie definiert die MIDI-Kommandos in ein für
den Wavetable-Synthesizer verständliches Format.
MSN (Multiple Subscriber Number)
- Komplette Telefonnummer, die im Euro-ISDN das gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt
(s. auch EAZ).
MTBF (Mean Time Between Failures)
- Mittlere Zeitdauer zwischen Störungen. Eine (theorethische) Kennzahl für die Zuverlässigkeit eines Systems.
Sie gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein Gerät (etwa eine Festplatte) innerhalb eines gegebenen
Zeitraums einwandfrei funktioniert. Je größer der MTBF-Wert, desto besser.
MTU (Maximum Transfer Unit)
- Angabe wie groß das größte Datenpaket bei einer Netzwerkverbindung sein darf.
MUD (Multi-User Dungeon)
- Rollenspiel, bei dem beliebig viele Spieler in einer Phantasiewelt zu überleben versuchen. Monster, Irrgänge,
Magie gehören zur "Standardausstattung". Alles läuft im Textmodus ab,
denn die eigentliche Faszination geht von der Zusammenarbeit mit anderen Spielern aus.
Multibank-RAM (MDRAM)
- Dieser Speichertyp wurde von der Firma MoSys entwickelt. Der Baustein arbeitet synchron und besteht
aus mehreren 256 KBit großen Speichereinheiten, welche überlappend arbeiten.
Datensequenzen werden bei 100 MHz Takt ausgegeben.
Durch das verwendete Interleaving wird der Datentransfer stark beschleunigt.
Multicast
- Möglichkeit, einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitzugeben.
Diese Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung wird z.B. für Videokonferenzen
benötigt, um das Datenvolumen zu begrenzen. Nicht alle Router im Internet
behandeln solche Datenpakete korrekt.
Multifunktionsgerät
- So nennt man Geräte, die mehr als eine Funktion anbieten. Z.B. Faxgeräte,
die über eine PC-Schnittstelle verfügen. Sie lassen sich als Einzelgerät nutzen
und können vom PC aus als Faxgerät, Scanner und Drucker angesprochen werden.
Multihosting
- Die Fähigkeit eines Web-Servers, mehr als ein Internet- Adresse und mehr als
ein Domäne auf demselben Server zu unterstützen. Auch Multihoming genannt.
Multimedia
- Begriff, der die Integration von Textinformationen mit Standbildern, Videofilmen
und Tönen beschreibt. Multimediaanwendungen erfordern leistungsfähige Hardware
und geeignete Ein- und Ausgabegeräte.
Multipart-Posting
- Große Binärdateien werden normalerweise in kleinen Häppchen upgeloaded.
Dies hängt mit der teilweise schlechten Übertragungsqualität zusammen. Um bei
einem eventuellen Timeout nicht die ganze Datei zu verlieren, werden die Binaries getrennt.
Multiplexer
- Einrichtung, die einen schnelleren Datenkanal in mehrere virtuelle langsamere Kanäle aufteilt.
Es kann sich dabei um Hardware oder auch Software handeln.
MUVR (Multi User Virtual Reality)
- Mehrere Betrachter können an einer VRML-Welt teilnehmen.
= 48 Begriffe
Name-Server
Programme bzw. Rechner, die die Informationen über die Struktur des DNS verwalten
und aktualisieren. Diese Informationen stellen sie bei Anfrage sog. Resolvern zur Verfügung.
NAP (Network Access Point - Netzwerk-Zugangs-Punkte)
Orte, an denen Zugänge zum Internet möglich sind.
NAT (Network Address Translation)
Diese erlauben einem Router in einem Intranet IP-Adressen zu
nutzen, die im Internet bereits anderweitig vergeben sind.
Navigator
Netscape nennt seinen Browser Navigator. Beim Konkurrenten Microsoft heißt er " Internet Explorer".
NC (Net Computer)
Preiswertes neues Computersystem, auf dem Programme von einem zentralen Server aus
erst bei Bedarf eingespielt werden. Hat sich bis dato nicht gegen den PC durchsetzen können.
NCP
Vorläufer der TCP/IP-Protokolle im ARPANET.
NCSA (National Center for Supercomputing Applications)
Einrichtung an der University of Illinois, die den WWW-Browser Mosaic entwickelte.
NDIS (Network Driver Interface Specification)
Standard für die Anbindung von Netzwerkkarten (Hardware) an Netzwerkprotokolle (Software).
NDIS WAN ist eine Microsoft-Erweiterung dieses Standards in bezug auf Wide Area Networking (WAN).
Neptune (s. auch Windows)
Neptune war ein Projekt von Microsoft, welches Anfang 2000 stillgelegt wurde, da es wegen seiner
komplexen Neuerungen seinerzeit für nicht realisierbar gehalten wurde. Für die angestrebte,
überdimensionale Funktionsvielfalt fehlten die Möglichkeiten. Neptune war als Win9x-Nachfolger
geplant, also mit Einsatzgebiet hauptsächlich bei Privatkunden.
Nerd (im Jargon ein Internet-Freak)
Ist hochintelligent, ausgestattet mit maximalem Wissen über PC und Online-Welten.
Allerdings bezahlt er seine Leidenschaft mit einem Verlust an sozialem Umfeld.
.NET
'.NET' ist eine XML-Plattform für Web-Dienste von Microsoft. Diese liefern passende
Server- Software, Programmier-Umgebungen und vorgefertigte Dienste...
NetBEUI (NetBIOS Extended User Interface)
Eine neuere Bezeichnung für das NetBIOS-Protokoll im engeren Sinne, als das tatsächlich
auf dem Transportmedium verwendete Protokoll. Das NetBIOS-Protokoll kann
auch auf andere Protokolle, z.B. TCP/IP oder IPX, aufgesetzt werden.
NetBIOS (Network Basic Input/Output System)
Ein Transportprotokoll für Netzwerke, entwickelt von IBM. Urform von NetBEUI.
Netfind
Netfind dient zur internetweiten Suche von Benutzerinformationen.
Netfind stützt sich dabei auf andere Dienste wie DNS, SMTP, X.500 und Finger.
Netiquette
Der Begriff setzt sich aus den Begriffen Network und Etiquette
zusammen und bezeichnet Regeln über das Verhalten im Netzwerk.
Beispielsweise Verbot von Beleidigungen, Kettenbriefen etc.
Netizen (Abgeleitet von Net und citizen)
Ein "Bürger" im Internet.
NetMeeting
Kostenloses Konferenz-Programm von Microsoft.
Netscape
Der Navigator gehört zu den bekannten WWW-Browsern. Erfinder war Marc Andreesen.
Netsurfen / Netzsurfen (Kurzwort: surfen)
Bezeichnung für das Klicken von Seite zu Seite im Internet, insbesondere im World Wide Web.
Network-Address (Netzwerk-Adresse)
Der Netzwerkteil der IP-Adresse.
Netz
Gesamtheit der Sites und Links, die gemeinsame Protokolle zum Austausch von Nachrichten verwenden.
Netzbandbreite
Zum einen der Traffic, den das Netz aushält, zum anderen die Datentransferrate des Netzes.
Netzklasse
IP/Internet. Die Netzklasse ist abhängig von der Anzahl der innerhalb einer Firma oder anderen Einrichtung an
das Internet angeschlossenen Computer. Man teilt Subnetze des Internet in die Klassen A, B oder C ein. Oft sind
Subnetze der Klassen A und B wieder in interne Subnetze aufgeteilt.
Klasse-A-Netz
Ein Klasse-A-Netz umfasst bis zu 16.7 Millionen Computer. Es wird nur an wirklich große Firmen oder
Einrichtungen vergeben. IP-Adressen für Klasse-A-Netze umfassen den Bereich von 0.xx.xx.xx bis 127.xx.xx.xx.
Klasse-B-Netz
Ein Klasse-B-Netz umfasst bis zu 65.000 Computer. IP-Adressen für
Klasse-B-Netze umfassen den Bereich von 128.00.xx.xx bis 191.255.xx.xx.
Klasse-C-Netz
Ein Klasse-C-Netz umfasst bis zu 256 Computer. IP-Adressen für Klasse-C-Netze umfassen
den Bereich von 192.00.00.xx bis 223.255.255.xx. Somit kann es 2 Millionen Klasse C-Netze geben.
Alle IP-Adressen, deren erste Ziffer größer als oder gleich 224.xx.xx.xx sind, sind für technische Belange reserviert.
Netzwerk (Network)
Zusammenschluss (Vernetzung) mehrerer Computer; auch innerhalb
einer Firma (Intranet) ohne jede Verbindung zur Außenwelt möglich.
Netzwerkkarte
Hardware-Schnittstelle zwischen Intranet und PC.
Netzwerkprotokoll
Sorgt für den reibungslosen Datenaustausch in einem Netzwerk. In der Praxis existieren
verschiedene Netzwerkprotokolle (bspw. NetBEUI, TCP/IP) für verschiedene Anwendungsgebiete.
Netzwerk-Topologie
Physikalische Architektur eines Netzwerks (Ring-, Bus-, und Stern-Topologie).
Kabeltyp und Kabellänge sind nicht nur von der Topologie abhänig, sondern auch
die Netzwerk-Technologie Ethernet, Token-Ring) spielt eine Rolle. Die beiden
hierzulande am meisten verbreiteten sind 10Base2 und 10BaseT.
Newbie / Newuser
Neuling im Internet.
News
Bezeichnung für Neuigkeiten und Nachrichten aller Art.
Newsgroups
Fachliche, wissenschaftliche oder rein unterhaltsame Diskussionsforen, nach
Themen geordnet. Im Gegensatz zur Mailing-Liste werden die Beiträge nicht
automatisch verschickt, sondern müssen mit einem News-Reader gelesen werden.
Newsreader
Mit einem Newsreader werden Nachrichten gelesen, die während einer
Onlinesitzung bestehen. Auch das Beantworten der Nachrichten ist möglich.
News-Server
Ein Computer, der die Nachrichten des Usernet zum Abrufen bereit hält.
Jeder Internet-Anbieter richtet in der Regel einen News-Server ein.
NFS (Network File System)
Ein Netzwerk-Dateisystem in TCP/IP-Netzwerken,
welches ursprünglich von Sun entwickelt wurde.
NIC (Network Information Center)
Einrichtung, die mit der Verwaltung des Internets (z.B. Vergabe von Domains) beauftragt ist.
Ursprünglich gab es nur ein zentrales NIC bei der SRI International. Heute gibt es weltweit
mehrere, so z.B. das DE-NIC für Deutschland ".de".
Nickname (engl.: Spitzname)
U. a. genutzt beim Chatten.
NiMH-Akku (Nickel-Metall-Hydrid-Akkus)
Sie lassen sich zirka 1000mal nachladen. Sie besitzen eine Energiedichte
von 75 Wh/kg und haben eine relativ hohe Selbstentladung.
NNTP (Net News Transfer Protocol)
Bezeichnung für ein Protokoll zur Übertragung von Net-News-Artikeln.
Wird hauptsächlich im Zusammenhang mit der Verbreitung der Usenet-Newsgroups eingesetzt.
Node (Netzknoten)
In vielen Netzen übliche Bezeichnung für Site, insbesondere im FidoNet.
Nodelist
Die maschinenlesbare Liste aller Nodes weltweit (im FidoNet).
Notebook
Transportabler akkubetriebener PC meist mit aufklappbaren LCD-Bildschirm. Zusammen mit
einem Funktelefon oder per Modem lässt sich ein Notebook mit dem Internet verbinden.
NSA (National Security Agency)
Der geheimste aller Geheimdienste der USA.
NSAPI (Netscape Server Application Programming Interface)
Protokoll über das sich Web-Server mit externen Programmen koppeln lassen.
Von Netscape als leistungsfähigere Alternative zu CGI entwickelt.
NSF (National Science Foundation)
Eine Organisation der amerikanischen Bundesregierung, die für die Entwicklung und Betreuung des NSFnets
verantwortlich ist. Dieses Netz verbindet praktisch jede US-Universität und die großen Forschungseinrichtungen.
Zusätzlich bestehen Verbindungen nach Kanada, Mexiko, Europa und in den pazifischen Raum.
NSP (Network Service Provider)
Meist die Bezeichnung für Gesellschaften, die eigene Backbones betreiben.
NT (s. auch Windows)
Der Produktname des Windows- Betriebssystems mit Einsatzgebiet hauptsächlich bei Geschäftskunden.
NT hat einem 32- Bit Kern und ist für die 32- Bit Prozessoren von bspw. Intel geeignet.
NTFS (NT Filesystem)
Mit WinNT hat Microsoft ein neues Dateisystem eingeführt, das viele Beschränkungen von FAT vermeidet.
Unter anderem kann es einzelne Dateien und Ordner komprimieren. Mit Windows NT5/2000 kam die
Version NTFS2, die unter anderem die Verschlüsselung von Daten zulässt.
NTP (Network Time Protocols)
Damit können Rechner im Internet ihre lokale Zeit justieren.
Nullmodem
Kabeladapter bei V.24-Verbindungen.
= 27 Begriffe
OCLC (Online Computer Library)
Ein Informationssystem, das Daten von über 10.000 Bibliothekskatalogen auf der ganzen Welt enthält.
OCLC wird benutzt zum Katalogisieren, für den Leihverkehr und zum Suchen.
OCR (Optical Character Recognition)
Texterkennung aus gescannten Vorlagen. Solche Programme sind oft als Lite-Version im Preis
von Scannern enthalten.
OCX-Controls
Software-Komponenten, die ihre Dienste über die in COM definierte Software-Schnittstelle
zur Verfügung stellen. Durch den Einsatz von OCX-Controls können Software-Module anderer
Hersteller auf effiziente Weise in Progamme integriert werden. Internet-fähige OCX-Controls
sind ActiveX-Controls.
ODA (Open Document Architecture)
Standard zur plattformunabhängigen Beschreibung von Dokumenten (s. auch PDF).
ODB (Objektorientierte Datenbank)
Datenbank, die statt streng strukturierter Datensätze Objekte speichert.
ODBC (Open Database Connectivity)
Von Microsoft definierte Standardschnittstelle für Datenbanksysteme. Über einen ODBC-Treiber
greifen Sie aus einer Datenbanken heraus auf beliebige Datenbankformate wie dBase, Paradox oder Access zu.
ODI (Open Datalink Interface)
Software-Schnittstelle für Netzwerktreiber für DOS- und OS/2- Betriebssysteme. Wurde von Novell eingeführt.
Odyssee (s. auch Windows)
Odyssee war ein Projekt von Microsoft, welches Anfang 2000 stillgelegt wurde, da es wegen seiner
komplexen Neuerungen seinerzeit für nicht realisierbar gehalten wurde. Für die angestrebte, überdimensionale
Funktionsvielfalt fehlten die Möglichkeiten. Odyssee war als WinNT-Nachfolger geplant, also mit
Einsatzgebiet hauptsächlich bei Geschäftskunden.
OEM (Kurzform für Original Equipment Manufacturer)
Damit sind Hersteller gemeint, die für ihre Produkte Original-Einzelteile von anderen Herstellern in Absprache
mit diesen (!) verwenden, und die fertigen Produkte unter eigenem Namen auf den Markt bringen.
Offline (s. auch Online)
Wird die Computer-Verbindung vom Netz getrennt, so ist dann der Rechner offline.
Offline-Browser
Software, die beliebige Seiten und Informationen aus dem Internet auf die lokale Festplatte kopiert.
Auf diese Art spart man Online-Kosten und Wartezeit.
Offline-Reader
Ein Programm womit sich E-Mails und News gesammelt bearbeiten oder verfassen lassen, ohne das zugleich
eine Verbindung zum Online-Dienst oder Internet besteht.
Off-Topic-Posting
Ein Artikel in einer Newsgroup, der nicht mit dem Thema der Gruppe in Verbindung steht. Dies kommt immer wieder vor, wenn einige Personen sich über die Regeln der Netiquette hinwegsetzen wollen. Dadurch werden diese Personen nicht beliebter. Off-Topic-Postings sind oft Werbung oder Flames.
Oktett
Gruppe von genau 8 Bits.
OLE (Object Linking and Embedding)
Standard von Microsoft zum Erstellen von Verbunddokumenten, mit denen Daten andererer Programme in ein Dokument integriert werden können. Seit der Einführung von OLE Version 2 beruht OLE auf den Kommunikationsdiensten des COM-Standards.
Online (engl.: erreichbar - s. auch Offline)
Nach dem Logon ist ein Computer in Echtzeit mit einem Netz verbunden. Der Rechner ist dann online.
Online-Banking
Die Bezeichnung steht für sämtliche Dienste, bei denen Bankgeschäfte per Telefon abgewickelt werden. Neben Homebanking und Internetbanking gehört auch das Telefonbanking dazu, bei dem ein Telefon mit Tonwahl für
die Erledigung bestimmter Bankgeschäfte genügt.
Online-Dienst
Online-Dienste - z.B. CompuServe, T-Online oder AOL - bieten eigenständige (proprietäre) Netze an mit eigenständiger Software, Foren und anderen Kommunikationsmöglichkeiten. Alle Online-Dienste haben E-Mail-Gateways und Übergänge zum Internet.
Online-Dokumentation
Dokumentation, die über Netze (firmeninterne oder öffentliche Netze) verteilt und gewartet wird und die
der Leser über Netzverbindung abrufen kann.
OOP (Objektorientierte Programmierung)
OOP ist ein neueres Paradigma (Beispiel, Muster, Vorgehensweise) zur Erstellung von Software. Dabei werden Daten sowie Verfahren zur Manipulation dieser Daten in Objekten zusammengefasst.
OpenGL (Open Graphics Library)
Software-Schnittstelle zur Ansteuerung aufwendiger 3D-Grafik-Karten, die von der Firma Silikon Graphics
entwickelt wurde. OpenGL-Befehle können auch über ein Netzwerk übertragen werden.
Open Source
Das Programm muss den Quellcode beinhalten und sowohl die Verbreitung als Quellcode, als auch in kompilierter Form gestatten. Die Lizenz darf niemanden im Verkauf oder der Weitergabe der Software als Teil einer aus verschiedenen Quellen zusammengesetzten Software-Distribution einschränken. Die Lizenz darf keinerlei Lizenz- oder andersartige Gebühr verlangen.
Opteron (s. auch Sledgehammer)
Produktname des 64- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD (Advanced Micro Devices). Opteron ist die direkte Konkurrenz zum Itanium von der Firma Intel.
OS (engl.: Operating System, s. auch Betriebssystem)
OSF (Open Software Foundation)
Eine Organisation, die von mehreren UNIX-Herstellern zur Einführung und Durchsetung eines einheitlichen UNIX-Standards gegründet wurde.
OSI-Modell (Open Systems Interconnection - Verbindung offener Systeme)
7 Schichten Modell der Rechner-Kommunikation, das von der ISO genormt wurde.
Overhead
Allgemeine Bezeichnung für Daten, die bei der Übermittlung von Informationen zusätzlich übertragen werden.
Bei Übertragungsprotokollen wird Overhead z.B. durch Prüfsummen und andere Korrekturmechanismen erzeugt.

Packet Radio
Ein Netzwerk, bei dem der Datentransport überAmateur-Funk erfolgt. Es können E-Mails, News und Dateien übertragen werden. Zum Datentransport wird eine Variante des X.25 eingesetzt, so dass auch TCP/IP-Pakete übertragen werden können.
Packet Switching (engl.: Paketvermittlung)
Packet Switching wird benutzt, um Daten effektiv durch ein Netzwerk zu schicken. Bei dieser Methode werden die Daten geteilt, in einzelne Pakete gepackt und durch das Netz zum Empfangsrechner geschickt. Jedes dieser einzelnen Datenpakete enthält die Adresse des Empfängers, weil jedes der Pakete eventuell eine andere Route durch das Netzwerk nimmt. Infolgedessen kann es vorkommen, dass die Datenpakete in einer anderen Reihenfolge den Empfänger erreichen, als sie gesendet wurden. Die Korrektur wird auf dem Empfangscomputer durch die TCP/IP-Software vorgenommen.
PAD (Kurzform für Portable Application Description)
Das PAD (Portable Application Description) Format ist ein internationaler Standard für die Beschreibung von Shareware- und Freeware-Produkten. Der PAD-Standard legt fest, welche Informationen wie an welchem Ort zu hinterlegen sind, damit ein Software-Produkt komplett beschrieben ist. Die Informationen werden in einer ASCII-Datei in XML zusammengefasst. Diese Datei wird dann dem Produkt beigelegt und gleichzeitig an einem festen Ort im Internet veröffentlicht. Somit können Produktinformationen auch gelesen werden, ohne ein Produkt herunterzuladen und zu installieren.
Page
Die Seite eines Hypermedia-Dokuments, auch Homepage genannt.
Page Impressions
Anzahl der Zugriffe auf eine HTML-Seite, unabhängig von der Menge der darin eingebundenen Elemente. Ein Zugriff wird als qualifiziert bewertet, wenn der Abruf vollständig und technisch einwandfrei erfolgt ist. Andere Arten, die Zugriffe zu messen, sind Ad Clicks, Hits und Visits.
Pageview
Ein Pageview ist der Abruf einer HTML-Seite vom Server. Bei Frames werden automatische mehrere Pageviews erzeugt. Er ist trotzdem ein guter Indikator dafür welche Seiten für den Besucher am interessantesten sind.
Palladium
Palladium soll 'Trusted Computing' ermöglichen? Microsoft treibt aus Eigennutzen die Entwicklung voran; denn es gilt: 'Palladium-Software' funktioniert nur mit der richtigen Hardware und den passenden Anwendungen...
Parity (engl.: Parität)
Bit bei asynchroner Datenübertragung, das der Fehlererkennung dient Bestandteil des Übertragungsformats. Manchmal weggelassen (no Parity) oder konstant eins (mark) oder null (space). Bei gerader Parität wird das Bit gesetzt, wenn die Anzahl der Bits bei den Daten gerade ist. Analog bei ungerader Parität mit ungerader Anzahl.
Parallel
Eine parallele Datenübertragung erfolgt über mehrere Datenleitungen gleichzeitig und ist damit um ein Vielfaches schneller als eine serielle Datenübertragung. Beispiel wäre die parallele Druckerschnittstelle eines PC oder Bussysteme mit 16, 32, 64 usw. parallelen Datenleitungen.
Parameter RAM (PRAM)
PRAM ist ein spezielles RAM, welches durch eine Batterie mit Strom versorgt wird. Es speichert sich verändernde Daten z.B. Uhrzeit oder Datum. Im PRAM werden aber auch Informationen über angeschlossene Geräte gespeichert. Aufgrund der eigenen Batterie gehen Informationen, die im PRAM gesichert sind, beim Ausschalten des Rechners nicht verloren.
Parser
Ein Software-Modul, das Dokumente oder Quelltexte syntaktisch analysiert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet.
Password / Passwort
Geheimes Schlüsselwort für einen Logon.
Patch (engl.: Flicken)
Diverse Änderungen an einer Software zur Behebung von Fehlern ( Bugs).
Path (engl.: Pfad)
Der direkte Weg, um die Stelle auf dem Computer oder im Netzwerk anzugeben, an der eine Datei (ein Dokument oder ein Programm) abgelegt ist.
PC (Personal Computer)
Rechner, der ausschließlich einem Benutzer vorbehalten ist. Marktführer sind sog. Wintel- PCs, die mit einem Intel- Prozessor und dem Betriebssystem Microsoft Windows ausgerüstet sind.
PC-Cardbus
Dies ist ein Steckkartensystem für Notebooks. Ursprünglich hießen solche Karten PCMCIA-Karten und waren nur für die Speichererweiterung gedacht. Inzwischen haben sie sich zu einem echten Erweiterungssystem gemausert. PC-Cards gibt es in verschiedenen Dicken (Typ I, II oder III), wobei die meisten Notebooks zwei Type-II- oder eine Typ-III-Karte aufnehmen können.
PCI-to-ISA-Bridge
Dieser Baustein regelt den Datenverkehr zwischen dem PCI- und dem ISA-Bus und ist ein wichtiger Bestandteil jedes Chipsatzes.
PCM (Pulse Code Modulation)
Verfahren zur Umsetzung analoger in digitale Signale, das im ISDN eingesetzt wird.
PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association)
Erweiterungskarten für Notebooks, die mit einem 16 Bit breiten Datenbus arbeiten.
PD (Public Domain - der Öffentlichkeit zugänglich)
PD-Software ist der Oberbegriff für Freeware und Shareware.
PDA (Personal Digital Assistant - Persönlicher digitaler Assistent)
Kleiner mobiler Computer im "Westentaschenformat". PDAs (oder auch H/PCs) dienen als Terminkalender, Nachschlagewerke und für die Erfassung kleiner Datenmengen. Auch das Versenden und Empfangen von Faxen oder eine Internet-Verbindung ist zusammen mit einem Funktelefon möglich.
PDC (Primary Domain Controller)
Server innerhalb einer Windows-Network-Domain, der zur Verwaltung (z.B. von Benutzerkonten) eingesetzt wird (s. auch BDC).
PDF (Portable Document Format)
Dateiformat zum Austausch von fertig formatierten Dokumenten. PDF wurde von Adobe aus der PostScript-Sprache entwickelt und um Hyperlinks, Datenkompression und Verschlüsselung erweitert. Über Plug-in auch in vielen Browsern darstellbar.
Pentium (s. auch Athlon)
Produktname des 32- Bit- Prozessors aus dem Hause Intel. Pentium ist die direkte Konkurrenz zum Athlon von der Firma AMD (Advanced Micro Devices).
Peer (engl.: Partner)
Gemeint ist die jeweils andere Station bei einer Datenverbindung.
Peer-to-peer
Peer-to-peer Netzwerke sind Netzwerksysteme ohne zentrale Zugriffskontrolle, in denen alle Rechner gleichberechtigt agieren. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen, ohne Zwischenschaltung eines Netzwerk-Servers.
Perl
Programmiersprache, in der viele CGI-Scripts geschrieben werden.
Personal Certificates
Digitale Unterschrift für Transaktionen.
PGP (Pretty Good Privacy)
Das z. Zt. bekannteste Verschlüsselungsprogramm. Daten, die mit einer allgemein zugänglichen Bytefolge, dem öffentlichen Schlüssel, verknüpft wurden, können nur mit einem (geheimen) privaten Schlüssel des Empfängers eingesehen werden.
Phrasen
Phrasen sind Suchbegriffe, die sich aus mehreren Worten zusammensetzen, wie "Dick und Doof". Diese müssen bei der Eingabe in eine Suchmaschine durch bestimmte Zeichen verbunden werden.
PICS
Ein Bewertungsstandard für "explizites" Bildmaterial, also Sex- und Gewaltszenen im Internet. Wenn Internet-Seiten aufgrund dieses Standards gesperrt werden sollen, müssen sie allerdings vom Anbieter mit einem bestimmten Erkennungsmerkmal ausgestattet werden.
PICT
Grafikformat für Macintosh- Rechner. Neben Rastergrafiken können auch Kommandos für Vektorgrafiken enthalten sein.
PIM (Personal Information Manager)
Programm, das eine Kombination aus Terminplaner, Adressbuch, E-Mail- und Faxfunktionen ist.
PIN (Personal Identification Number)
Sie schützt beim Homebanking den Zugang zum Konto, und wird elektronisch durch die Bank festgelegt, so dass nur der Kontobesitzer die Nummer kennt.
PING (Packet Internet Groper – Paketorientierter Internet-Taster)
Internet-Dienst, der es erlaubt, per Echoanfrage festzustellen, ob ein Host verbindungsbereit ist.
PIO-Mode
Dieser legt fest, wie schnell Daten von und zum Laufwerk übertragen werden. Zur Zeit sind fünf PIO-Modi (0 bis 4) festgelegt. Der PIO Mode 0 ist hierbei der langsamste, der Mode 4 der schnellste.
PIP (Periodic Informational Posting)
Regelmäßig in den Newsgroups erscheinende Artikel, die schon lang in den verschiedenen Gruppen diskutierte Fragen beantworten. Diese Artikel werden auch FAQs genannt.
Pipeline
Es handelt sich hier um eine weitere Möglichkeit, die Prozessor-Geschwindigkeit zu steigern. Bei jedem Befehl, den ein Prozessor ausführt, muss er folgende Dinge tun: Daten vom Speicher holen, Befehl dekodieren, Befehl ausführen, Daten in Registry oder Speicher schreiben. Für jeden Befehl wären also mindestens vier Takte nötig, bei komplexeren Befehlen können es noch mehr Takte sein. Bei der Pipeline geschieht nun folgendes: Der Befehl kommt zuerst in eine Warteschlange, die bei jedem Takt einen weiteren Befehl holt, den zweiten dekodiert, den dritten ausführt und beim vierten die Daten zurückschreibt. Bei diesem Beispiel einer vierstufigen Pipeline wird also in jedem Takt ein Befehl ausgeführt und es befinden sich gleichzeitig vier in Bearbeitung.
Plug-in (to plug - engl.: einstecken, stöpseln)
Browser-Erweiterung, wie Shockwave, VDOLive oder Real Audio.
Plug&Play (engl.: einstecken und spielen)
Ein Verfahren, um möglichst viele Geräte und Karten in einem PC betreiben zu können, ohne etwas einstellen zu müssen und ohne, dass es zu Konflikten kommt. Das klappt hervorragend, wenn sich alle eingebauten Geräte an den Plug&Play-Standard halten. Leider ist nicht immer Plug&Play drin, wo es draufsteht.
Pixel
Die kleinste Einheit eines digitalen Bildes.
PNG (Portable Network Graphic)
Bildformat, das ähnlich dem GIF auf einem Kompressionsalgorithmus basiert, um möglichst kleine Dateien zu erzeugen. Hat sich allerdings bis heute im Web nicht durchsetzen können.
Policy
Verbindliche, internationale Regeln für das Verhalten im FidoNet (s. auch Netiquette).
Polling
Methode zur Synchronisation bei der Datenübertragung. Beim Polling fragt der eine Parter periodisch ab, ob der andere etwas senden will oder empfangen kann.
POP (Point of Presence)
Einwählknoten eines Internet-Anbieters.
POP (Post Office Protocol)
Das Protokoll mit dem der Mail-Server des Providers im Internet arbeitet.
POP3-Server
Programm, das beim Provider die Postfächer für den E-Mail-Empfang organisiert.
Popup
Ein Popup ist ein Fenster, das kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. In einem Popup werden oft zusätzliche Informationen, z.B. Worterläuterungen angezeigt.
Port
Eine 16 Bit-Zahl, die Internet-Dienste charakterisiert.Ist in der Regel bei FTP und Telnet-Diensten anzugeben. Es gibt Standard-Portnummern, z.B. 80 für HTTP, 25 für SMTP etc.
Port-Replicator
Bei sehr flachen Notebooks wird Platz für Anschlüsse so knapp, dass sie nicht direkt erreichbar sind. Ein an das Notebook angeschlossener Port-Replicator stellt die gewohnten Schnittstellen zur Verfügung.
Port-Scanner
Software, um in Netzwerken festzustellen, welche Ports auf welchen Servern aktiv sind. In kleinen Netzwerken lassen sich damit alle Server-Aktivitäten finden, ab einer bestimmten Netzgröße ist die Rechenzeit jedoch zu lang.
Posten
Das Versenden eines Artikels an den News-Server im Usenet.
Postmaster
Die Person, die in einem Netz für die E-Mail-Organisation verantwortlich ist.
PostScript
Geräteunabhängige Seitenbeschreibungsspache für die Ausgabe von Druckdaten.
Power-User
Das Gegenteil eines DAUs. Er kennt sich in Sachen PC und Programmen bestens aus.
PPP (Point-to-Point Protocol)
Protokoll für serielle Einwahlverbindungen. Sicherer als SLIP und besser für Übertragungen geeignet.
PPTP (Point-to-Point Tunnelung Protocol)
Protokoll, das den Aufbau eines Extranets erlaubt. Dabei wird der Datenverkehr zwischen zwei Stationen verschlüsselt über das Internet übertragen.
PRAM (s. auch Parameter RAM)
Prescott (s. auch Pentium)
Codename des 32- Bit- Prozessors aus dem Hause Intel. Prescott ist die direkte Konkurrenz zum Athlon von der Firma AMD (Advanced Micro Devices). Der Prescott hört auf den Produktnamen Pentium 5.
Preselection
Wechsel von der Telekom zu einer der neuen Telefongesellschaften. Die Einwahl zum Telefon-Provider erfolgt im Regelfall über eine zusätzliche Vorwahl.
Presence Provider
Provider, der für seine Kunden Internet-Präsenz einrichtet.
Preview
Eine Funktion zur Vorausschau, um sich z.B. das Ergebnis vor der Fertigstellung anzusehen.
Primärmultiplexanschluss
Ein ISDN-Anschluss, der 30 B-Kanäle, einen D-Kanal und einen Synchronisationskanal umfasst. Die B-Kanäle haben eine Übertragungsrate von 2 MBit/s, der D-Kanal und der Synchronisationskanal werden mit 64 KBit/s betrieben.
Produktname (s. auch Codename)
Mit Markteinführung erhält ein Produkt den Produktnamen, der natürlich dem Codename auch entsprechen kann.
Progressive JPEG
Wie das Interlaced-GIF-Format werden Progressive JPEGs in aufeinanderfolgenden Schritten aufgebaut, wodurch sich die Qualität des Bildes während des Ladevorgangs fortlaufend erhöht.
Proprietär (ausschließlich)
Nicht plattformübergreifend, was der Internet-Philosophie widerspricht. Online-Dienste, wie CompuServe und AOL sind proprietär.
Protokoll
Regeln, um die Kommunikation von Rechnern bzw. Anwendern in einem offenen, heterogenen Verbund zu realisieren, und den Nachrichtenaustausch zwischen Partnern zu koordinieren.
Provider (engl.: Versorger)
Anbieter von Dienstleistungen rund ums Internet.
Proxy (engl.: Vertreter)
Ein Server, der als Pufferstation zwischen einer Anzahl von Clients und dem Internet dient. Proxies verwalten einen großen Cache, um den Clients häufig angeforderte Daten besonders schnell liefern zu können.
Prozessor (s. auch CPU)
Vereinigt das Rechen- und Steuerwerk sowie die Steuereinheit auf einem Chip.
Prozessortakt
Der Prozessor bekommt von der Hauptplatine ein Taktsignal, das intern aufbereitet und vervielfacht wird. Jeder Rechenschritt benötigt ein oder mehrere Taktsignale. Moderne Prozessoren arbeiten mit mehreren 1000 MHz, das bedeutet mehrere 1000 Millionen Takte pro Sekunde.
Prozessrechner
Computer, der sowohl Digital- als auch Analogelemente aufweist und als sogenantes Hybrid-Gerät sowohl Digital- als auch Analogdaten (Messdaten im Produktionsablauf) aufnimmt, auswertet und wiedergibt.
Pseudonym
Ein frei gewählter Fantasienamen, der in vielen Mailboxen und Online-Diensten als Benutzerkennung anstelle des richtigen Namens ( Realname) verwendet wird.
PSN (Packet Switch Node)
Ein Computer, dessen Aufgabe die Annahme, Verteilung oder Weiterleitung eines Paketes beim Packet Switching ist.
PTR-Eintrag (Zeigereintrag)
Bietet eine Zuordnung von IP-Adressen zu logischen Namen innerhalb einer Reverse-Lookup-Zone.
Public Key (engl.: Öffentlicher Schlüssel)
Dabei können Nachrichten mit einem öffentlich, allgemein zugänglichen Schlüssel chiffriert, aber nur mit einem zweiten, geheimen Schlüssel wieder dechiffriert werden. Quasi der Standard mit dem Verschlüsselungsprogramme, wie PGP arbeiten.
Pulswählverfahren (s. auch Impulswählverfahren)
Punkt (engl. dot)
Entweder anderes Wort für Bildpunkt (Pixel) oder Größenangabe: 1 (Didot-)Punkt = 0,375 mm.
Push Technik
Sammelbegriff für Browser-Erweiterungen, mit denen einem Benutzer Informationen erreichen, obwohl dieser sie nicht aktiv abgerufen hat. Beispiele sind "Aktuell-Icons" in der Bookmark-Liste des Browsers oder gar abonnierbare Informationskanäle mit CDF. Hat sich bei den Netizens bis dato nicht durchsetzen können!
= 5 Begriffe
QSound
Raumklang-Verfahren, das über zwei Lautsprecher einen 180 Grad umfassenden Klangbereich vor dem Zuhörer erzeugt.
Quelltext oder Quellcode
1. In einer Programmiersprache geschriebener ACII-Text, der durch ein Übersetzungsprogramm in eine ausführbare Form umgesetzt wird.
2. Quelltext (englisch "source") einer HTML-Seite, der von einem Browser dargestellt werden kann.
Quick-Time
Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Tondaten. Wird meist für kleine Filme verwendet.
QuickTime-VR (QuickTime Virtual Reality)
Eine 3D-Variante des Apple- QuickTime. Mit diese Standard können eingescannte Photografien mit 360-Grad-Panoramen verbunden und dargestellt werden.
Quote
Ein Zitat, meistens ein Bezug auf einen bestimmten Textteil einer Original- E-Mail oder einen Beitrag in einem Forum, auf den man antwortet.
= 65 Begriffe
RAID (Redundant Array of Inexpensive Disks)
Ein für Server eingesetztes Modul aus mehreren Festplatten. Mit einem ECC-Verfahren kann der Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust verkraftet werden.
RAM (s. auch Random Access Memory, engl.: Speicher mit wahlfreiem Zugriff)
Rambus
Rambus ist eine Firma mit einem speziellen Speicherkonzept für PCs. Die Speicherbausteine tragen den Firmennamen.
RAMDAC
Baustein auf Grafikkarten. Der RAMDAC erzeugt aus den eingespeicherten Farbwerten das RGB-Ausgangssignal für einen Farbmonitor.
RAM-Disk/RAMDRIVE
RAM-Disk/RAMDRIVE ist die Simulation einer Festplatte im RAM. Dieses erlaubt wesentlich schnellere Zugriffszeiten im Vergleich zu normalen Datenträgern. Eine RAM-Disk wird über das Betriebssystem angelegt, der Inhalt geht nach dem Ausschalten des Computers verloren.
Random Access (engl.: Wahlfreier Zugriff)
Random Access Memory (RAM, engl.: Speicher mit wahlfreiem Zugriff)
RAM ist der Hauptspeicher ( Arbeitsspeicher) eines Computers. Random Access heißt 'wahlfreier Zugriff'. RAM-Bausteine sind Halbleiterspeicher, die in den Varianten DDRAM, DRAM, SRAM, VRAM, WRAM, MDRAM, PRAM und SDRAM vorkommen. Die dort vorhandenen Daten gehen beim Ausschalten des Gerätes verloren.
Random Number (engl.: Zufallszahl)
RARE (Reseaux Associes pour la Recherche Européene)
Organisation zur Koordinierung der Netzwerkaktivitäten in Europa, wobei von RARE vor allem eine auf Basis der ISO/OSI-Normen basierenden Infrastruktur favorisiert wurde.
RARP (Reverse Address Resolution Protocol)
Methode, um MAC-Adressen in IP-Adressen umzuwandeln.
RAS (Remote Access Service)
RAS verbindet Computer über das DFÜ-Netzwerk. Betriebssysteme, die nicht über ein DFÜ-Netzwerk verfügen - wie OS/2 und Windows 3.11 - brauchten einen RAS-Treiber, um Rechner per Telefonleitung zu verbinden.
Rastergrafik
Eine Rastergrafik setzt sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken aus vielen Bildpunkten ( Pixel) zusammen, die in einem festen Raster angeordnet sind.
RAW-Format
Ein flexibles Dateiformat für den Austausch von Dokumenten zwischen Programmen und Plattformen. Jedes Pixel wird durch 8 Byte beschrieben, wobei jedes Byte wiederum aus 8 Bit besteht. 0 entspricht Schwarz, 255 Weiß.
Ray-Tracing
Bildberechnung, bei der ein virtueller Lichtstrahl von einer virtuellen Kamera auf eine 3D-Szene projeziert wird, um Oberflächengestaltung und Sichtbarkeit zu ermitteln. Die Berechnung ist sehr zeit- und rechenintensiv.
RD (Receive Data - Datenempfang)
Signal der V.24-Schnittstelle.
RDBMS (Relationales Datenbank Managementsystem)
Im DBMS können Relationen zwischen den Datensätzen von Einzeldatenbanken genutzt werden. So können z.B. in einer Produkt- Datenbank die Adressen der Lieferanten aus einer Lieferanten- Datenbank angegeben werden.
Read only Memory (ROM, engl.: Festwertspeicher)
Baustein auf dem Informationen dauerhaft gespeichert ist. In solchen Bausteinen ist z.B. das BIOS eines Rechners gespeichert.
RealAudio
Technik von Progressive Networks, über die sich Audiodaten (Ton) in Echtzeit via Internet übertragen lassen.
Realname
Bezeichnung eines echten Namens in einem Kommunikationssystem. Gegenteil ist Pseudonym.
Rechner (s. auch Computer)
Gerät zur elektronischen Datenverarbeitung, welches dem EVA-Prinzip folgt und das je nach Aufgabe unterschiedlich konfiguriert ist. Man unterscheidet etwa Kleinrechner (bspw. PCs), Großrechner und Superrechner für Spezialaufgaben (bspw. Cray-Rechner). Alle diese Systeme lassen sich in Rechner- Netzwerke einbinden.
Red Hat
Die Firma "Red Hat" ist ein Anbieter von Komplettlösungen auf Basis des Open-Source- Betriebssystems Linux.
Redundanz
Überfluss an Informationen, Daten, die keinen wirklichen Informationsgehalt besitzen.
Referenz
Eine Referenz bezeichnet allgemein den Verweis (Zeiger) auf eine bereits vorhandene Instanz, um sie mit allen Eigenschaften ein weiteres Mal zu verwenden.
Refresh
Browserbefehl, der einen Neuaufbau der dargestellten Seite bewirkt, aber auch: Kondensator-Wieder-Aufladung bei Speicherbausteinen (zur Beibehaltung der geladenen Daten).
Registry
Das "Gehirn" ab WinNT und Win9x, in dem alle "Hard- und Softwareeinstellungen" zentral verwaltet werden.
Relationale Datenbank
Eine Datenbank, bei der es keine vorher festgelegte Verknüpfungsstruktur gibt. So lassen sich während des laufenden Betriebs neue Verknüpfungen zwischen Tabellen (etwa Kunden und Rechnungen über die Kundennummer) festlegen.
Relevance Feedback
Navigationstechnik des ursprünglichen WAIS-Konzepts, wobei Dokumente oder Teile eines Dokuments als Anfrage verwendet werden.
Reload
Browserbefehl, der die aktuelle Website erneut von einem Server anfordert.
RE-Mailer
Server, der E-Mail anonym weitersendet. RE-Mailer löschen dazu die Absenderadresse einer E-Mail vor dem Weitersenden. Um Überwachungsversuchen, z.B. seitens staatlicher Behörden, zu entgehen, werden üblicherweise keine Daten über eingegangene E-Mails gespeichert. Zusätzlich können E-Mails mit dem PGP-Schlüssel des Servers kodiert werden, der die empfangenen E-Mails nach der Dekodierung in zeitlich ungeordneter Folge weitersendet.
Remote-Dienst
Mitarbeiter zu Hause, im Außendienst oder in kleinen Filialen arbeiten per Remote-Verbindung auf dem firmeneigenen Server. Sie vermeidet doppelte Datenhaltung und sorgt für aktuelle Daten.
Remote Login
Das Arbeiten auf einem entfernt stehenden Computer unter Benutzung eines Protokolls und Netzwerkes. Der lokale Computer verhält sich dabei so, als wäre er direkt an dem Remote- Computer angeschlossen.
Rendering
Rendering ist die Wiedergabe einer dreidimensionalen Darstellung unter Berücksichtigung aller Lichtquellen unter Verwendung von verschiedenen Schattierungsverfahren.
REP (Robots Exclusion Protokoll)
Damit können Robots (WWW-Suchagenten) z.B. vom Sammeln von E-Mail-Adressen auf Internet-Seiten abgehalten werden.
Repeater
Gerät, das den Signalverlust in längeren Datenleitungen wie ein Verstärker ausgleicht.
Replikation
Synchronisation der Datenbankeinträge von WINS-Servern in verschiedenen Subnets.
Repository (engl.: Lager, Archiv)
System zur Aufbewahrung von Quellen für Programme und Dokumenten.
Ressourcen (Betriebsmittel)
Allgemein alle zu einem Datenverarbeitungssystem gehörende Hard- und Softwarekomponenten, z.B. die in einem Computer eingebaute Festplatte und der angeschlossene Drucker sowie die verfügbaren Kapazitäten an Arbeits- und Festplatten-Speicher.
Retrievalsprache
Kommandosprache für Datenbanken bzw. Datenbankabfragen, wie z.B. SQL.
Reverse-Lookup-Datei
Wird benötigt, um aus einer vorgegebenen IP-Adresse den dazugehörigen Host-Namen zu ermitteln.
Rippen
Das Auslesen bzw. Extrahieren von Audiodaten aus einer CD nennt man auch "rippen". Dieser Vorgang wird bspw. benötigt, wenn man die eigene CD als MP3-Datei speichern will.
RFC (Request for Comments)
Seit 1969 bestehende durchnumerierte Sammlung von Dokumenten, die Standards, Protokolle etc. der Internet Protokoll Suite beschreiben.
RFC822
Das Internet-Standardformat für die Header von E-Mails, oft auch als 822ger Messages bezeichnet. Der Name kommt von dem Dokument RFC822, das diese Spezifikation enthält und im RFC abgelegt ist.
RGB (Rot, Grün, Blau)
Bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen.
RIFF (Resource Interchange File Format)
Dateiformat zur Speicherung von Multimedia-Daten, das 1991 von Microsoft und IBM entwickelt wurde. RIFF-Dateien können sehr unterschiedliche Daten enthalten, z.B. Bitmaps, Audio- und Videodaten oder RTF-Texte.
Ring-Topologie
Jedes Netzwerkgerät ist sowohl mit dem rechten als auch mit dem linken Nachbarn verbunden. Der Nachbar des "letzten" Geräts ist gleichzeitig der Nachbar des "ersten".
RIP (Routing Information Protocol)
Protokoll, mit denen Router Informationen untereinander austauschen. Dadurch können Router den optimalen und kürzesten Datenweg zwischen Netzwerken ermitteln.
RIPE (Reseaux IP Européenne)
Zusammenschluss europäischer Netze, welche die TCP/IP-Protokollfamilie verwenden.
RISC (Reduced Instruction Set Computing)
Dies bezeichnet ein besonderes Prozessorkonzept. Statt Anweisungen oder Befehle (Instruktionen) über flexible elektronische Baugruppen im Prozessor ausführen zu lassen, werden die Befehle im Prozessor fest "verdrahtet". Das erfordert allerdings mehr elektronische Baugruppen (Register) im Prozessor sowie ausgeklügelte Technologien. Befehle können dann aber meist während eines Prozessortaktes ausgeführt werden, was einen enormen Geschwindigkeitsschub ergibt.
RJ45-Kabel
Metzwerk-Kabel mit max. Übertragungsraten von:
Kategorie 5 bis 100MBit/s
Kategorie 4 bis 16MBit/s
Kategorie 3 bis 10MBit/s
RLE (Run Length Encodin)
Algorithmus zur Komprimierung von Daten. Sich wiederholende Werte werden durch eine Angabe des Wertes und einen Zähler ersetzt.
Robots
Allgemein ausgedrückt ist ein Robot eine Art automatisierter Software. Besonders in zwei Bereichen werden Robots häufig eingesetzt: im Chat und bei den Suchmaschinen im WWW. Beim Chat übernehmen die Robots die Funktion des ChanOps (channel operator), wenn dieser nicht online ist. Die Robots begrüßen neue Chatter und versorgen diese mit Informationen. Bei den Suchmaschinen übernehmen die Robots die Aufgabe, Dokumente im WWW und deren Hyperlinks ausfindig zu machen und anschließend zu katalogisieren. Die gesammelten Informationen werden anschließend durch die Suchmaschinen zugänglich gemacht.
ROM (s. auch Read only Memory, engl.: Festwertspeicher)
ROT13
Ein Verschlüsselungsverfahren im Usenet, das nicht datensicher ist. Bei diesem Verfahren wird jeder Buchstabe durch einen anderen ersetzt, der 13 Positionen weiter im Alphabet zu finden ist. So wird aus einem "a" ein "n". Durch dieses Verfahren kann eine Person eine aggressive Nachricht im Usenet veröffentlichen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Durch die Option "Apply ROT13" im Edit-Menü oder durch drücken der Tasten Strg+R können Sie ROT13-Artikel decodieren.
Route
Ein Weg vom Anfang bis zum Ziel durch ein Netzwerk. Die Funktion übernimmt der Router.
Router (engl.: Wegbereiter)
Hard- oder Software, die eine Verbindung zwischen verschiedenen Netzen herstellt. Meistens passiert ein Datenpaket im Internet mehrere Router.
Routing
Das Weiterleiten eines Datenpaketes durch den Router.
Routing Domain
Eine Anzahl von Routern, die Informationen über Adressen mit einer administrativen Domain austauschen.
RS232-Schnittstelle
Vergleichsweise langsame, serielle Schnittstelle für den Anschluss von Modems, externe ISDN-Adapter und Mäuse an den PC.
RSA
Aus den Anfangsbuchstaben der Erfinder (Rivest, Shamir und Adleman) zusammengesetzte Bezeichnung für ein Datenverschlüsselungssystem nach dem Verfahren der öffentlichen Schlüssel ( Public Keys). Dabei können Nachrichten mit einem öffentlich, allgemein zugänglichen Schlüssel chiffriert, aber nur mit einem zweiten, geheimen Schlüssel wieder dechiffriert werden. Das Verfahren beruht wie die anderen bekannten Public-Key-Verfahren auf der Primfaktorzerlegung von Zahlen, die für hinreichend große Zahlen selbst auf Hochleistungsrechern nicht in vernünftigen Zeiträumen zu leisten ist.
RSX (Realistic Sound Experience)
Software von Intel, die zur realistischen, dreidimensionalen Klangwiedergabe verwendet wird.
RTF (Rich Text Format)
Ein ASCII-Format für Textdokumente mit Layout-Auszeichnungen.
RTFM (Read the Fucking Manual - Lies das verdammte Handbuch!)
Aufschrei von SysOps bei vielen Fragen lesefauler Benutzer. Des weiteren Standardantwort bei dummen Fragen in einer Newsgroup.
RTS (Request To Send - Sendeaufforderung)
Signal der V.24-Schnittstelle.
Rundsenden
Übertragungsart, bei der eine Faxvorlage an mehrere Faxgeräte versandt wird.
Runtime-Modul
Erlaubt die Ausführung einer Datenbank-Anwendung auch ohne das komplette Entwicklungssystem. Für die kostengünstige Verteilung von Anwendungen ist ein Runtime-Modul unumgänglich.
= 113 Begriffe
Sample (engl.: Muster, Beispiel)
Der Name kommt aus der digitalen Aufzeichnungstechnik, bei der vom aufzuzeichnenden Signal stichprobenartige Muster genommen werden. Mit Sample wird sowohl ein einzelner Musterwert bezeichnet als auch eine komplette Klangprobe.
Sampling-Frequenz
Damit analoge Klänge in digitale umgesetzt werden können, muss das Original abgetastet werden. Die Samplingfrequenz gibt an, wie oft das geschieht. Für Hifi-Qualität wird mit 44,1 kHz abgetastet.
Sampling-Rate (Abtastrate - Einheit in kHz)
Die Sampling-Rate gibt an, wie häufig das analoge Signal pro Sekunde abgetastet wird.
SATAN (Security Administrator Tool for Analyzing Networks )
Werkzeug für Systemverwalter zur Analyse von Netzwerken, welches Sicherheitslücken in Netzen feststellt, mitteilt und Lösungen vorschlägt.
SB (Sound Blaster)
Ein Quasi-Standard von Creativ Labs bei Soundkarten. Mit Microsofts Direct-Sound verliert dieser Standard unter Windows jedoch an Bedeutung.
Scall
Ein Pagerdienst der Telekom-Tochter DeTeMobil.
Scannen
Scannen nennt man den Vorgang, wenn ein Computer mit einem Scanner ein Foto, einen Ausdruck oder eine Zeitschriftenseite abtastet. Das Resultat ist ein digitales Bild, das im Computer gespeichert wird. Das digitale Bild kann angezeigt, weiterverarbeitet und wieder gedruckt werden.
Schnittstelle
Ein Gerät, Anschluss oder Programm, das zwischen verschiedenen Funktionsgruppen vermittelt oder verbindet.
Script
Kurzes Steuerprogramm und/oder Auflistung der Computeraktivitäten. Bspw. ist es möglich, im Logon-Script den Einwahlvorgang mitzuverfolgen und gegebenenfalls Fehler zu erkennen.
Scrollbar (engl.: Rollbalken)
Dieser befindet sich immer rechts am Bildschirmrand. Er wird mit der linken Maustaste angeklickt und dann nach oben oder unten verschoben, so dass man den gesamten Text der geöffneten Datei nach und nach lesen kann. Den Vorgang nennt man "scrollen".
SCSI (Small Computer System Interface)
Eine parallele Standard-Hochleistungsschnittstelle, die vom ANSI definiert wurde. Eine SCSI-Schnittstelle wird zur Verbindung von Mikro- Computern mit Peripheriegeräten ( Festplatten und Drucker) und mit anderen Computern und LAN-Netzwerken verwendet.
SCSI-Controller
Der SCSI-Controller ist ein Chip, den es auf jedem SCSI-Gerät, wie Festplatten, CD-ROM-Laufwerken etc. gibt. Er verarbeitet die ankommenden SCSI-Kommandos und leitet Daten zwischen dem kontrollierten Gerät und dem 'SCSI-Host-Adapter' hin und her. Viele Anwender meinen aber eigentlich den 'SCSI-Host-Adapter', wenn sie von einem SCSI-Controller sprechen...
SDK (Software Development Kit)
Zusammenstellung aus Dokumentation und Hilfsprogrammen, die für die Programmentwicklung nötig sind.
SDRAM (s. auch Synchronous Dynamic Random Access Memory)
SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line)
SDSL ist eine Variante des DSLs, bei der Upstream mit gleicher Datenrate wie Downstream (bis 2,3 MBit/s) abgearbeitet wird. SDSL überbrückt allerdings nur Entfernungen bis zu 2,4 km.
Seite
Im deutschen Sprachgebrauch üblich für ein WWW-Dokument.
Serieller Anschluss
Dieser verbindet den PC mit einem externen Gerät. Typische Geräte für den seriellen Anschluss sind Maus und Modem.
Serielle Datenübertragung
Dabei steht üblicherweise nur eine Datenleitung zur Verfügung. Der Datenverkehr verläuft seriell, das heißt, es wird Bit für Bit übertragen.
Server
Zentraler Rechner, der anderen Rechnern ( Clients) Daten zugänglich macht. Im Internet gibt es Server für Web-Seiten, E-Mail, IRC, FTP, Newsgroups und Domain-Namen. Fast alle Dienste des Internet basieren auf diesem Client/Server-Prinzip.
Server Hosting
'Unterstellen' eines Computers bei einem Provider.
Servermanager (WinNT)
Verwaltungsprogramm auf dem PDC für die einzelnen Server im Netz.
Server Renting
Mieten eines Servers zur exklusiven Nutzung. Dem gegenüber steht der meist wesentlich günstigere Aufbau eines virtuellen Servers.
Service Pack
Ein Service Pack (auch Service Release, Bugfix) bezeichnet die Überarbeitungs- oder Ergänzungs- Software zu einem i.d.R. fehlerhaften Programm. Wird von Software-Herstellern auch zur Erweiterung um neue Funktionen in Programmen genutzt.
Servlet
Servlets sind sogenannte Server-Site Module, die eine dynamische Verarbeitung von Web-Seiten auf dem Server ermöglichen.
SET (Secure Electronic Transfer)
Standard der wichtigsten Kreditkartenunternehmen für eCash. SET sichert nicht nur den Datentransfer, sondern ermöglicht auch die Identifizierung der Teilnehmer.
Set-Top-Box
Gerät, das "auf den Fernseher" gestellt wird, um dessen Funktionen zu erweitern. Beispiele hierfür sind Satelliten-Empfänger, Web-TV oder Pay-TV-Decoder.
SFM (Services for Macintosh)
Programmpaket mit dem ein WinNT-Server auch Apple-Macintosh- Rechner bedienen kann.
SGML (Structured Generalized Markup Language)
Bezeichnung für eine formale Sprache zur formatierten Darstellung von Dokumenten beliebiger Art. Ursprünglich ein Ansatz aus der theoretischen Informatik, hat sich das SGML-Konzept im Internet-Bereich in Form der HTML-Sprache in der Praxis durchgesetzt und bewährt.
Share
Freigegebene Verzeichnisse heißen Shares (Freigegeben). Ebenso gibt es Drucker- und Modem-Shares.
Shareware
Die Verteilung von Probeversionen oder Ansichtsexemplaren einer Software. Nach einer Probezeit sollte die oft geringe Shareware-Gebühr (freiwillig) an den Autor oder den Hersteller gezahlt werden. Es gibt viele Archive mit Shareware im Netz.
Shockwave
Von der Firma Macromedia entwickeltes Helferprogramm, um Multimediadateien abzuspielen, die mit dem Programm Director von Macromedia erstellt wurden. Enthält eine WWW-Seite so eine Multimediaanimation, so kann diese durch Shockwave angeschaut werden. Shockwave ist ein sog. Browser Plug-In.
Shortcut
Bedeutet soviel wie "Tastenkombination". Das heißt, Befehle können mittels vorher festgelegten Tastenkombination aufgerufen werden.
SHTTP (Secure Hypertext Transfer Protocol)
Softwareprotokoll zur Kommunikation zwischen Web-Browsern und Web-Servern, das - im Gegensatz zum derzeit verwendeten HTTP-Standard - Informationsverschlüsselung, Identitätsnachweis und elektronische Unterschrift bietet.
Signature (engl.: Unterschrift)
Kleine Datei, die an jede versendete E-Mail und an jedem Eintrag in eine Newsgroup angehängt wird. In dieser stehen meist Name, Adresse und Url des Senders.
SIM (Kurzform für Subscriber Identity Module)
Hierbei handelt es sich um die Chipkarte im Handy.
SIMD (Kurzform für Single Instruction, Multiple Data)
SIMD ist eine Technik, die beim MMX- Prozessor eingesetzt wird. Dabei werden mehrere Informationen mit einem einzigen Befehl parallel abgearbeitet. Vor allem der Code von Multimedia- und Kommunikationsanwendungen lässt sich gleichzeitig abarbeiten.
SIM-Karte
Als Mobilfunkberechtigungskarte ermöglicht sie bspw. die Netz-Nutzung eines Mobilfunkanbieters. Auf der SIM-Karte sind in dem Fall Daten wie die PIN, das individuelle Telefonbuch und die Rufnummer des Mobilfunkteilnehmers gespeichert.
Sim-Lock-Sperre
Beim SIM-Lock handelt es sich um eine einfache Sperrfunktion des Handys. Es soll verhindern, dass man ein Prepaid-Angebot mit Karte und Handy bei einem Anbieter kaufen und dann die Karte eines anderen Anbieters verwenden kann.
SIMM (s. auch Single In-line Memory Modul)
Simplex
Die Kommunikationsverbindung zwischen zwei Terminals in nur eine Richtung (vom Sender zum Empfänger). Dem gegenüber steht die Duplex-Verbindung.
Simulation
Nachahmung von realen Abläufen durch entsprechende Programme, bspw. Flug-Simulations-Programme.
Single In-line Memory Modul (SIMM)
Bezeichnung für ein Speichermodul mit einer Kontaktreihe - auch PS/2-Module gennant. SIMM-Module sind 30- oder 72-polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 60 und 70 ns.
SINIX
Von Siemens entwickelte Variante des Betriebssystems Unix.
SIPC (Kurzform für Simply Interactive PC)
Der einfach zu bedienende Computer soll den Umgang mit dem PC bequemer machen, auch durch eine neue Bedieneroberfläche.
Site (engl.: Ort, Standort oder (Ausgrabungs-)Stätte)
Im Web wird mit Site ein komplettes Internet-Angebot bezeichnet, das aus mehreren Seiten besteht. Auf einem Server können sich mehrere Sites befinden.
Skalieren
Verändern des Darstellungs-Maßstabes in einem Bild-, CAD- oder Grafikprogramm.
Slash (engl.: Schnitt)
Der Divisionsoperator "/" wird in UNIX-Systemen zur Separation von Pfadnamen verwendet, ist daher auch Seperator in URLs.
Sledgehammer (s. auch Clawhammer)
Codename des 64- Bit- Prozessors aus dem Hause AMD (Advanced Micro Devices). Der Sledgehammer hört auf den Produktnamen Opteron. Er ist die direkte Konkurrenz zum Itanium von der Firma Intel.
Sliding-Window-Protocol
Jedes Übertragungsprotokoll, bei dem weitere Datenblöcke schon übertragen werden können, während für den aktuellen Datenblock das ACK noch aussteht. Wesentlich schneller, als wenn das Protokoll jedesmal das Senden unterbricht, um auf die Bestätigung des Blocks zu warten.
Slideshow (engl.: Diaschau)
Der Begriff wird auf dem Computer für jede Art von manuell oder automatisch gesteuerter "Bilderfolge" verwendet.
SLIP (Serial Line Internet Protocol)
Protokoll für den Internet-Betrieb über serielle Verbindungen. Älter, einfacher aber auch unsicherer als PPP.
Slipstreaming
Ursprünglich bezeichnete Slipstreaming das Auswechseln aktualisierter Techniken in der Software-Industrie, um Fehler mit der nächsten Programm-Version auszubessern. Heute bezeichnete Slipstreaming auch das Auswechseln von Internet-Publikationen, ohne dass auf erfolgte Satz- oder Wortänderungen hingewiesen wird.
Slot
Steckplatz für Speichermodule auf dem Motherboard.
SMB (Server Message Block-Protokoll)
Protokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste im Netzwerk. Dieses Protokoll ist der Kern der Netzwerkdienste von Microsoft LAN-Manager, Microsoft WinNT-Server und IBM LAN-Server.
SMDS (Switched Multimegabit Data Service)
Ein neuer Standard für sehr schnelle Datenübertragungen.
Smileys (s. auch Emoticons)
ASCII-Zeichenkombination, die Gefühle und Stimmungen in sonst unpersönlichen elektronischen Dokumenten darstellen.
S/MIME (Secure Multipurpose Internet Massage Extensions)
Verfahren zum Verschlüsseln und elektronischen Unterschreiben von E-Mail. Dabei wird das Verschlüsselungsverfahren DES eingesetzt. Die neueren Versionen des Navigators 4.x und des Internet Explorers 4.x setzen S/MIME zur Verschlüsselung von E-Mails ein.
SMNP (Simple Network Management Protocol)
Router, die CMIP oder SMNP unterstützen, erfüllen eine der Voraussetzungen für ein zentrales Netzwerk-Management.
SMP (Symmetric MultiProcessing)
Rechner mit SMP haben zwei oder mehr Prozessoren. Sie werden oft als Netzwerk-Server eingesetzt, die eine hohe Arbeitslast tragen müssen.
SMS (Short Message Service)
Ermöglicht das Versenden von kurzen Nachrichten - z.B. aus dem Internet an Funktelefone - die das GSM-Netz benutzen. SMS erlaubt die bidirektionale Übertragung von bis zu 160 Zeichen.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
Standard zur Übertragung von E-Mail.
SNA (Systems Network Architecture)
Eine Netzwerkbauweise, die von IBM- und kompatiblen Großrechnern verwendet wird.
Snail-Mail (engl.: Schneckenpost)
So wird von den Netitizies die normale Post (im Gegensatz zur meist sekundenschnellen E-Mail) genannt.
Sniffer (engl.: Schnüffler)
Person oder Programm, das den Datenverkehr abhört.
Sniffing
Ausspionieren von Daten, meistens von IP-Paketen. Manche Paket- Sniffer können Adressen in IP-Paketen ändern und damit diese Daten umleiten.
SNMP (Simple Network Management Protocol)
Im Standard 15 ( RFC 821) festgelegtes Internet-Standard-Protokoll für den Betrieb von IP-Netzwerknoten.
S0
Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Endgeräte mit vier Kupferadern. Die Schnittstellenbeschreibung umfasst sowohl das genutzte Protokoll als auch die elektrischen Eigenschaften der Verdrahtung.
SoC (Kurzform für System on a Chip)
Unter SoC (System on a Chip) versteht man ein ganzes Computersystem auf einem Chip. So gibt es z.B. eine Version des 486 Prozessors, der zugleich ROM als Festplattenersatz, RAM, Schnittstellen und VGA Grafik integriert hat.
Socket (s. auch WinSocket)
Software
Die Informationen und Programme, die von der Hardware bearbeitet oder ausgeführt werden können.
Software-Handshake
Handshake durch festgelegte Zeichen. Für Binärübertragungen ohne Übertragungsprotokoll nicht geeignet, da die Daten auch die reservierten Handshake-Zeichen enthalten können.
SOHO (Small Office / Home Office)
Bezeichnung des Software-Markts für Privatanwender und kleine Firmen.
Solution-Provider
Darunter versteht man hochspezialiserte Dienstleistungsfirmen, die auf ihrem Gebiet kundenorientierte Lösungen mit hoher Kompetenz aus einer Hand anbieten können.
Soundkarte
PC-Steckkarte, die zur Wiedergabe von Tönen, zum Aufnehmen von Sprache oder Musik dient. Neuere Modelle sind Fullduplex, d. h. damit ist bspw. auch Internet-Telephony möglich.
Source
Eine Source ist eine WAIS-Datenbank, beschrieben durch eine .SRC-Datei. In den DOC/SOURCE.TXT-Dokumenten befinden sich Hinweise über die Struktur dieser Datenbank.
SP (s. auch Service Pack)
Spamming / Spam (Spiced Pork And Meat)
Spamming ist das Posten von unerwünschten Artikeln in Newsgroups, z.B. Werbung oder Off-Topic-Artikel. Dies ist ein Verstoß gegen die Netiquette und geht üblicherweise mit dem Flamen des Absenders einher. Trifft zunehmend auch auf E-Mails zu.
Spider
auch Robot genannt, ist ein Werkzeug zum Sammeln von Informationen. Per Programm werden Internet-Inhalte automatisch durchgekämmt. Die Ergebnisse werden in riesigen Datenbanken gespeichert, die dann von Suchmaschinen enutzt werden können.
Spoofing
Eine Technik, um den Verkehr auf Datenleitungen zu reduzieren. Auf die regelmäßige Anfrage etwa, ob der entfernte Server noch aktiv ist, antwortet ein Dialup-Router selbst.
Spooling
In einem UUCP-Netz geschieht die Übertragung der Aufträge/Dateien meistens asynchron, d. h., die Dateien müssen zwischengespeichert werden. Erst nach einem gewissen Zeitraum, oder wenn sich eine gewisse Menge Daten angehäuft hat, wird eine Übertragung gestartet. Diesen Akt bezeichnet man als Spooling, das Verfahren als "Store and Foreward"-Verfahren.
SPX (Sequenced Packet Exchange Protocol)
Erweiterung des IPX von Novell, das die Serialisierung von IPX-Paketen erlaubt.
SQL (Structured Query Language)
SQL ist eine universelle Abfragesprache für Datenbanken, die vor allem bei Großanwendungen in Banken oder ähnlichen Mehrbenutzersystemen zum Einsatz kommen.
SRAM (s. auch Statisches RAM)
SSI (Server-Side Includes)
SSI ermöglicht die automatische Veränderung des Inhalts von Web-Pages ( HTML-Files) auf dem Web-Server.
SSL (Secure Socket Layer)
Von Netscape entwickeltes Protokoll zur Sicherung von Internet-Verbindungen. Web-Server, die SSL verstehen, werden per SHTTP (Secure HTTP) angesprochen.
Stack
Ein reservierter Speicherbereich, in dem ein Programm Zustandsdaten zwischenspeichert, z.B. die Rückkehradressen von Prozeduren und Funktionen, übergebene Parameter, lokale Variablen.
Standleitung
Von der Telekom gemietete Festverbindung mit meist höherer Bandbreite als die Telefonleitung.
Startbit
Bit bei asynchroner Übertragung, das den Anfang eines Datenworts anzeigt. Immer Null.
Statisches RAM (SRAM)
Diese Bausteine benötigen im Gegensatz zu DRAM-Bausteinen keinen Refresh. Dadurch sind sie schneller, aber auch deutlich teurer als DRAM-Bausteine und werden eigentlich nur als Cache-Bausteine verwendet. SRAM-Bausteine erreichen eine Zugriffszeit von nur 5 bis 15 ns.
STD
Der Teil der RFCs, der Internet-Standards beinhaltet.
Steganographie
Eine faszinierende Verschlüsselungstechnik, bei der in einem Bild - passwortgeschützt - eine beliebige Datei unsichtbar in die Pixel des Bildes eingebunden wird.
Stern-Topologie
Sie benötigt von jedem Netzwerkgerät eine Leitung zu einem Knotenpunkt. Am Knotenpunkt verbinden aktive Verkabelungskomponenten die Leitungen.
Stopbit
Ein oder zwei Bits bei asynchroner Übertragung, die das Ende eines Datenworts anzeigen. Immer Eins.
Streaming
Bezeichnung für das Abspielen von Multimediadaten schon während des Downloads. Sound- und Videodaten werden also nicht in einer Datei zwischengepeichert, um sie erst nach dem Download abzuspielen. Ein Beispiel für eine Streaming-Datei ist RealAudio.
Stripper-Programm
Programme, die Artikel in Newsgroups, Bulletin Board Systems und Web-Seiten lesen, um die darin enthaltenen E-Mail-Adressen zu entnehmen. Die E-Mail-Adressen werden anschließend zusammengestellt und für Werbezwecke missbraucht.
Style-Sheets (engl.: Formatvorlagen)
Style-Sheets bieten eine gute Möglichkeit, die Darstellung des Inhalts von Web-Pages in einem einheitlichen und konsistenten Layout zu bewirken. Neuere Web-Browser (ab 1997) unterstützen zumindest teilweise Style Sheets im Format CSS1 (Casading Style Sheets), das vom W3-Consortium definiert wurde.
Sub-Domain
Zu einer Domain können noch mehrere Untergruppen (Sub-Domains) existieren.
Subject (engl.: Betreff)
Das Betreff einer E-Mail oder Nachricht in einem Forum.
Subnet
Ein Teil des Netzwerks, oder ein physikalisch unabhängiges Netzwerk-Segment, das bis auf die Subnet-Nummer die gleiche Netzwerkadresse wie andere Teile des Netzwerks benutzt.
Subscription
Um die Artikel einer Newsgroup lesen zu können, müssen die Gruppen, also Listen, abonniert (engl. to subscribe) werden. Eine Subscription ist kostenlos und kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Inzwischen auch Vorgehensweise bei Newsletter und Mailings.
Suchmaschine
Dienst im World Wide Web, mit dessen Hilfe Web-Seiten nach Stichworten durchsucht werden können. Viele Suchmaschinen durchforsten mit sog. Robots oder Spider permanent das Web und merken sich stichwortartige Inhalte der Seiten.
Suchstring
So wird der gesamte Suchbefehl inkl. aller Worte, Wortkombinationen und Verknüpfungen bezeichnet.
Superscalar (engl.: Superskalar)
Dieser Begiff resultiert aus der Architektur von Prozessoren. Ein Prozessor ist superskalar, wenn mehrere gleichzeitig arbeitende Verarbeitungseinheiten vorhanden sind, die parallele Befehlsausführungen - üblicherweise nach dem Fließband-Konzept - durchführen. Beispiel für ein 5-stufiges Befehls- Pipelining eines superskalaren Prozessors: Befehle ausführen, Befehle holen, Befehle verteilen, Resultate ablegen, Befehle freigeben.
Supervisor (s. auch SysOp)
Surfen
Bezeichnung für das Stöbern im WWW.
SuSE
Die Firma "SuSE" ist ein Anbieter von Komplettlösungen auf Basis des Open-Source- Betriebssystems Linux.
Switch (engl.: Schalter)
Funktioniert auf den ersten Blick wie ein Hub. An ihm lassen sich mehrere mit Netzwerkkarten ausgerüstete Rechner oder andere Netzwerkgeräte anschließen. Die Daten werden dann entsprechend verteilt. Während ein Hub aber die Daten an alle angeschlossenen Geräte gleichzeitig weitergibt, ist ein Switch in der Lage, für einen kurzen Moment eine exklusive Verbindung zwischen zwei am Switch angeschlossenen Netzgeräten herzustellen. Die Übertragungsleistung wird dadurch wesentlich höher, als das bei einem Hub der Fall ist.
Symmetrische Verschlüsselung
Symmetrische Verschlüsselungsverfahren sind RC4-X, RC5, DES und IDEA. Der Schlüssel wird von einem Zufallszahlengenerator erzeugt. Zur Entschlüsselung einer Nachricht ohne den richtigen Schlüssel zu haben, muss eine “brute force attack” durchgeführt werden. Dies bedeutet, alle möglichen Schlüssel durchzutesten. Der Schlüssel muss dem Empfänger einer Nachricht auf einem sicheren Weg zugestellt werden.
Synchrone Verbindung
Verbindung, bei der neben den Nutzdaten auch ein Taktsignal übertragen wird, so dass auf Start- und Stopbits wie bei asynchroner Verbindung verzichtet werden kann. Dadurch schneller.
Synchronous Dynamic Random Access Memory (SDRAM)
Ein Speichertyp, der meist in DIMM-Bauweise ausgeführt ist und den Speicherzugriff ohne zusätzliche Wartezyklen (Waitstates), also synchron zum Systemtakt des Computers, erlaubt. SDRAMs besitzen 16 Datenleitungen
(x 16 Organisation). Zusätzlich erfolgt der Speicherzugriff mit 64 Bit pro Modul. Die Bausteine sind mit 168 Kontakten ausgestattet, weshalb ein SDRAM-Modul gegenüber den in Pentium-Systemen notwendigen zwei SIMM-Modulen
(32 Bit) als Bestückung ausreicht.
Synthesizer
Ein elektronisches Instrument, das mit Hilfe von Oszillatoren komplexe Wellenformen und damit beliebige Klänge erzeugen kann.
Systemplatine (s. auch Motherboard)
Leiterplatte im Computergehäuse, die die wesentlichen Bauteile des PCs enthällt.
SysOp (Systemoperator)
Betreuer einer Mailbox, eines Forums, eines Servers oder Netzwerks (auch Administrator oder Supervisor).
= 66 Begriffe
TAE (Telefonanschlusseinheit)
Steckersystem der Deutschen Telekom für ISDN.
Tag (engl.: Marke, Etikett)
Formatierungsmarke in (Hyper) Textdokumenten nach dem SGML-Standard. Tags enthalten alle Informationen, wie der Text dargestellt werden soll, bspw. als Überschrift, Liste oder Hyperlink.
Taktfrequenz
Damit alle Bauteile im PC optimal zusammenarbeiten, brauchen sie einen Taktgeber, der sie zeitlich koordiniert. Die Frequenz des Taktgebers wird als Taktfrequenz bezeichnet. Sie liegt bei Computern auf der Systemplatine zwischen 66 und 100 MHz (66 bis 100 Millionen Schwingen pro Sekunde). Im Prozessor wird die Frequenz noch einmal vervielfacht, um auf die hohen Taktfrequenzen von z. Zt. 650 MHz zu kommen.
TAN (Transaktionsnummer)
Diese Nummern sind Geheimzahlen, die beim Homebanking aus Sicherheitsgründen bei bestimmten Aktionen, etwa Überweisungen, zur Bestätigung eingegeben werden müssen. Die TAN stellt das elektronische Äquivalent zur Unterschrift dar.
TAPI (Telephony Application Programming Interface)
Komfortable API unter Win9x, mit der Telefonanrufe eingeleitet oder Voice-Mail-Systeme gesteuert werden können.
TB (s. auch TByte)
Kurz für Terabyte (s. auch Byte).
TByte (1024 GByte)
Kurz für Terabyte (s. auch Byte).
TCO '92
Geht vom technisch Machbaren aus und legt strengere Grenzwerte für elektrische sowie magnetische Felder fest als MPR II. Die Anforderungen wurden außerdem um die Nutek-Energiesparvorschriften (schrittweise Reduzierung des Energieverbrauchs während Arbeitspausen) ergänzt.
TCO '95
Fordert die gleichen Strahlungsgrenzwerte und Energiesparmaßnahmen wie TCO'92. Bei TCO'95 ist zusätzlich der Einsatz schadstoffarmer Materialien sowie eine Recycling-gerechte Konstruktion nachzuweisen. TCO'95 beschreibt außerdem die ergonomischen Eigenschaften des gesamten PC (Tastatur, Geräuschentwicklung).
TCO '99
Für die Zukunft fordert dieses Prüfsiegel bessere Werte für Kontrast, Helligkeit (Bildwiederholfrequenz mindestens 85 Hz) und ergänzt TCO'95 um Vorgaben für Gehäusedesign, Geräuschentwicklung, Einschaltzeit usw.
TCP (Transmission Control Protocol)
Neben IP das zentrale Protokoll in der Internet Protokoll Suite. Es stellt den Applikationen einen verbindungsorientierten, zuverlässigen, vollduplex Dienst in Form eines Datenstroms zur Verfügung.
TCP/IP
Ein Satz von Netzwerkprotokollen, die im Internet verwendet werden, um dem Benutzer eine Reihe von Diensten zur Verfügung zu stellen. Darauf setzen z.B. Protokolle für remote login ( Telnet), file transfer ( FTP) und Mail ( SMTP) auf. Weil die Protokolle TCP und IP eine zentrale Rolle im Internet haben, wird häufig vom weltweiten TCP/IP-Netz, TCP/IP-Clients usw. gesprochen.
TD (Transmitted Data - Sendedaten)
Signal der V.24-Schnittstelle.
TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz)
Gilt für alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste, die eine individuelle Nutzung von kombinierbaren Daten wie Zeichen, Bilder oder Töne ermöglichen und denen eine Übermittlung mittels Telekommunikation zugrunde liegt (Teledienste).
TDG (Teledienstgesetz)
Soll einheitliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste (Telebanking, Datenaustausch und -dienste, Nutzung von Onlinediensten und Unterhaltungsangebote) bereitstellen und Lücken in der Verbraucherschutzregelung schließen.
Telearbeit
Für zahlreiche Tätigkeiten kann der Arbeitsplatz an einen anderen Ort, z.B. nach Hause verlagert werden (s. auch Telecommuting).
Telecommuting
Englische Bezeichung für eine Arbeitsform, bei der ein Arbeitnehmer mittels einer Datenleitung von zu Hause aus arbeitet.
Telefonie-Dienst
Der Server ist mit der Telefonanlage verbunden oder wird mit entsprechenden Steckkarten selbst dazu. Eine Kopplung zwischen eingehender Telefonnummer (ISDN) und der Telefon- Datenbank erlaubt den schnellen Zugriff auf alle Anruferdaten. Ausgehende Telefonate werden ebenfalls per PC verwaltet. Dieser Dienst vereinfacht die personenbezogene Abrechnung der Telefongebühren.
Telekom bzw. Deutsche Telekom
Größter Anbieter für Telekommunikationsleistungen in Deutschland.
Telekommunikation
Sammelbegriff für alle Formen der Kommunikation zwischen Menschen und/oder Geräten mit Hilfe nachrichtentechnischer Übertragungsverfahren.
Telenet
Öffentliches, paketorientiertes Netzwerk, welches das CCITT X.25-Protokoll benutzt. Nicht zu verwechseln mit Telnet.
Teleshopping
Auswahl und Einkauf von Warenangeboten direkt von zu Hause mit dem PC oder einem TV-Gerät mit Set-Top-Box (s. auch Interaktives Fernsehen).
Teletext
Sstellt eine Bildschirmzeitung dar. In der Schwarzlücke der Teilbildwechselfolge (Austastlücke) können zusätzliche Zeichen für Textinformationen in digitaler Verschlüsselung eingegeben werden. Durch eine Zusatzeinrichtung kann diese Information wieder decodiert werden.
Telnet
Das Telnet-Protokoll erlaubt es, auf anderen Rechnern online zu arbeiten, als ob man direkt an diesem Rechner angeschlossen wäre.
Terminal
Datenendgerät, das im Prinzip nur aus einer Tastatur (zur Übermittlung von eingetippten Daten an den zentralen Rechner) und einem Bildschirm (zur Kontrolle der Rechner-Reaktionen) besteht. Es wird auch vom "dummen Terminal" gesprochen.
Terminal-Emulation
Programm, das einen Computer wie ein Terminal auftreten lässt.
Terminal-Software
Regelt die Verständigung zwischen Modem und Computer.
Text-to-Speech oder auch Text2Speech
Bezeichnet die Möglichkeit einen Text in Sprache umzusetzen.
Textur
Eine Textur ist ein digitales Bild, Muster oder Video, das die Struktur einer Oberfläche definiert.
TFT-Display
Hinter TFT verbirgt sich der Begriff "Thin Film Transistor", also ein Schalter, der als dünner Film auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Damit lassen sich Bildschirme bauen, die nur wenige Millimeter dick sind. TFT-Anzeigen finden sich in Notebooks und Flachbildschirmen.
Thread
Die Originalnachricht und alle Antworten ergeben den Thread.
Thumbnail (engl.: Daumennagel)
Stark verkleinertes Bild zur Orientierung oder zu Übersichtszwecken. Ein Klick auf den Thumbnail führt zur Originalgröße.
Ticker
Eine Art Laufband, das aktuelle Informationen zeigt. Ein Ticker kann auf den Desktop oder im Web auf die Homepage integriert werden. Es gibt Nachrichten-Ticker oder Börsenticker, in denen aktuelle Informationen gezeigt werden.
TIFF (Tagged Image File Format)
Dateiformat für Rastergrafiken. Verschiedene Auszeichnungen erlauben es Programmen, je nach ihren Fähigkeiten, Teile der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren.
Timeout
Abgelaufene Zeitbegrenzung. Timeouts verhindern, dass Verbindungen (ungewollt) auf Dauer bestehen.
TN3270
Ein Telnet-Client, der mit einigen IBM-Großrechnern (wie dem Terminal 3270) zusammenarbeitet.
Token
Bitmuster, das ständig ein Ring-Netz durchläuft.
Token Ring
Ein LAN-Typ mit ringförmiger Anordnung der Netzgeräte.
T-Online
Kurz für Telekom Online. Früher BTX, danach Datex-J (für Anbieter Datex-P) und nun T-Online. Der hierzulande mit ca. 12 Mio. Usern größte Online-Dienst.
Tonwählverfahren (s. auch MFV)
Tonwertkurve
Eine grafische Darstellung des Verhältnisses zwischen dem Tonwertumfang eines Bildes auf der Eingabe- und auf der Ausgabeseite, wenn der Kontrast oder die Helligkeit des Bildes verändert werden. Durch gezielte Modifikation der RGB- oder CMYK-Tonkurven lässt sich die Farbballance ändern.
Toplevel-Domain (s. auch Domain)
Bezeichnung der höchsten Domain im Internet. Man erkennt die Toplevel-Domain am letzten Bezeichner einer Internet- Adresse. Für viele Länder gibt es eine Toplevel-Domain mit einem Zwei-Buchstabencode nach ISO 3166.
Topologie
Die Lehre von der Lage und Anordnung geometrischer Gebilde im Raum. Unter der Netzwerk-Topologie wird die Art der Verbindung zwischen den Computern verstanden.
Toter Link (Dead Link)
Ein nicht mehr existierender Hyperlink zu einem HTML-Dokument. Ein Ärgernis für jeden Surfer.
Touchpad
Jedes Notebook hat heute einen Maus-Ersatz eingebaut: das Touchpad. Es ist meist eine Fläche mit zwei Maustasten am Rand. In der Fläche bewegt man einen Finger und der Mauszeiger auf dem Bildschirm wandert mit. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig.
Touch-Screen
Bedienung eines Computers durch Berührung des Bildschirms. Verbreitet sind die Touch-Screens bei Bürger- und Stadtinformationssystemen, PDAs oder EC-Automaten, bei denen eine intuitive, leicht verständliche Bedienung erforderlich ist.
Tracing
Umwandeln von Pixelbildern in Vektoren.
Traceroute
UNIX-Programm, das mit ICMP ermittelt, welche Zwischenstationen ein IP-Paket auf seinem Weg zum Empfänger zurücklegt.
Traffic (engl.: Verkehr)
Bezeichnet die Auslastung eines Netzes durch gleichzeitig Zugriff aktiver Anwender.
Transit Network
Ein Netzwerk, das Informationen an andere Netzwerke weiterleitet. Siehe auch Backbone.
Transparenz
Nur das GIF89a-Format bietet momentan die Möglichkeit Bilder transparent darzustellen. Die Farbe, die transparent dargestellt werden soll, muss der entsprechenden Farbe des Hintergrundbildes zugeordnet werden.
Transfervolumen
Bewegte Datenmenge, die über eine Leitung, etwa von und zu einem Web-Server übertragen wird.
Tread
Alle Followups, die auf einen Artikel in einer Newsgroup antworten.
Treiber
Treiber sind Programme, die zum Betrieb von Erweiterungskarten, peripheren Geräten oder zur Speicherverwaltung benötigt werden. Ein Treiber passt die Hardware der Karte/des Gerätes an den PC an. Erst dann ist die Karte/das Gerät betriebsbereit.
Trojanisches Pferd
Bezeichnung für ein Programm, das die Benutzeroberfläche eines anderen Programms nachahmt, mit dem z.B. Benutzeraktionen ausspioniert werden können (s. auch Viren).
Troubleshooting (engl.: Problemlösung)
Das Problem wird von mehreren Seiten beleuchtet und hinterfragt (trifft zu/trifft nicht zu). Über Fehlermeldungen wird nach möglichen Ursachen gefahndet. Notrufnummern (Hotlines), als Service der Soft- und Hardwarehersteller, sind oft von Aushilfen besetzt, nicht erreichbar oder kosten etwas.
True Color
Grafikdateien oder Bildschirmanzeigen mit der Farbtiefe 256x256x256 Farben ( RGB) pro Bildpunkt.
TrueType
Font-Dateiformat unter Windows, das es u. a. erlaubt, die Fonts auf eine beliebige Größe zu skalieren.
Trumpet
Ein Winsock-kompatibles Einwählprogramm unter Windows für einen SLIP-Zugang.
Trust Center (eng.: Zentrum des Vertrauens)
Eine Datenbank für elektronische Schlüssel aus Public-Key-Verfahren. Deren Betreiber bestätigt, dass zu einem öffentlichen Schlüssel eine genau bestimmte natürliche oder juristische Person gehört.
TTL (Time to live)
Bestimmt, wie lange ein IP-Paket oder ein DNS-Eintrag gültig ist.
TTY TeleTYpe (Fernschreiber)
Einer der ersten Terminal- und Druckertypen, der wegen seiner Einfachheit auch heute noch in den meisten Systemen emuliert werden kann.
Tunneling
Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines anderen Protokolls übertragen werden.
TWAIN
Ein Winsock-kompatibles Einwählprogramm unter Windows für einen SLIP-Zugang.
TWAIN-Treiber
Zu jedem Scanner finden man einen Treiber, der den Scanner in Win9x einbindet und allen Programmen zur Verfügung stellt, die von Scannern Bilder lesen können. Diese Scanner-Treiber sind genormt und werden TWAIN Treiber genannt. Ist ein Scanner-Treiber 100% TWAIN-kompatibel, kann er von jeder OCR-Software genutzt werden.
Twisted Pair (engl.: verdrilltes Kabelpaar)
Bei Twisted Pair ist das Kabel vieradrig verdrillt und an beiden Seiten mit einem Western-Modular-Stecker (amerikanischer Telefonstecker) versehen. Dieses Kabel garantieren hohe Übertragungsraten.
= 29 Begriffe
UBE (Unsolicited Bulk E-Mail)
Damit werden massenhaft versandte Werbe- E-Mail-Botschaften mit beliebigen Inhalten bezeichnet.
UCE (Unsolicited Commercial E-Mail)
Damit werden unerwünschte E-Mail-Botschaften mit kommerziellen Inhalten bezeichnet.
UDF (Universal Disk Format)
Es verwendet einen Schreibmodus der als inkrementelles Schreiben bezeichnet wird. Hier erhält der CD-Brenner seine Daten nicht mehr als kontinuierlichen Strom, sondern als Pakete. Damit ist es möglich die Scheiben so zu beschreiben, als wenn es eine Festplatte wäre. Das heißt, man kann einfach per Drag&Drop die Daten auf die wiederbeschreibbare CD (CD-RW) schieben.
UDP (User Datagram Protocol)
Protokoll, das alternativ zu TCP verwendet werden kann, wenn keine Anforderungen über die Zuverlässigkeit gestellt werden. UDP garantiert weder die Zustellung der Pakete, noch ist eine bestimmte Reihenfolge des Eintreffens von Paketen gewährleistet.
Übertragungsformate
Bitkombination bei asynchroner Datenübertragung. Durch zusätzliche Bits wird Anfang (Startbit) und Ende
( Stopbit) eines Datenworts markiert. Weitere Bits ( Paritätsbits) können der Fehlererkennung dienen.
Übertragungsprotokoll
Damit sich verschiedene Computertypen auch untereinander verstehen, müssen sie sich beim Austausch von Daten auf ein ganz bestimmtes Verfahren einigen.
Übertragungsrate
Der Prozessor eines PCs kann direkt nur mit Daten im Hauptspeicher arbeiten und muss dazu Daten von und zur Festplatte schnell kopieren. Die Geschwindigkeit, mit der das Kopieren vor sich geht, nennt man Übertragungsrate. Sie wird in MByte pro Sekunde angegeben. Gut sind Werte über 10 MByte/s.
Unicast
Übermittlung eines IP-Pakets an genau einen Empfänger.
Ultra-Notebook
Ein Notebook, dessen Größe und Gewicht bis zu den technischen Grenzen minimiert wurde. Daher sind Ultra-Notebooks oft leichter als 2 kg und zugeklappt nicht höher als 2 cm.
Unicode
Ein Zeichensatz-Standard aus 16- Bit-Zeichen. Unicode verwendet für die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann dadurch fast alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen. Dies ist notwendig, da der aus 8- Bit-Zeichen bestehende ASCII-Code noch nicht einmal alle möglichen Buchstaben und Zeichen mit zusätzlichen Kennzeichen (wie die Umlaute) des lateinischen Alphabets darstellen kann.
UNC-Pfad (Universal Naming Convention)
Pfadangabe, die auf einen anderen PC im Netz verweist. Ein UNC-Pfad, der auf ein Verzeichnis Texte auf dem
PC "Info" verweist, sieht so aus: \\info\texte. Groß-/Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Der UNC-Pfad wird bspw. im Windows Explorer für die Einstellung "Netzlaufwerk verbinden wählen" benötigt.
UNIX
Multiuser- Betriebssystem, das im Internet eine wichtige Rolle spielt, seit dem TCP/IP-Funktionen darin integriert sind.
Unsubscribe (engl.: abbestellen)
Wird bei der Abmeldeprozedur bei Mailing-Listen verwandt. (s. auch Subscription)
Update
Ein Update ist die Aktualisierung von einer alten auf eine neue Programmversion (s. auch Upgrade).
Upgrade
Bei einem Upgrade handelt es sich, im Gegensatz zum Update, nicht um eine komplette Aktualisierung einer Programmversion. Damit werden häufig Programmfehler bereinigt, indem bspw. einzelne Dateien ausgetauscht werden (s. auch Patch).
Upload (engl.: Hinaufladen)
Upload einer Datei vom eigenen Rechner auf den fernen Rechner mit einem Übertragungsprotokoll.
Die Umkehrung dieses Vorganges wird Download genannt.
Upstream
Der Datenfluss vom Client oder Kunden zum Server oder Provider.
Urheberrechtgesetz (UrhG)
Allgemein wird der Schutz des Urhebers in § 1 UrhG geregelt: "Die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz nach Maßgabe dieses Gesetzes". Wer der Urheber ist, regelt § 7 UrhG: "Urheber ist der Schöpfer des Werkes".Was das Gesetz unter einem "Werk" versteht, präzisiert § 2 II UrhG: "Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen". Die Enstehung eines Urheberrechts an einem Werk ist nach deutschem Recht an keine bestimmte Form gebunden. Ausreichend ist die Äußerung des Werkes in irgendeiner Form, Trademark oder Copyright-Kennzeichnungen sind nicht erforderlich. Für das Internet bedeutet das, das bereits die bloße Online-Schaltung einer Homepage genügt, um urheberrechtliche Wirkungen zu erzielen.
URL (Universal Resource Locator)
Einheitliche und eindeutige Form, um Resourcen im Netz zu benennen. Eine URL ist eine Internet- Adresse im WWW.
Der generelle Aufbau einer URL-Adresse ist Protokolltyp:
// Internet- Server/Verzeichnis, z.B. http://www.selda-akin.net/.
USB (Universal Serial Bus)
Neuer Schnittstellen-Standard der Firma Intel, mit dem Zusatzgeräte, wie Drucker, Lautsprecher, Monitor, Scanner, Digital-Kameras, Modems etc. am PC angeschlossen werden können. Der USB wird mittelfristig die parallele und serielle Schnittstelle verdrängen.
USENET (USEer NETwork)
Die Bezeichnung der weltweit zusammengefassten Newsgroups. 1979 von Tom Truscott und Steve Belovin eingeführt. Der Zugriff erfolgt über ein Client-Programm, den sogenannten Newsreader. Verwendet das UUCP zum Nachrichtenverkehr.
USB-Hub
An die USB-Schnittstelle lassen sich bis zu 127 Geräte anschließen. Da ein PC aber meist nur zwei Anschlüsse besitzt, braucht man eine Weiche, die aus einem USB-Anschluss, zwei oder vier macht. Genau das leistet ein USB-Hub.
User (engl.: Benutzer)
So werden Computer- und Internetnutzer genannt.
User Authentication
Überprüfung von Benutzer- ( Account) und Zugriffsrechten, um bestimmte Serverbereiche vor nicht erlaubten Zugriffen zu schützen.
UserID (engl.: Benutzerkennung)
Name eines Abrechnungskontos eines Benutzers auf einem Rechner.
USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)
Eine batteriebetriebene Stromversorgung, die an einen Computer angeschlossen wird, um das System bei einem Stromausfall in Betrieb zu halten.
UTC (Universal Time Coordinated)
Entspricht der Greenwich Mean Time (GMT). Sie ist die Zeitbasis für alle UNIX- Rechner.
UUCP (Unix to Unix CoPy)
Ein 1979 in UNIX integriertes Protokoll zum Datenaustausch über Telefonverbindungen.
UUEncode
Eine Methode zum Umwandeln von binären Daten in einen 7-Bit-Code, so dass alle Zeichen mittels E-Mail übertragen werden können.
= 41 Begriffe
V.21
Datenübertragung bei 300 Bit/s vollduplex im Wählnetz.
V.22
Übertragungsnorm mit 1200 Bit/s im Vollduplex-Verfahren.
V.22bis
Übertragungsnorm für Geschwindigkeiten von 2400 Bit/s. Basiert auf V.22, nur dass statt zwei Bits vier gleichzeitig übertragen werden.
V.25
Befehlssatz zur Ansteuerung von Modems und zum Verbindungsaufbau. Nicht sehr gebräuchlich, da die meisten Modems den Hayes-Befehlssatz benutzen.
V.29
CCITT-Norm zur Halbduplex-Datenübertragung mit 9600 Bit/s. Basiert auf V.22bis.
V.32
CCITT-Norm zur Datenübertragung mit 9600 Bit/s bidirektional im Vollduplex-Verfahren. Basiert auf V.29.
V.42
Übertragungsprotokoll mit synchron-asynchron-Wandlung. Schließt die MNP-Klassen 1-4 ein.
V.42bis
Ein Kompressionsverfahren der CCITT, aufbauend auf dem V.42-Protokoll.
V.90
Von der ITU festgelegter Standard für die analoge Datenübertragung mit 56 Kilobit pro Sekunde (56k-Modems).
Vanity Groups
Die ungeordneten und chaotischen Newsgroups der "alt"-Hierarchie. In diesem alternativen Teil des Usenet kann jeder zu Wort kommen und eine Gruppe ins Leben rufen.
VBScript
Basiert auf der Visual-Basic Programmiersprache von Microsoft. VBScript-Programme, die in HTML-Seiten eingebettet sind, können nur vom Microsoft Internet Explorer, ab Version 3.0 gelesen werden. Sie können entweder auf dem Computer, auf dem der Browser installiert ist, oder auf dem Web-Server ausgeführt werden.
vCard
Dateiformat für Visitenkarten mit Informationen über Namen, Adressen, Telefon, E-Mail-Kontakt, Homepage; sowohl geschäftlich als auch privat.
VDO
Im Web verbreitetes Videoformat. Benötigt ein Plug-In.
Vektorgrafik
Diese beschreibt ein Bild als Folge geometrischer Objekte. Die Objekte (z.B. Linie, Kreis, Spline, Overlay) haben Eigenschaften (Position, Farbe, Anordnung). Vorteile sind die verlustfreie Größenänderung der Objekte und relativ kleine Dateigrößen.
Vektorisieren
Umwandeln eines Pixelbilds in Vektoren.
Verbindungsaufbau
Töne bzw. Tonfolgen, mit denen sich zwei Modems nach Zustandekommen der Verbindung über die Übertragungsmethode einigen. Für Modems, die viele Übertragungsnormen beherrschen, gibt es die CCITT-Norm V.100, die den Verbindungsaufbau festlegt.
Veronica (Very Easy Rodent-Orientated Netwide Index to Computerized Archives)
Text- und menüorientierter Schlagwortindex (fast) aller Gopher-Server.
Verschlüsselung
Vorgang, bei dem Informationen so verändert werden, dass sie nicht mehr entziffert werden können. Die Verschlüsselung soll Informationen vor nicht autorisiertem Zugriff schützen, insbesondere während der Datenübertragung, oder wenn sie auf einem transportierbaren magnetischen Datenträger gespeichert werden.
Version
Ist eine neue Ausgabe bzw. Neuauflage eines Programmes, die normalerweise neue Funktionen und Hilfsmittel enthält.
Vertrauensstellung (WinNT)
Eine Vertrauensstellung schafft die Möglichkeit, einem in einer Domäne definierten Benutzer auch in einer anderen Domäne Zugriffsrechte zu geben.
VESA-DPMS
Spezifikation, die die Stromsparmaßnahmen für Monitore und Video-Hardware definiert. In Arbeitspausen kann der Energieverbrauch des Monitors in vier Stufen reduziert werden.
VFAT (Virtual File Allocation Table)
Von Microsoft eingeführte Datenzuordnungstabelle für 32 Bit- Betriebssysteme (ab Win95B).
VfW (Video for Windows)
Frei verfügbare Software, mit der AVI-Dateien auf Windows- PCs abgespielt werden können.
VGA (Kurzform für Video Grafic Adapter)
Video-Standard für PC mit 640 x 480 Pixel und mit 16 Farben.
Videobandbreite
Frequenzbereich, innerhalb dessen eine gleichmäßige Verstärkung des Eingangssignals erfolgt. Von der Videobandbreite hängen die Bildqualität und die maximale Bildwiederholfrequenz sowie Auflösung entscheidend mit ab. Die Videobandbreite wird in MHz angegeben.
Videokonferenz
Über Kamera(s) und Bildschirm(e) werden die Konferenzteilnehmer für alle jederzeit sicht- und hörbar zusammengeschaltet. Für professionelle Videokonferenzen ist eine ISDN-Verbindung mit geeigneter Hard- und Software, wie Netmeeting (von Microsoft) Grundvoraussetzung.
Video-on-Demand (soviel wie "Video auf Abruf")
Momentan im Web mangels ausreichender Leitungskapazitäten mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten nicht realisierbar.
Video-RAM (VRAM)
Dieser, von Texas Instruments entwickelte, Speicherbaustein kann seinen Inhalt direkt über einen zweiten seriellen Port an den RAMDAC ausgeben. Dabei wird ein Teil des Speicherinhalts zyklisch in Schieberegister umgeladen, was aber nur einen Taktzyklus erfordert. Die Daten in diesen Schieberegistern werden Bitweise angezeigt. Die CPU kann dabei so viele Taktzyklen lang ungehindert auf den Bildspeicher zugreifen, bis die Schieberegister aktualisiert werden müssen. Durch diese Technik steigt die Bandbreite gegenüber herkömmlichen Speicherbausteinen an. Eine Weiterentwicklung des VRAM ist das WRAM.
Viewer
Programm, das es ermöglicht Daten- Text- oder Grafik-Formate darzustellen. Solche Viewer erweitern oft als Plug-Ins die Fähigkeiten des Browsers.
Virtuell ("Nicht wirklich")
Bspw. virtuelle Welten oder Räume. Sie existieren aber nicht wirklich (greifbar), sondern nur im Internet.
Virtueller Server
Ein Computer mit verschiedene IP-Adressen, die der Netzwerkkarte zugeordnet werden. Der Browser geht aufgrund dieser Konfiguration von mehreren Servern aus.
Virus / Viren
Programm, das durch verschiedene Techniken unbemerkt von Computer zu Computer wandert, sich dort festsetzt und meist Schaden anrichtet (z.B. Löschen der Festplatte). Beim reinen Netsurfen kann nichts passieren, erst beim Download von ausführbaren Dateien und zunehmend auch bei Word- u. Exceldokumenten (Makroviren).
Visits (engl.: Besuche)
Aufeinanderfolgende Seitenaufrufe eines Internet- Hosts in einem definierten Zeitraum. Andere Arten, die Zugriffe zu messen, sind Ad Clicks und Page Impressions.
VM (Virtual Machine)
Programm, das einen anderen Rechner vollständig simuliert. Daduch können Programme, die auf einem bestimmten Computertyp nicht lauffähig sind, trotzdem ausgeführt werden.
V-Normen
Normen des CCITT in der Datenübertragung.
Voice-Mail (engl.: sprechende Post)
Voice-Mails können als komprimierte Audio-Datei, an eine normale E-Mail angehängt werden.
Vollduplex
Beschreibt die Möglichkeit, gleichzeitig Audiodaten zu senden (beim Sprechen) und zu empfangen (Ausgabe aus dem Lautsprecher).
VPN (Virtual Private Network)
Bezeichnung von für Microsoft den Aufbau eines Extranets mit Hilfe von RAS und PPTP.
VRAM (s. auch Video-RAM)
VRML (Virtual Reality Modeling Language)
Für das WWW standardisierte Beschreibungssprache, mit der dreidimensionale Welten beschrieben werden können.
VT100
Von den meisten Servern und Kommunikationsprogrammmen verstandener Terminaltyp.
= 57 Begriffe
W3 (s. auch World Wide Web)
W3C (Kurzform für World Wide Web Consortium)
Koordiniert die Entwicklung des WWW und die Standardisierung von HTML, CSS etc.
WAIS (Wide Area Information System)
Ermöglicht die Volltextsuche in weltweit verteilten Datenbanken.
Wahlsperre
Eine Wahlsperre ist eine Vorrichtung in einem Modem, die verhindert, dass Telefonnummern ohne Zustandekommen einer Verbindung durchgehend oft gewählt werden können. Ohne eine Wahlsperre erhalten Modems in Deutschland nicht die BZT-Zulassung.
WAN (Wide Area Network)
Meist über serielle Verbindungen arbeitendes Netzwerk, bei dem die Netzgeräte über große Entfernungen verteilt sind.
WAN-NDIS-Miniport
(Wide Area Network Network Device Interface Spacification Miniport)
Treiber zur Verwendung des Verbindungsaufbau mit HDLC-Protokoll.
WAP (Wireless Application Protocol)
Protokoll, das die Übertragung und Darstellung von speziellen Internet-Inhalten auf Geräten mit eingeschränkter Darstellung, wie Handys oder PDAs, definiert.
WAP-Dienste
Von Netzbetreibern angebotene WAP-Dienstleistungen wie News, Wetter, oder Börsenkurse, die über ein Portal anwählbar sind. Vergleichbar mit den Startseiten von T-Online oder AOL.
Wav / Wave
Audioformat mit guter Qualität. Erzeugt allerdings ein hohes Datenaufkommen.
Wavetable
Wenn die digitalisierten Klänge realer Musikinstrumente (Waves) in Tabellen (Tables) in einem Chip gespeichert werden, spricht man von Wavetable. Deren verschiedenen Kombinationen bei der Wiedergabe (der sogenannten Wavetable-Synthese) erzeugt einen naturgetreueren Klang als die reine FM-Synthese
Web
Kurzform für das World Wide Web.
Web-Browser (s. auch Browser)
Web-Cam (s. auch Live-Cam)
Web-Design
Art, wie man den Internet-Auftritt gestaltet (Ausprägung bzw. Aussehen).
Web-Dokument
Form eines mit Hypertext-Technologie verfassten Dokumentes. Es ermöglicht die Einbindung von Komponenten wie Grafik, Video und Internet-Diensten (auch HTML-Dokument genannt).
Web-Facilities (s. auch Web-Space)
Zusammenfassung von Internet-Diensten und Serviceleistungen, die benötigt werden, um eine eigene Internet-Präsenz aufbauen zu können.
Web-Index
WWW- Internetverzeichnis, das die Inhalte des WWW katalogisiert. Ein bekannter Index ist Yahoo.
Webkataloge
Webkataloge ordnen und organisieren die Web-Seiten nach thematischen Bereichen. Die Themen sind alphabetisch und hierarchisch geordnet. Die meisten Kataloge haben eine integrierte Suchmaschine.
WebMail
Durch WebMail können Sie sich den Text bestimmter Web-Seiten per E-Mail zusenden lassen. So können auch diejenigen das WWW nutzen, die nur einen E-Mail-Zugang zum Internet besitzen.
Webmaster
Der Verwalter einer Webseite.
WebPAD
Eine von der National Semiconductor Corporation markenrechtlich geschützte Bezeichnung für tragbare Internet-Geräte.
Web-Page (engl.: Web-Seite)
Ein Dokument einer Web-Site.
Web-Publishing
Damit bezeichnet man das Bereitstellen von Informationen im World Wide Web. Dazu benötigt man die entsprechende Software (FTP-Programm) und einen Provider, der den entsprechenden Platz auf dem Web-Server zur Verfügung stellt
Webrings
In immer mehr Bereichen schließen Unternehmen oder Privatpersonen ihre Web-Sites zu Ringen zusammen. Dadurch entsteht eine Ansammlung von Web-Sites zum gleichem Thema oder mit gleicher Zielsetzung, um die Sichtbarkeit einzelner Web-Sites zu verbessern.
Web-Seite
Eine in HTML kodierte Datei, die vom Browser via HTTP geladen und angezeigt werden kann.
Web-Server
Server, der HTML-Dokumente und andere Internet- / Intranet-Ressourcen speichert und über HTTP versendet bzw. entgegennimmt (auch 'HTTP-Server' genannt).
Web-Shop
Laden im Web, in dem man einkaufen kann, bspw. der Internet-Buchladen: 'www.amazon.de'.
Web-Site (s. auch Homepag, Site)
Im Zusammenhang mit dem Internet wird mit Site ein komplettes Web-Angebot bezeichnet, das aus mehreren bzw. auch sehr vielen untereinander verbundenen Web-Seiten bestehen kann.
Web-Space
Zusammenfassung von Internet-Diensten und Serviceleistungen, die benötigt werden, um eine eigene Internet-Präsenz aufbauen zu können.
Web Standards Project (WSP)
Eine Gruppe von Software-Herstellern, einflussreiche US- Web-Designer und Online-Agenturen gründeten August 1998 das 'Web Standards Project'.
Webtransfer
Der Begriff wird von Internet- Hostern als Synonym für Traffic benutzt. Anfang 2001 beanspruchte die Deutsche Post den Begriff 'Webtransfer' und forderte Web-Site-Betreiber auf, den Begriff 'Webtransfer' nicht mehr zu benutzen. Das Bonner Unternehmen hat sich nämlich den Titel 'Deutsche Post Webtransfer' beim Münchener Patentamt schützen lassen. Das Produkt ist eine Art Treuhandkonto für Internet-Auktionen.
Web-TV
Bezeichnung für eine Set-Top-Box, die den heimischen Fernseher als Ausgabemedium nutzt. Über ein angeschlossenes Modem können dann Internet-Seiten abgerufen werden. Die Steuerung erfolgt mit einer speziellen Fernbedinung.
Webwasher
Webwasher nennt sich eine Entwicklung von Siemens. Mit Hilfe des Programms lässt sich die Übertragung bestimmter Bildformate und Java-Dateien unterbinden. Unerwünschte Werbung wird so nicht mehr übertragen.
Whistler (s. auch Windows)
Der Codename des Windows- Betriebssystems ist einem Berg namens Whistler Mountain in der weiteren Umgebung von Seattle/Redmond entliehen. Whistler hat einem 32- Bit Kern und war für die 32- Bit Prozessoren von bspw. Intel geeignet.
Microsoft hat mit Whistler die beiden Betriebssysteme Windows ME und Windows 2000 zu einem einheitlichen System mit dem Produktnamen Windows XP zusammenzugeführt.
White Pages
Auf einem White Pages-Server werden Datenbanken betrieben, die Informationen von Benutzern des Internet enthalten. Zu diesen Informationen gehören bspw. Name, postalische Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc. Diese Informationen werden über Programme wie WHOIS gesammelt. In Europa wird dieser Einrichtung aufgrund des Datenschutzes deutlich reservierter gegenübergestanden als in den USA.
WHOIS
Der Whois-Dienst ermöglicht die Recherche nach Benutzer- und Rechner-Namen im Internet, wobei pro Recherche nur innerhalb einer Domain gesucht werden kann, da ein Whois- Server nur eine Domain verwaltet.
Wildcard
Ein Platzhalter, der für verschiedene, beliebige Zeichen (meistens *) stehen kann. Wird sowohl bei der Suche in Programmen als auch bei den Suchmaschinen im Web verwendet.
Win (s. auch Windows)
Eine eingebürgerte Kurzform für Windows.
Windows
Windows ist die Bezeichnung für eine ganze Reihe von bekannten Betriebssystemen von der Firma "Microsoft".
Erscheinungsdatum des Windows® Kernels
(Einsatzgebiet hauptsächlich bei Privatkunden)
Veröffentlichung Windows®-Versionen Bemerkung
1985 Windows® 1.0 8-Bit-BS - Grafischer Aufsatz für DOS
1987 Windows® 2.0 Erstmals variable Fenster
1990Windows® 3.0 16-Bit-BS-Prozesse im Multitaskingprinzip
1992 Windows® 3.1
1994 Windows® 3.11
1995 Windows® 95 Codename Chicago 32-Bit-BS
1998 Windows® 98 Codename Memphis
1999 Windows 98® SE
1999/11 Windows® Millennium Beta 2
2000 Windows® Codename Neptune Eingestellt, zuviele komplexe Neuerungen
2000 Windows® Me
2001 Ende dieser Windows®-Produktreihe
Erscheinungsdatum des Windows® NT Kernels
(Einsatzgebiet bis "2000" hauptsächlich bei Geschäftskunden,ab "XP" für privat/geschäftlich)
Veröffentlichung Windows®-Versionen Bemerkung
1993 Windows® NT 3.1 32-Bit-BS
1994 Windows® NT 3.5
1995 Windows® NT 3.51
1996/5 Windows® Codename Cairo Beta 2
1996/8 Windows® NT 4.0
1996/10 Windows® NT 4.0 SP1
1997 Windows® NT 5.0 Beta 1
1997/1 Windows® NT 4.0 SP2
1997/5 Windows® NT 4.0 SP3
1998 Windows® NT 5.0 Beta 2
1998/11 Windows® NT 4.0 SP4
1999 Windows® 2000 (NT5) Beta 3
1999/5 Windows® NT 4.0 SP5
1999/11 Windows® NT 4.0 SP6a
2000 Windows® Codename Odyssey Eingestellt, zuviele komplexe Neuerungen
2000 Windows® 2000
2000/8 Windows® 2000 SP1
2000/10 Windows® Whistler (XP) Beta 1
2001/3 Windows® Whistler (XP) Beta 2
2001/5 Windows® 2000 SP2
2001/6 Windows® Whistler (XP) RC1
2001/8 Windows® Whistler (XP) RC2
2001/10 Windows® XP
2002/8 Windows® 2000 SP3
2002/9 Windows® XP SP1
2003/2 Windows® XP SP1a Entspricht XP SP1, aber ohne Microsoft VM
2003/4 Windows® Server 2003
2003/6 Windows® 2000 SP4
2004/8 Windows® XP SP2
2005/3 Windows® Server 2003 SP1
2005/6 Windows® 2000 Rollup #1 for SP4
2007/1 Windows® Vista
Windows® Server 2003 SP2 2007/Q1: Sammelpatch
Windows® XP SP3 2008/H1: Sammelpatch
Windows® Vienna
Windows® (Codename Blackcomb) 2012/H1: 64-Bit-BS, Desktop mehrdimensional
Siehe auch (mit Details zum Produktlebenszyklus):
Übersicht Microsoft Support Lifecycle
Windows CE
Windows CE ist eine Version von Windows, die für portable Geräte (bspw. PDAs) geschaffen wurde. Rein äußerlich unterscheidet sich Windows CE nur wenig vom herkömmlichen Windows. Dafür ist es in Festspeichern untergebracht und muss nicht gelesen werden.
Windows Random Access Memory (WRAM)
WRAM ist eine spezielle Speichertechnologie für Bildspeicher auf Grafikkarten. WRAM ist eine Weiterentwicklung von VRAM und enthält Funktionen zur grafischen Bildtransformation.
Windows Update
Mit Windows Update stellt die Firma Microsoft die aktuellsten Updates für seine Betriebssysteme (bspw. XP), Software und Hardware zum automatischen Download bereit. Dabei durchsucht Windows Update den eigenen Computer und stellt eine Auswahl an geeigneten bzw. benötigten Updates zur Verfügung.
Informationen rund um Service Pack 2 zu XP:
SP2-Download-Adresse:
"WindowsXP-KB835935-SP2-DEU.exe"
Liste aller bereinigten Fehler in SP2
Programme, die nach SP2-Installation nicht mehr funktionieren
Seit Service Pack 2 zu XP sind folgende neue 97 Updates erschienen:
•924496 - •924191 - •923414 - •923191 - •922819 - •922770 - •901190 - •922582 - •920872 - •920685 - •919007 - •922616 - •921883 - •921398 - •920683 - •920670 - •920214 - •918899 - •917422 - •917159 - •916595 - •914388 - •918439 - •917953 - •917734 - •917344 - •916281 - •914389 - •911280 - •905474 - •892130 - •913580 - •900485 - •912945 - •912812 - •911567 - •911562 - •908531 - •904942 - •892130 - •913446 - •911927 - •911565 - •911564 - •912919 - •908519 - •910437 - •905915 - •886903 - •896424 - •905749 - •905414 - •904706 - •902400 - •901017 - •900725 - •896688 - •899591 - •899588 - •899587 - •896727 - •896423 - •894391 - •893756 - •900930 - •892130 - •903235 - •901214 - •898461 - •898458 - •896428 - •896422 - •896358 - •893066 - •890046 - •883939 - •893086 - •893066 - •890923 - •890859 - •Windows Installer 3.1 - •887742 - •890830 - •890047 - •888302 - •888113 - •885250 - •873333 - •867282 - •890175 - •886185 - •885836 - •885835 - •873339 - •885884 - •834707 - •873374".
WinFS (Windows File System / Windows Future Storage)
Microsoft plant ein neues Dateisystem namens WinFS. Dateisysteme an sich sind eher unspektakulär, aber zu Unrecht. Ohne sie wären Daten nicht auffindbar und der Rechner nutzlos. WinFS basiert weder auf FAT noch auf NTFS und im Hintergrund soll eine SQL- Datenbank werkeln. Damit würden alle Dateioperationen schon ein gutes Stück abstrakter und vor allem flexibler.
WINS (Windows Internet Name Service)
Sorgt unter WindowsNT für das Auflösen von Computernamen zu IP-Adressen. Ist quasi das Microsoft-Gegenstück zu DNS.
WinSock (Abkürzung für "Windows Socket")
Programmpaket, das Windows- Computern die Internet-Einbindung per SLIP- oder PPP-Einwahlverbindung ermöglicht.
Wintel
Kunstwort, das sich aus der Kombination des Betriebssystems Windows von Microsoft und Prozessoren der Firma Intel, zusammensetzt.
Wizard (engl.: Zauberer)
Besonders erfahrener Anwender. Oft verwendet als Bezeichnung für eine Programmfunktion, die dem User Arbeit abnimmt.
WMF (Windows Metafile)
Datei, die eine Vektorgrafik enthält.
WML (Wireless Markup Language)
In XML definierte Beschreibungssprache zur Dartstellung von Internet-Inhalten auf mobilen Kleinstgeräten wie Handys oder PDAs. WML-Dateien besitzen einen eigenen MIME-Typ und werden im Internet über Das HTTP 1.1 versandt.
WML-Script (Dateiendung WMLS)
Scriptsprache (vergleichbar mit JavaScript), die zur Beschreibung von prozeduralen Abläufen in WML-Seiten dient. Beispiele sind Formularüberprüfung, Ausgabe von Fehlermeldungen etc.
World Wide Web (WWW)
Bezeichnung für einen erst seit einigen Jahren betriebenen Internet-Dienst auf der Basis weltweit verteilter Hypertext-Dokumente, die Verweise auf weitere Dokumente, Multimediaelemente oder Software jeder Art - die auf beliebigen Servern weltweit verteilt sein können - enthält. Das World Wide Web wird häufig mit dem Internet selbst verwechselt, dabei stellt das World Wide Web nur einen der vielen Internet-Dienste dar.
Workflow
Bezeichnet den Arbeitsfluss in einem Unternehmen, der natürlich möglichst problemlos verlaufen soll. Damit das so ist, wird eine Groupware eingesetzt, also E-Mail, Terminplanung etc. in einem Netzwerk.
Workstation
Ein PC innerhalb eines Netzwerkes ohne besondere Aufgaben, in der Regel ein Arbeitsplatzrechner mit Anwendungs-Software.
WRAM (s. auch Windows Random Access Memory)
WWW (s. auch World Wide Web)
WWWW (World Wide Web Worm)
Ein von Oliver McBryan entwickeltes Schlagwort-Suchsystem, das WWW-Dokumente findet.
WYSIWYG (What You See Is What You Get)
WYSIWYG, d.h. die Darstellung im HTML-Editor sollte mit der im Browser übereinstimmen. In der Praxis gibt es noch keinen Editor der dies zu 100% erfüllen kann.
= 13 Begriffe
X.25
Protokoll, das die unteren 2 Schichten des ISO/OSI-Modells abdeckt. Dienst zur Datenübertragung, der in Deutschland als Datex-P (Data Exchange, paketvermittelt) bezeichnet wurde.
X.29
Das X.29-Protokoll sitzt auf dem X.25-Protokoll auf und erlaubt es, ähnlich dem Telnet-Protokoll, auf entfernte Rechner online zuzugreifen.
X.75
B-Kanal-Protokoll im ISDN mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 KBit/s. Über X.75 werden im ISDN Verbindungen aufgebaut, die einer Modemverbindung ähneln. Auf diese Weise können mittels Modemprogrammen Verbindungen zu ISDN-Mailboxen aufgebaut werden.
X.400
Standard zum Austausch von interpersonellen Mitteilungen. Wird auch als Message Handling System bezeichnet.
X.500
Hierbei handelt es sich um einen verteilten, hierarchisch aufgebauten Verzeichnisdienst, der bislang meist nur personenbezogene Daten enthält. Wird auch als Directory bezeichnet.
Xlink (eXtended Lokales Informatik Netz Karlsruhe)
Projekt der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe. Anbieter von Internet-Diensten.
XML (eXtentible Markup Language)
Teilmenge der ursprünglichen Seitenbeschreibungssprache SGML mit unterschiedlichen, individuell veränderbaren Anwendungsgebieten.
X-Modem
Übertragungsprotokoll. Neben Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle.
XP (s. auch Windows)
Der Produktname des Windows- Betriebssystems steht für "experience". XP hat einem 32- Bit Kern und ist für die 32- Bit Prozessoren von bspw. Intel geeignet.
Microsoft hat mit XP die beiden Betriebssysteme Windows ME und Windows 2000 zu einem einheitlichen System mit dem Produktnamen Windows XP zusammenzugeführt. Es entstand praktisch ein einheitliches Consumer, Workstation und Server Betriebssystem.
xQx
Nach dem Huffmann-Verfahren - genannt sQueezing - komprimierte und verschlüsselte Datei. Die Erweiterung der Originaldatei wird in der Mitte durch ein Q ersetzt. Aus .TXT wird .TQT.
XRef (Cross Reference)
Verzeichnis von Referenzen.
X-Window-System
Grafische Benutzeroberfläche für UNIX-Systeme. Es verfügt über eine Client/Server- Architektur. X-Clients (die Programme) können über eine TCP/IP-Verbindung ihre Daten auf einem anderen Rechner (X-Server) anzeigen.
xZx
Ein Programm, das Dateien komprimiert und verschlüsselt. Verwendet wird bei dieser Methode das LZW-Verfahren, auch bekannt als crunching.
= 5 Begriffe
Y2K Bug
Der Y2K Bug hatte mit der Jahrtausendwende zu tun. Sehr viele Programme hatten Fehler, weil sie einfach das Jahr nach der Regel '19'+Jahr bildeten bzw. die beiden letzten Jahreszahl-Ziffern für Gültigkeitsprüfungen (z.B. bei Kreditkarten) verwendeten, Bsp.:
1999 – 1996 = > 0, Karte gültig,
2000 – 1997 = < 0, Karte ungültig, damit aber
war das Ergebnis FALSCH!
Yahoo
Suchdienst im Internet. Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen und -diensten.
Yellow Pages (engl.: Gelben Seiten)
Bezeichnung im Internet für ein Verzeichnis aller Branchen (Branchenbuch).
Y-Modem
Übertragungsprotokoll, das die diversen X-Modem-Erweiterungen zusammenfasst und sie um eine Übertragung von Dateinamen, Dateigröße und Batch-Übertragungen ergänzt.
YUV
Eine Methode, Farbwerte in Rastergrafiken oder Videodaten darzustellen, ähnlich wie bei RGB. Auch YUV stellt eine Farbe mit drei Werten dar, nämlich die Helligkeit Y und die Farbwerte U und V.
= 19 Begriffe
10Base2
Basiert auf der Bus-Topologie. Die maximale Kabellänge beträgt 185 Meter, dazwischen lassen sich maximal 30 Geräte in einem Mindestabstand von 50 Zentimeter anschließen. Als Kabel kommt geschirmtes Koaxial-Kabel (Typ RG58) mit einem 50-Ohm-Abschlusswiderstand zum Einsatz. Die maximale Übertragungsrate ist 10 MBit/s. Diese Verkabelungsart benötigt keine aktiven Komponenten und ist hinsichtlich Kabel und Stecker sehr preiswert. Nachteilig ist die hohe Störanfälligkeit (Segment- Unterbrechung, Störstrahlung) und die mangelnde Flexibilität.
10BaseT
Basiert auf der Stern-Topologie. Bei der Wahl der Kabel ist STP (geschirmtes Twisted Pair) im Gegensatz zum UST (ungeschirmtes Twisted Pair) vorzuziehen. Der Abschlusswiderstand beträgt immer 100 Ohm. Die maximale Länge jedes Kabels vom Netzwerkgerät zum Knotenpunkt beträgt 100 Meter. Die maximale Übertragungsrate ist bis zu 100 MBit/s. Aktive Komponenten ( Hubs) am Knotenpunkt sowie die sternförmige Verkabelung machen die Installation von 10BaseT teuer. Dafür ist es sehr stabil.
Z 3
Von Konrad Zuse entwickelte Rechenanlage. Die erste funktionsfähige elektromechanische Rechenmaschine die bereits das Dualsystem und die Gleitkommadarstellung verwendete.
Z39.50
Standard, der ein Protokoll zur Informationsbeschaffung aus Datenbanken auf der Anwendungsschicht des ISO/OSI-Modells definiert.
Z-Buffering
Ein spezieller Bereich im Grafikspeicher, der die z-Koordinaten von Objekten enthält. Der Grafikprozessor benötigt diese Koordinaten, damit er immer nur Objekte mit den kleinsten z-Werten (also jene im Vordergrund sichtbaren) tatsächlich darstellt.
Zeilenfrequenz
Gibt an, wie schnell der Elektronenstrahl eine Zeile schreibt. Die maximal zulässige Zeilenfrequenz eines Monitors bestimmt die höchstmögliche Bildwiederholfrequenz. Um zum Beispiel bei 1024 x 768 Punkten mit 80 Hz Bildwiederholfrequenz arbeiten zu können, sind 64 kHz notwendig.
Zeitbombe
Spezielle, häufig vorkommende Form eines Virus, der zu einem genau festgelegten Zeitpunkt Daten zerstört. Der bekannteste Vertreter dieses Genre ist der Michelangelo-Virus. Ein beliebter Zeitpunkt, an dem die Zeitbombe 'hochgeht', ist Freitag, der 13
Zeitdienst
Internet-Dienst, der die Uhrzeit auf dem angesteuerten Server zurückmeldet.
Zensur
Im Internet gilt das ungeschriebene Gesetz der unzensierten Rede- und Meinungsfreiheit. Seit Kinderpornos und militante Rechte im Weltnetz Skandale auslösten, fordern immer mehr Regierungen eine digitale Zensur.
Zentraleinheit
Die Zentraleinheit stellt die wesentlichen Bestandteile des PC´s dar. Hierzu gehören der Prozessor, die Hauptplatine, Arbeitsspeicher, Schnittstellen, Festplattenlaufwerk und DVD- / CD-ROM- Laufwerk.
Zentralrechner
Hauptrechner einer Großrechneranlage, auf dem sich alle Daten befinden und auf den über Arbeitsstationen oder Terminals zugegriffen werden kann.
Zip-Format (Dateiendung .zip)
Das wohl am verbreitesten Packformat im Internet. Befindet sich durch den Shareware-Klassiker WinZip auf nahezu jedem PC.
Zip-Laufwerk (engl.: Reißverschluss)
Von der Firma IOMEGA entwickeltes und 1995 auf den Markt gebrachtes Wechselplattenlaufwerk mit 100 MB (seit anfang 1999 250 MB Disketten, die abwärtskompatibel sind).
Zippies
So nennt man optimistische Zeitgenossen fuer die die Flower-Power Kultur und moderne Technologien keine Gegensätze sind.
Z-Modem
Weitverbreitetes Protokoll zum Datenaustausch. Vorteil: Kann eine durch Leitungsstörungen abgebrochenen Datenübertragung wieder aufnehmen.
Z-Netz
Ein Mailboxnetz, welches auf der Zerberus-Software basiert.
Zone
Im DNS der Namensbereich, für den ein DNS-Server zuständig ist.
Zugriffsberechtigung
Bezeichnung für Rechte, die einem Anwender in einem Netzwerk, in einer Mailbox oder einem anderen Kommunikationssystem durch den Administrator eingeräumt werden.
Zuse
Konrad Zuse war einer der Pioniere des Computerzeitalters. Er lebte von 1910 bis 1996. Er entwickelte die erste programmierbare Rechenmaschine Z1, die jedoch fehlerhaft war. Das 1941 entwickelte Nachfolgemodell Z 3 mit 2000 Relais funktionierte dagegen einwandfrei. Es verwendete bereits das Dualsystem und die Gleitkommadarstellung.
Siehe auch
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